Heftige Kritik von Rene Tebbel am  Bundeschampionat in Warendorf
Erfolgreicher Reiter und Züchter - und Freund deutlicher Worte: Rene Tebbel Foto: Quatar Equestrian Federation

Heftige Kritik von Rene Tebbel am Bundeschampionat in Warendorf

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Der – seit einigen Jahren für die Ukraine startende – Reiter und renommierte Züchter Rene Tebbel hat am Ende der Bundeschampionate deutliche und sehr detaillierte Kritik an der Warendorfer Veranstaltung geübt.

„Wir kommen ja nun schon sehr viele Jahr nach Warendorf, in diesem Jahr hat uns in den Richtergruppen ein wenig der internationale Aspekt gefehlt, entweder ein Pferdemann mit internationaler Erfahrung oder auch direkt ein Pferdemann aus dem Ausland. Ich bin sicher, dass würde dem gesamten Beurteilungs-Schema gut tun.“

Sein Sohn Maurice war mit drei Pferden im Finale, am erfolgreichsten dort mit Chacco’s Light (Chacco’s Son x Light On) als Dritter der Fünfjährigen. Rene Tebbel: „Mit unseren Pferden sind wir also richtig zufrieden, organisatorisch und vom Verlauf des Bundeschampionats machen wir uns – ‚uns‘, weil ich da für sehr viele Springreiter spreche – ein wenig Gedanken. Bei den Sechsjährigen waren 83 Pferde am Start, bei den Fünfjährigen 68 – bundesweit qualifiziert waren jeweils mehr als drei- bzw. viermal so viele. Es waren nicht nur wenig Pferde, sondern am Springpferdeplatz auch deutlich weniger Zuschauer als früher vor Ort. Insgesamt herrschte unter den Springreitern nicht die beste Stimmung, die Bedingungen sind – verglichen mit anderen Turnieren heutzutage – einfach nicht so wie man es von einer solchen Veranstaltung erwarten würde: die Böden, der Stallbereich, die Tribünen… Wenn man den Stellenwert des Bundeschampionats der Springpferde sichern möchte, müsste man diesbezüglich einiges ändern.“