Stakkato aus dem aktiven Zuchteinsatz verabschiedet
Stakkato war mit Eva Bitter erfolgreich im Parcours unterwegs. Foto: Landgestüt Celle

Stakkato aus dem aktiven Zuchteinsatz verabschiedet

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Ende einer Ära: Wie das Landgestüt Celle jetzt auf seiner Webseite schreibt, wird künftig darauf verzichtet den Landbeschäler Stakkato für das Gewinnen von Frischsamen auf das Phantom springen zu lassen.

So heißt es in der Mitteilung zu dem Starvererber: “Bereits in der letzten Saison fiel es Stakkato täglich immer schwerer, auf das Phantom zu springen. Wir hatten die Hoffnung, dass der ansonsten quietschfidele Stakkato in dieser Saison ohne Probleme seinen Vaterpflichten nachkommen könnte – dem ist leider nicht so. Zum Wohle des Hengstes haben wir uns deshalb entschieden, ihn aus dem Frischsameneinsatz zu nehmen:”

Seit dem Jahr 2001 gehört Stakkato zur Springspitze der integrierten Zuchtwertschätzung. Dies ist der schlagkräftigste, wissenschaftlich fundierte Beweis, dass die Vererbungskraft des dunkelbraunen Spartan-Sohnes ungebrochen ist. Im Jahr 2007 wurde der außergewöhnliche Vererber zum Hannoveraner Hengst des Jahres ernannt – zu Recht: unzählige sporterfolgreiche Nachkommen gehen auf Stakkato zurück; so z.B. Argelith Sambuca, der Landbeschäler Stolzenberg, oder auch Souvenir und Satisfaction FRH.
Aber auch züchterisch tritt Stakkato immer wieder in Erscheinung, zahlreiche gekörte Söhne wie zum Beispiel Ukato, Stanley, Stenograph oder Satisfaction I bis III stellen nur eine kleine Auswahl. Staatsprämienstute Sensation brachte den Celler Landbeschäler Perigueux und Stakkato’s Deern den ebenfalls gekörten Sohn Canstakko.