CHIO Aachen

Stuttgart German Masters

Global Champions Tour

Global Champions League

Hamburger Spring-Derby

DKB-Riders Tour

Longines Masters

Rolex Grand Slam

FEI Welt Cup

European Youngster Cup

CHIO Aachen 14. – 23. Juli 2017

Es gehört zu den absoluten Turnier-Highlights des Jahres: Beim CHIO in Aachen (Concours Hippique International Officiel) gehen jedes Jahr im Juli die weltweit besten Pferdesportler an den Start. In der Aachener Soers fiebern dann ca. 360.000 Besucher an zehn Tagen bei den Wettkämpfen im Springreiten, in der Dressur, in der Vielseitigkeit, im Fahren und Voltigieren mit. Der CHIO bedeutet für jedes Land etwas Besonderes, weil nur dort Nationen-Preise in den jeweiligen Disziplinen ausgetragen werden dürfen. Jedes Land darf seit 1954 nur ein Offizielles Internationales Turnier innerhalb eines Jahres ausrichten – mit Ausnahme wegen der Größe Kanada und die USA.

„Aachen ist im Reitsport das Schönste überhaupt, darauf arbeiten alle hin“, schwärmt der dreimalige Gewinner des ROLEX Grand Prix, des Großen Preises von Aachen, und fünfmalige Olympiasieger im Springreiten, Ludger Beerbaum. Reiterlegenden der letzten Jahrzehnte haben dies bereits geschafft: Ob Hans Günter Winkler oder Josef Neckermann, ob Nelson Pessoa, Meredith Michaels-Beerbaum, Michael Freund oder Isabell Werth. „Aachen muss man gewonnen haben, um im Reitsport jemand zu sein“, sagt Winkler – der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten.

Ein Start in Aachen kann sich auch für den Geldbeutel der Reiter lohnen: So ist der Große Preis der Springreiter heute mit rund einer Million Euro dotiert und auch die neu hinzu gekommene Serie, der Rolex Grand Slam, ist mit einer Million Euro ausgeschrieben.

Dabei war von dieser Entwicklung des Turniers 1898 noch nichts zu ahnen, als sich Gutsbesitzer, Fabrikanten, Landwirte, Viehhändler und Reitlehrer aus der Region zum „Laurensberger Rennverein“ zusammenschlossen. Das Vorhaben schien ganz simpel: Den pferdesportbegeisterten Aachenern sollten gemeinsam organisierte Pferderennen den Alltag versüßen.

Mehr zum CHIO finden sie hier: CHIO Aachen

Stuttgart German Masters 15. – 19. November 2017

Es ist ein Pferdesportereignis der Extraklasse: Das Stuttgart German Masters, eines der renommiertesten internationalen Hallen-Reitturniere in Deutschland, wird seit 1985 jedes Jahr im November in der Stuttgarter Hans-Martin-Schleyerhalle ausgetragen. Die Zuschauer bekommen mit Springen, Dressur, Fahren, Voltigieren und Vielseitigkeit Spitzensport in fünf Disziplinen zu sehen. Für den Gewinner und die Platzierten des Großen Preises von Stuttgart winken z.B. ein Mercedes sowie rund 100.000 Euro Preisgeld.

Mehr zum Stuttgart German Masters finden sie hier:
stuttgart-german-masters.de

Global Champions Tour

Wer bei der Longines Global Champions Tour an den Start geht, gehört zur absoluten Elite im Springsport: Nur die weltweit 30 besten Reitern sind bei dieser internationalen, prestigeträchtigen fünf Sterne Spring-Serie zugelassen. So standen auch 2016 insgesamt 15 Turniere in 13 Ländern mit einem Preisgeld von mehr als 9 Millionen Euro im Kalender der Top-Reiter. Im Jahr 2015 hatte die GCT zudem ihr 10jähriges Jubiläum gefeiert. Wer den Gewinner der GCT 2013 und 2014, Scott Brash, oder die Siegerin von 2015, Luciana Diniz, oder von 2016, Rolf-Göran Bengtsson, schlagen will, muss den Parcours der jeweiligen Springprüfungen mit zwei Umläufen möglichst fehlerfrei überstehen. Den zweiten Umlauf erreichen die besten 18 Reiter des ersten Umlaufs oder alle fehlerfreien Ritte. Die Strafpunkte werden aus dem ersten Umlauf mitgenommen. Initiator der Serie ist der ehemalige niederländische Springreiter und Mannschaftsolympiasieger von 1992, Jan Tops.

