Beim Geld galoppieren die Springer den Dressurreitern weit davon
Absolutes Spitzenverdiener-Paar der vergangenen zwölf Monate: Scott Brash und Ursula XII Foto: Stefano Grasso/Al Shaqab

Beim Geld galoppieren die Springer den Dressurreitern weit davon

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Die Erfolgsbilanzen im Spring- und Dressurreiten der vergangenen zwölf Monate belegen einen Riesen-Abstand beim Geldverdienen zwischen den Besten der beiden Disziplinen. Das belgische Züchter-Portal hippomundo hat die Daten gesammelt und addiert.

Die Erfolgreichste bei den Piaffierern, Isabell Werth, hat in diesem Zeitraum fast alles (präzise: 73,9 %) gewonnen, war mit ihren Pferden in 87 % ihrer Starts platziert. Das sind Werte, von denen ihre Spring-Kollegen nicht einmal träumen können. Dort hat es der Weltranglisten-Erste McLain Ward zwischen dem 20.04. 2016 und dem 20.04.2017 bei 13,4 % seiner Starts geschafft zu gewinnen, platziert war er in 47,8 % der Fälle. Bei Scott Brash weist die Siegesbilanz sogar nur 3,7 % aus – aber trotzdem hat der Brite in den zwölf Monaten mit großem Abstand am meisten verdient: 1.855.002 Euro. Vor allem mit seiner Ursula (1.304.280 Euro). Bescheiden nimmt sich dagegen die Gesamtgewinnsumme der Dressur-Dauersiegerin Isabell Werth aus: 360.644 Euro – knapp ein Sechstel! Ihr Landsmann Christian Ahlmann liegt übrigens bei den Springreiter-Spitzenverdienern als bester Deutscher auf Platz fünf mit 1.171.543 Euro.

Die vollständigen Rankings: hier