Auf Ludger Beerbaum wartet offene Rechnung in Mechelen
Genau vor einem Jahr: Schreck und Schmerzen nach dem überraschenden Sturz von Chacon Foto: spring-reiter.de

Auf Ludger Beerbaum wartet offene Rechnung in Mechelen

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Da ist sozusagen noch eine Rechnung offen: Ludger Beerbaum hat wieder für das Weltcup-Springen in Mechelen gemeldet. Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es los und endet rechtzeitig vor dem Jahreswechsel am 30. Dezember.

Vor einem Jahr hat das Turnier in Mechelen Deutschlands Reiterlegende eine mehrmonatige Zwangspause verpasst. Beerbaum hatte den Parcours beim CSI5*-W-Springen schon beendet. Acht Fehlerpunkte standen auf seinem Konto mit Chacon (Chacco-Blue x Aventyno) nach Durchreiten der Ziellinie – und dann passierte es: Der elfjährige Wallach startete noch einmal durch und nahm den Aussprung der zweifachen Kombination von der falschen Seite aus ins Visier. Trotz allen Einsatzes: Ludger Beerbaum konnte ihn nicht abbremsen, geriet in Rückenlage und wurde hinter dem Sprung aus dem Sattel geworfen. Schmerzhaftes Ergebnis war ein mehrfacher offener Oberarmbruch mit anschließender Operation. Erst drei Monate später meldete sich der viermalige Olympiasieger im Parcours zurück, in Lanaken, mit Chiara – und Chacon.

In diesem Jahr reiten außer Beerbaum unter deutscher Fahne auch Daniel Deusser, Christian Ahlmann und Philipp Weishaupt in Mechelen mit. Sie treffen auf beste Konkurrenz: vom Weltranglisten-Führenden Harrie Smolders über die Nummer zwei, Steve Guerdat, bis zu Simon Delestre und den Zwillingsbrüdern Nicola und Olivier Philippaerts.

Es geht am Mittwoch, dem 26.12., behutsam los und steigert sich bis zum Weltcup-Springen am Sonntagmittag ab 14.30 Uhr.