Die Stationen der GCT 2017:

Mexico City 6.-9. April
Miami 13.-15. April
Shanghai 28.-30. April
Madrid 18.-21. Mai
Hamburg 24.-28. Mai
Cannes 8.-10. Juni
Monaco 23.-25. Juni
Paris 30. Juni – 2. Juli
Cascais-Estoril 6.-8. Juli
Chantilly 13.-16. Juli
Berlin 28.-30. Juli
London 3.-6. August
Valkenswaard 10.-13. August
Rom 21.-24. September
Doha 9.-11. November

Infos zu den einzelnen Events unter: Global Champions Tour

Rangliste 2016 nach dem Finale in Doha:

  • 01. Rolf-Göran Bengtsson           283.00 Punkte
  • 02. Edwina Tops-Alexander         267.00 Punkte
  • 03. Christian Ahlmann                239.00 Punkte
  • 04. Simon Delestre                    236.00 Punkte
  • 05. Harrie Smolders                   227.00 Punkte
  • 06. Bertram Allen                       221.00 Punkte
  • 07. Ludger Beerbaum                 219.00 Punkte
  • 08. Kevin Staut                          211.00 Punkte
  • 09. Daniel Bluman                      195.00 Punkte
  • 10. Marcus Ehning                      170.00 Punkte

Mehr zur Global Champions Tour finden Sie hier: Global Champions Tour

Global Champions League

Sie ist die jüngste Turnierserie, auch eine Erfindung des niederländischen Mannschafts-Olympiasiegers und weltgrößten Pferdehändlers Jan Tops. Das Prinzip ist der Formel 1 des Autorennsports nachempfunden: 18 Teams, die supranational zusammengestellt werden, kämpfen seit 2016 (damals noch 12 Teams) auf den 15 Turnierstationen der Global Champions Tour von Monaco bis Shanghai weltweit um Wertungspunkte, hohe Prämien und (seit 2017) um Weltranglistenpunkte. Seit 2017 sind auch Einzelstarter zugelassen. Die Teams heißen u.a. Valkenswaart United, Hamburg Diamonds oder Rome Gladiators und bestehen aus vier bis fünf Reitern. Höchstens zwei von Ihnen dürfen jeweils zu den Top-30 der Welt, mindestens einer muss zu den U25 gehören. Immer zwei Teamreiter starten in einer Prüfung. Am Eröffnungstag stehen zwei Prüfungen an, am zweiten Prüfungstag starten die 25 Besten und die Pferde oder die Reiter eines Teams können gewechselt werden. Außerdem gibt es ein „Transferfenster“ vom 17. bis 24. Juli, in dem die Trainer ihre Team-Zusammensetzung verändern können. Insgesamt werden 10,5 Millionen Euro Preisgeld verteilt.

Mehr zur Global Champions League:  www.globalchampionsleague.com

Hamburger Spring-Derby 24. bis 28. Mai 2017

Es gilt als das schwerste Springen der Welt: das Hamburger Spring-Derby mit seinen spektakulären Naturhindernissen. Im Juni 1920 wurde in Hamburg-Klein Flottbeck zum ersten Mal das Deutsche Springderby ausgetragen. Das besondere an diesem Derby ist der mit 1230 Metern sehr lange Parcours, der von Pferd und Reiter nicht nur viel Kondition, sondern auch ein besonderes Springvermögen sowie extrem viel Herz und eine große Portion Vertrauen fordert. Der vom passionierten Jagdreiter Eduard Pulvermann gestaltete Parcours wurde seit 1920 weder in seiner Linienführung noch in seinen Hindernissen verändert. Eine besondere Herausforderung für Pferd und Reiter ist jedes Jahr der rund drei Meter hohe Große Wall. Wer mutig genug ist und es hier hinunter schafft muss einen Galoppsprung weiter gleich die nächste Hürde, eine weiße Planke nehmen. In der langen Geschichte des Derbys zählten die Richter hier die meisten Fehler. Weltberühmt ist auch das Hindernis Pulvermanns Grab. Das in eine 15 Meter lange Senke gebaute Hindernis startet mit einem Rick, gefolgt von einem Wassergraben und endet mit einem Rick. Der Parcours-Erfinder Pulvermann konnte dieses Hindernis als Springreiter selbst niemals fehlerfrei überwinden.

