Hindernisse im Parcours

Steilsprünge

Ein Steilsprung ist ein Hochsprung und wird aus zwei Ständern, Stangen, Planken und anderem beweglichen Material gebaut.

Es gibt drei Varianten:

  • Ein Rick besteht nur aus Stangen.
  • Planken sind breiter und auffälliger als Stangen, können Pferde jedoch irritieren. Andererseits wirken Sie massiver als Stangen, sodass die Pferde mehr Vorsicht am Sprung zeigen.
  • Eine Mauer besteht aus undurchsichtigen Mauerteilen, die je nach Aufbau in der Höhe variiert werden können. Eine Mauer ist undurchsichtig, die Pferde können also nicht sehen was sich direkt hinter der Mauer befindet. Springt das Pferd die Mauer, wird nur sehr selten gerissen, da die massige Optik zu viel Vorsicht bei den Pferden führt.

Hier ein Steilsprung:

Steilsprung

Hier eine Mauer:

Mauer

Hochweitsprünge

Ein Hochweitsprung wird meistens aus vier Ständern, Stangen, Planken und Unterbau-Elementen gebaut.

Drei Varianten:

  • Ein Oxer setzt sich aus zwei senkrechten Elementen mit gleicher Höhe zusammen. Dabei kann der Abstand zwischen der vorderen und der hinteren Stange bis zu zwei Meter betragen.
  • Die Triplebarre besteht aus drei Ricks, die in der Höhe nach hinten ansteigen. Die Flugkurve muss damit den höchsten Punkt über der letzten Stange haben und nicht mittig über dem Sprung.
  • überbauter Wassergraben

Hier ein Oxer:

Oxer

Weitsprünge

  • Wassergraben (Weite von 2,50 Metern bei A** und höchstens 4,50 Meter bei S***)

Kombination

Eine Kombination besteht aus mehreren Sprüngen, zwischen denen ein oder zwei Galoppsprünge liegen. Eine Kombination aus zwei Sprüngen heißt zweifache Kombination, eine aus drei Sprüngen dreifache Kombination.

In-Out

Liegt kein Galoppsprung zwischen den Sprüngen und muss das Pferd nach der Landung sofort wieder abspringen, nennt man das Hindernis ein In-Out. In-Outs dürfen nicht zu hoch sein. Sie sind insbesondere in Gymnastikreihen und beim Freispringen sehr beliebt, da sie das Rhythmusgefühl trainieren und übereilige Pferde zur Konzentration erziehen.