Nur 1 Nullrunde in La Baule für deutsche Nationenpreis-Reiter
Sie schafften die einzige deutsche Nullrunde: Philipp Weishaupt und Che Fantastica Foto: spring-reiter.de

Nur 1 Nullrunde in La Baule für deutsche Nationenpreis-Reiter

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Vor der ersten Wertungsprüfung für Deutschlands Nationenpreis-Reiter im französischen La Baule gab es erst einmal einen Schreck – und Otto Becker musste schnell umplanen. Der Bundestrainer erzählte spring-reiter.de die Geschichte:

„Aretino kam Dienstagabend mit leichtem Reisefieber in La Baule an. Er war zwar ab Mittwochvormittag fieberfrei, erschien uns aber noch nicht erholt genug für heute, um beide Runden im Nationenpreis zu gehen.“ Andre Thieme musste also pausieren und Sven Schlüsselburg die Lücke füllen. Der Ersatzmann machte es hervorragend. Mit großer Umsicht steuerte er den zehnjährigen Bud Spencer ohne Abwurf durch die erste Runde, kassierte nur einen Zeitfehler. In Runde zwei kam dann ein Abwurf zum erneuten Zeitfehler hinzu – und wurde so zum Streichergebnis.

Nein, an Sven Scvhlüsselburg lag es nicht, dass die deutschen Rotröcke das Springen mit insgesamt 15 Fehlerpunkten aus zwei Runden auf Rang sechs abschlossen. Überhaupt gab es keinen richtigen Ausfall, aber wenn vier Reiter in zwei Runden nur einmal die Null schaffen, ist das eben zu wenig für einen Platz auf dem Treppchen.

Simone Blum nahm in Runde eins die am häufigsten gefallenen Stange auch mit, an Hindernis 10 im Anschluss an den Wassergraben. In Runde zwei blieb es mit DSP Alice bei einem Zeitfehler.. Der zweite Starter, Philipp Weishaupt, wurde in Runde eins nach zwei Abwürfen mit Che Fantastica zum Streichergebnis, schaffte dann aber beim zweiten Versuch die einzige schwarzrotgoldene Nullrunde des Tages. Schlussreiter Maurice Tebbel brachte mit Don Diarado erst vier plus einen Punkt nach Hause, beim nächsten Mal blieb es bei vier Fehlerpunkten.

Sieger dieses ersten Nationenpreises der neuen Saison in der Europa Liga 1 wurden die Schweizer Niklaus Rutschi auf Cardano, Bryan Balsiger auf Clouzot de Lassus, Paul Estermann auf Lord Pepsi und Steve Guerdat auf Albfuehren’s Bianca mit ingesamt vier Fehlerpunkten. Einen Zeitfehler mehr kassierten die Zweiten, das belgische Team Nicola Philippaerts auf Chilli Willi, Niels Bruynseels auf Utamaro D’Ecaussines, Pieter Devos auf Claire Z und Gregory Wathelet auf MJT Nevados S. Bronze holten die französischen Gastgeber.

Das komplette Ergebnis hier