Den Sieger-Rekord auf dem Hamburger Platz hält bis heute der brasilianische Spring-Reiter Nelson Pessoa, der diese Prüfung insgesamt siebenmal gewann. Der zweifache Olympiasieger Fritz Thiedemann konnte den schweren Parcours immerhin fünfmal für sich entscheiden.

Das Hamburger Derby mit seinem Großen Preis von Hamburg ist heute auch Etappe der Global Champions Tour. Diese Prüfung ist mit insgesamt 285.000 € ausgeschrieben.

Mehr zum Hamburger Spring-Derby finden Sie hier:
Hamburger Spring-Derby

DKB-Riders Tour

Seit 2001 steht sie im Kalender der deutschen und internationalen Top-Reiter: Die Riders Tour gehört zu den wichtigsten Turnier-Serien mit nationaler und internationaler Star-Besetzung. Hier treffen die Youngster auf die Top-Elite. Titelverteidigerin und Rider of the year 2016 ist Marcus Ehning. Titelsponsor der Serie ist seit 2010 die Deutsche Kreditbank, weshalb die Serie seitdem als DKB-Riders Tour bezeichnet wird. Als Preisgeld locken z.B. beim Sieg in Hamburg rund 100.000 Euro Preisgeld.

Etappen 2017

26.04-01.05 Horses & Dreams Hagen Website
24.05-28.05 Deutsches Spring- & Dressur-Derby Hamburg Website
02.06-05.06 Internationales Pfingstturnier Wiesbaden Website
10.08-13.08 Turnier der Sieger Münster Website
07.09-10.09 Paderborn Challenge Paderborn Website
09.11-12.11 Munich Indoors München Website

Rangliste nach dem Finale 2016 in München

Rang Reiter Land Punkte
1. Marcus Ehning GER 61
2. André Thieme GER 52
2. Philip Rüping GER 43
4. Janne-Friederike Meyer GER 39
5. Cameron Hanley

Markus Brinkmann

IRL

GER

30
7. Philipp Weishaupt GER 28
8. Mario Stevens GER 25
9. Holger Wulschner GER 22
10. Billy Twomey

Maximilian Schmidt

Patrick Stühlmeyer

IRL

GER

GER

20
13. David Will

Felix Haßmann

GER

GER

18

Mehr zur DKB-Riders Tour finden Sie hier: http://riderstour.de/

Rolex Grand Slam

CHIO Aachen (14. bis 23. Juli 2017) – Spruce Meadows (06. bis 10. Sept. 2017) – Genf (08. bis 11. Dez. 2016)

Der Rolex Grand Slam setzte weltweit einen neuen Maßstab im Springreiten und verknüpft vier der weltbesten Turniere zu einer Serie: das CHIO Aachen, das Spruce Meadows ‚Masters‘ in Kanada, das CHI-Genf in der Schweiz und das CHI-s’Hertogenbosch in den Niederlanden. Das System des Rolex Grand Slam ist einfach: Wer drei Turniere hintereinander gewinnt, erhält 1 Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Wer auch noch das vierte gewinnt, bekommt eine weitere Million Euro extra. Auch wer zwei von vier Turnieren gewinnt, erhält einen Bonus. Es zählt der Reiter, nicht das Pferd. Der Gewinn des Bonus ist auch auf unterschiedlichen Pferden möglich. Dieses System hat keinen Endpunkt, ist unabhängig vom Kalenderjahr – eine unendliche Geschichte.

