{"id":63079,"date":"2023-05-21T18:36:40","date_gmt":"2023-05-21T16:36:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=63079"},"modified":"2023-05-21T18:48:08","modified_gmt":"2023-05-21T16:48:08","slug":"geburtstagsgeschenk-fuer-mutti-der-21jaehrige-marvin-juengel-gewinnt-das-hamburger-derby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/en\/index.php\/2023\/05\/21\/geburtstagsgeschenk-fuer-mutti-der-21jaehrige-marvin-juengel-gewinnt-das-hamburger-derby\/","title":{"rendered":"&#8220;Geburtstagsgeschenk f\u00fcr Mutti&#8221;: Der 21j\u00e4hrige Marvin J\u00fcngel gewinnt das Hamburger Derby"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Hamburger Derby schreibt seine eigenen Geschichten und hat ganz eigene Gesetze. Den Sieger im &#8220;schwersten Springen der Welt&#8221; vorauszusagen, ist fast unm\u00f6glich. So war es auch am Sonntag beim Hamburger Derby in Klein Flottbek. Nur zwei Reiter absolvierten den anspruchsvollen Parcours mit dem gef\u00fcrchteten Wall und Pulvermanns Grab ohne einen einzigen Fehler.  Die D\u00e4nin Caroline Rehoff Petersen mit dem Holsteiner Calvin (v. Castellan) und der erst 21j\u00e4hrige Marvin J\u00fcngel aus Sachsen mit seiner Oldenburger Stute Balou&#8217;s Erbin (v. Be bravo). <\/p>\n\n\n\n<p>Die D\u00e4nin musste beim Stechen zuerst zur\u00fcck in den Parcours. Hatte letzte Anweisungen von ihrem ber\u00fchmten Trainer, dem Springreiter Lars Bak Andersen, bekommen. Nach einer weiteren fehlerfreien Runde war die sympathische Amazone nach 57.70 Sekunden im  Ziel. Dann griff Marvin J\u00fcngel in das Geschehen ein. Seine flinke Stute spulte den Parcours flott ab, nur am letzten Hindernis klapperte es einmal leicht, zum Gl\u00fcck blieb alles liegen und die Zeit 56. 57 Sekunden reichte auch: Marvin J\u00fcngel ist mit 21Jahren der zweitj\u00fcngste Derby-Sieger aller Zeiten. Nur Alvin Schockem\u00f6hle war bei seinem Sieg 1969 noch j\u00fcnger, n\u00e4mlich 19 Jahre alt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMir fehlen noch so ein wenig die Worte und die Luft&#8221;, versuchte der Sieger seine Emotionen zu erkl\u00e4ren. &#8220;Morgen hat meine Mutti Geburtstag, da k\u00f6nnen wir jetzt gut reinfeiern&#8221;, erz\u00e4hlt der Springreiter, der schon in beiden Qualifikationen fehlerfrei geblieben war. &#8220;Ich h\u00e4tte mit der Stute bestimmt noch mal 15 Ehrenrunden drehen k\u00f6nnen, so frisch war sie noch nach dem Sieg&#8221;, freute sich der gelernte B\u00fcrokaufmann, der mit seiner Familie eine Reitanlage betreibt. &#8220;Ich bin mit Pferden gro\u00df geworden. Nach meiner Ausbildung habe ich mich selbstst\u00e4ndig gemacht. Ich reite den ganzen Tag und gebe auch Unterricht. Ich habe tollte Pferde und Pferdebesitzer, die mir ihr Vertrauen schenken&#8221;, so der Derby-Sieger.  <\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Zweitplatzierte, Caroline Rehoff Peteren, konnte ihr Gl\u00fcck kaum fassen: \u201eIch hatte eigentlich nur zum Spa\u00df gesagt, Calvin kann Derby. Dann meinte mein Trainer Lars Bak Andersen, ok, lass es uns doch versuchen.  Calvin ist wirklich mutig und ein gro\u00dfes Pferd. Wir haben dann einfach entschieden, es mal zu versuchen&#8221;, freute sich die D\u00e4nin. <\/p>\n\n\n\n<p>Platz drei ging an den Derby-Routinier Benjamin Wulschner mit Bangkok Girl (v. Balou du Rouet). &#8220;Ich bin so stolz auf das Pferd. Jetzt, mit 15 Jahren, darf sie in die verdiente Rente&#8221;, so Wulschner. Platz vier sicherte sich Sandra Auffahrt mit Nupafeeds La Vista (v. Lordanos). Die Amazone bekam auch gleich noch den mit 10.000 Euro dotierten Stil- und Fairnesspreis f\u00fcr die harmonischste Vorstellung im Parcours. <\/p>\n\n\n\n<p>Platz f\u00fcnf ging an den Iren Stephan Dubsky mit C-The Stars (v. Contendro) vor Simon Heineke mit dem Derby-Sieger von 2019 mit Nisse L\u00fcneburg, Cordillo (v. Corrido). <\/p>\n\n\n\n<p>Einen tollen siebten Platz gab es f\u00fcr den bereits 20j\u00e4hrigen Kokolores (v. Kolibiri) und seinen Reiter Jan Peters. Sie waren bereits zum neunten Mal im Derby-Park am Start. \u201eDas heute war unsere beste Runde mit nur einem Fehler. Jetzt geht Kokolores in die verdiente Rente. Man soll ja aufh\u00f6ren, wenn es am sch\u00f6nsten ist\u201c, erz\u00e4hlte Jan Peters spring-reiter.de. Das Pferd hat sein Vater Bernd Peters, Landestrainer in Berlin-Brandenburg, selber gezogen. &#8220;Bei uns gehen die Pferde viel auf die Koppel und ins Gel\u00e4nde. Es ist eben wichtig, sie zufrieden zu halten&#8221;, erkl\u00e4rt Jan Peters ein Pferdemanagement. <\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Hindernis-Fehler im Derby gab es in diesem Jahr \u00fcbrigens an den Bahnschranken mit 19 Abw\u00fcrfen, die Planke nach dem Wall fiel 16 mal und am Pulvermann kam es zu 12 Abw\u00fcrfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch Volker Wulff war am Ende des Events hoch zufrieden: &#8220;Wir hatten Top-Bedingungen und so viele Besucher, wie noch nie. Das war wohl das beste Derby, was wir je hatten.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ganze Ergebnis: <a href=\"https:\/\/www.longinestiming.com\/equestrian\/2023\/deutsches-spring-und-dressur-derby-hamburg-hamburg\/resultlist_12.html\">HIER <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hamburger Derby schreibt seine eigenen Geschichten und hat ganz eigene Gesetze. Den Sieger im &#8220;schwersten Springen der Welt&#8221; vorauszusagen, ist fast unm\u00f6glich. So war es auch am Sonntag beim Hamburger Derby in Klein Flottbek. 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