Deutsche gewinnen Nationenpreis-Trostrunde in Barcelona
Keine überschwängliche Freude, aber Minimalziel erreicht: Das Bundestrainer-Duo Otto Becker und Heiner Engemann Foto: spring-reiter.de

Deutsche gewinnen Nationenpreis-Trostrunde in Barcelona

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Der erste und der letzte deutsche Starter sichern den Sieg: Bundestrainer Otto Beckers Nationenpreis-Reiter gewinnen in Barcelona das Trostrunden-Finale, vornehmer: Challenge Cup genannt, vor den Goldmedaillen-Gewinnern von Tryon, den USA.

Im Gegensatz zum Start ins FEI Nations Cup Finale am Freitag legt diesmal Philipp Weishaupt mit Asathir eine Nullrunde hin. Hansi Dreher, der am Freitag für die einzige deutsche Nullrunde sorgte, sammelt diesmal mit Berlinda neun Fehlerpunkte und wird dadurch zum Streichergebnis. Wie schon am Freitag verstärkt sich der Eindruck, dass Maurice Tebbel seit Tryon das Pech an den Stiefeln klebt: Sehr gute Runde mit Chaccos‘ Son, aber wieder ein Abwurf. Die Führung wackelt. Aber Marcus Ehning, der Leitfuchs, ist in seiner Lieblingsrolle unterwegs: als eindrucksvoller Absicherer. Null Fehlerpunkte mit Comme Il Faut. Damit steht der Sieg mit insgesamt 5 Fehlerpunkten fest.

Die USA sammeln mit Andrew Kocher auf Kahlua, Alex Granato auf Carlchen W und Lucy Deslauriers auf Hester insgesamt 9 Fehlerpunkte, denn ein Streichergebnis ist gestrichen, nachdem Jessica Springsteen mit RMF Zecilie nicht antrat.

Doppelte Arabeske: Lucy Deslauriers trägt einen Zeitfehlerpunkt zum US-Ergebnis bei – genauso wie Vater Mario Deslauriers, der ja seit einigen Jahren trotz New Yorker Wohnsitz wieder für Kanada startet und für sein Team ebenfalls mit einem Zeitfehler auf Bardolina eingepreist wird.  Mit insgesamt 16 Fehlerpunkte bedeutet dies für Kanada Rang 5. Und auch bei Kanada zählt wie bei den USA alles, weil nur drei Reiter antreten.

Das komplette Ergebnis hier