2015 schrieb Scott Brash beim Spruce Meadows ‚Masters‘ Geschichte! Der Brite schaffte das, was vor ihm noch niemandem gelang: Er hat das Unmögliche möglich gemacht und ist damit zur lebenden Legende geworden! Als einziger Reiter des hochkarätigen Starterfelds im „CP International, presented by Rolex“ blieb Brash in beiden Umläufen mit Hello Sanctos fehlerfrei und sicherte sich damit nach Genf und Aachen den dritten Major-Sieg in Folge. Ein sagenhafter Triumph, denn diese Ausnahmeleistung hat Scott Brash zum ersten Sieger des Rolex Grand Slam of Show Jumping gemacht! „Es ist absolut unglaublich, für mich ist ein Lebenstraum wahr geworden“, sagte der damals 29-Jährige, als ihm in der feierlichen Siegerehrung die Rolex Grand Slam-Trophäe überreicht wurde. Der imposante Pokal ist allerdings nicht der einzige Lohn für Scott Brashs Meisterleistung: Als Sieger der drei großen Majors des Reitsports hat er die unglaubliche Summe von einer Million Euro zusätzlich zum jeweiligen Preisgeld von 500.000 kanadischen Dollar gewonnen. Noch nie war eine Prämie im Pferdesport so hoch.

Scott Brash gewinnt 2015 den Rolex Grand Slam mit Hello Sanctos

Mehr zum Rolex Grand Slam finden Sie hier: Rolex Grand Slam

FEI Welt Cup

Der Sieger von Omaha, McLain Ward, mit Romain Duguet und Henrik von Eckermann Foto: FEI
Der Sieger von Omaha, McLain Ward, mit Romain Duguet und Henrik von Eckermann Foto: FEI

Der FEI Welt Cup Springreiten (Longines FEI World Cup Jumping) ist eine seit dem Jahr 1978 von der Internationalen reiterlichen Vereinigung (FEI) ausgetragene Turnierserie. Ideengeber für die Ausrichtung eines Welt Cups der Springreiter ist der damalige Chefredakteur des Luzerner Tagblatts, der Schweizer Max E. Ammann, der dem Welt Cup auch bis zum Jahr 2003 vorstand. Höhepunkt des Welt Cups ist das jedes Jahr im April ausgetragene Welt Cup Finale. Seit der Saison 2013/2014 ist Longines neuer Titelsponsor des Springreiter-Weltcups. Die Qualifikationsprüfungen müssen jeweils mit mindestens 85.000 € Preisgeld ausgeschrieben sein.

2017 hat der US-Amerikaner McLain Ward mit HH Azur das Weltcup Finale in Omaha (Nebraska) vor dem Schweizer Romain Duguet und dem Schweden Henrik von Eckermann gewonnen. Zweimaliger Welt Cup Sieger von 2015 und 2016 ist der Schweizer Steve Guerdat.

Infos unter: www.fei.org/fei/events/world-cups/jumping

European Youngster Cup

European Youngster Cup: Er begann 2013 als EY-Cup in Bayern und ist inzwischen international. Auf 23 Qualifikations-Turnieren in sieben Nationen kämpfen Europas Nachwuchs-Springreiter von 16 bis 25 Jahren um den Einzug in das EY-Cup-Finale. Vom 08. – 11. Dezember 2016 starteten dort, beim Salzburger Mevisto Amadeus Horse Indoors, die besten 27 U-25-Reiter aus acht Nationen. Qualifikations-Stationen in Deutschland waren u.a. das Eschweiler Masters, das Burgturnier Nörten-Hardenberg, das CSI München-Riem, das CSIO Mannheim, das CSI Ising und das CHI Donaueschingen sowie die Standorte des U25-Springpokals der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Erstmals war in diesem Jahr auch ein Gastgeber in Polen dabei: Das CSI Silesia Equestrian in Wilków Jakubowice im südwestlichen Polen war vom 27. – 30. August Teil des EY-Cups. Gewinner des European Youngster Cup 2016 war in Salzburg der 20-jährige Koreaner Manjun Kwon.

Mehr zum European Youngster Cup finden Sie hier:

http://www.eycup.eu/events-home/