Future Champions: Ponys und Children siegen im Nationenpreis – Doppelerfolg für die deutschen Teams im Parcours
Das deutsche Children Team gewinnt in Hagen 3. Nationenpreis in Folge. Foto: Fotodesign gr. Feldhaus

Future Champions: Ponys und Children siegen im Nationenpreis – Doppelerfolg für die deutschen Teams im Parcours

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Nach Siegen in allen vier Nationenpreisen in der Dressur haben auch die deutschen Springreiter ihr Können bewiesen und bei den Ponys und Children die Nationenpreise für sich entschieden.
In einer rasanten zweiten Runde hat sich das deutsche Children-Team den ersten Nationenpreistitel im Springstadion gesichert. „Ich bin sehr glücklich, dass das heute hier geklappt hat“, freut sich U14- Bundestrainer Eberhard Seemann. Lediglich vier Strafpunkte gingen auf das Konto der deutschen Mannschaft, die mit Charlotte Höing aus Großbeeren und Alia Knack aus Sauldorf gleich zwei Reiterinnen mit Doppelnull im Parcours hatte. Lilli Collee aus Leipheim, die am Donnerstag bereits das Zwei-Phasen-Springen gewonnen hatte, blieb in Runde eins null und kassierte in Runde zwei einen Abwurf. Lukas Weiler lieferte mit einem Zeitstrafpunkt und einem Fünffehlerritt das Streichergebnis. „Das ist für diese sehr jungen Reiter eine schwierige Aufgabe. Alle reiten ihre erste Nationenpreissaison – die Kinder hier waren in diesem Jahr bereits beim Nationenpreis in Belgien am Start und einige auch in Polen, dort konnten sie schon gut lernen mit dieser Nervenbelastung umzugehen“, erklärt Eberhard Seemann. „Ich habe hier die stärksten Paare nominiert und die werden auch im engsten Kreis für die Europameisterschaft sein.“ Silber sicherte sich das Team aus Dänemark, Bronze geht nach Frankreich.

Bei den Ponys legten die Preis-der-Besten-Sieger Lisa Schulze Topphoff (Havixbeck) und Mentos Junior zwei souveräne Nullrunden hin und brachten ihre Mannschaft in eine gute Ausgangslage für den U16-Nationenpreis. Als zweites deutsches Paar blieben auch Johanna Beckmann und Karim van Orchids im ersten Umlauf fehlerfrei, im zweiten mussten sie einen Fehler hinnehmen. Johanna Beckmann hat übrigens schon bei den Children überzeugt. Sie wurde zweite in der Einzelwertung. Sönke Fallenberg (Ennigerloh) und For Fun TF wurde sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde die erlaubte Zeit zum Verhängnis: Fünf und ein Strafpunkt. Ähnlich ging es Lars Berkemeier (Münster) und seiner Stute Luna S. Nach zwei Fehlern im ersten Umlauf kassierten sie einen Zeitstrafpunkt in der zweiten Runde. „Wir haben uns über die letzten Wochen kontinuierlich gesteigert und bei mehreren Nationenpreisen verschiedene Konstellationen probiert. Wir sind jetzt in der Auswahl soweit fortgeschritten, das wir das Team für die EM zusammen haben. Den Sieger der Einzelwertung werden wir als fünften Mann rekrutieren. Alle haben heute souveräne Runden gezeigt und Souveränität und Routine ist das, worauf es am Ende bei einem Championat ankommt“, sagt Pony-Bundestrainer Peter Teeuwen. Das bedeutet, dass neben den vier Reitern aus dem Nationenpreis Marvin Jüngel aus Rothenburg und sein Hengst Mas que nada auf der Liste des Trainers für die Europameisterschaft stehen. Die beiden lieferten in 65,54 Sekunden die schnellste Runde in der Einzelwertung ab.