{"id":72495,"date":"2024-05-20T20:05:11","date_gmt":"2024-05-20T18:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=72495"},"modified":"2024-05-20T20:08:11","modified_gmt":"2024-05-20T18:08:11","slug":"koen-vereecke-kasanova-de-la-pomme-sind-die-strahlenden-sieger-im-grossen-preis-von-wiesbaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/en\/index.php\/2024\/05\/20\/koen-vereecke-kasanova-de-la-pomme-sind-die-strahlenden-sieger-im-grossen-preis-von-wiesbaden\/","title":{"rendered":"Koen Vereecke &amp; Kasanova de la Pomme sind die strahlenden Sieger im Gro\u00dfen Preis von Wiesbaden!"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Wettergott hatte ein Einsehen: Nach den langen Regentagen beim Pfingstturnier in Wiesbaden schien p\u00fcnktlich zum Gro\u00dfen Preis endlich die Sonne.  Gleich die zweiter Starterin, die Schwedin Antonia Pettersson H\u00e4ggstr\u00f6m und Zara de Laubry Z (v. Zandor) zauberten eine erste Nullrunde in den Gras-Parcours. Doch was bei ihr so leicht aussah, hatte durchaus seine T\u00fccken im Parcours. Am Ende absolvierten nur f\u00fcnf Paare den CSI4*-Parcours ohne Fehler. Immerhin neun Starter beendeten den Parcours sogar vorzeitig. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Stechen hatte dann der immer schnelle Belgier Koen Vereecke mit Kasanova de la Pomme (v. Bamako de Muze) und einer Zeit von 54.56 Sekunden die Nase vorn. Dabei war das nicht die schnellste Zeit, die mit Abstand flotteste Runde im Stechen drehten Nicola Pohl und Catz de Slupice (v. Tresor de Virton) mit 50.75 Sekunden. Leider fiel auf dem Weg ins Ziel eine Stange und Nicola Pohl rutschte auf Platz drei. Platz zwei ging an Anna Maria Kuhlmann im Sattel von Pegasus Deau Ri Mi (v. Deauville van TL) mit einer fehlerfreien Runde im Stechen und einer Zeit von 57.53 Sekunden.  Platz vier sicherte sich der Sieger vom letzten Wochenende in Hamburg, Yuri Mansur. Er hatte seinen Erfolgspartner Vitiki (v. Valentino) gesattelt. Platz f\u00fcnf ging an die Schwedin H\u00e4ggstr\u00f6m vor Richard Vogel und Cepano Baloubet (v. Chaman) mit der schnellsten 4-Fehler-Runde im Umlauf. <\/p>\n\n\n\n<p>Vereecke sa\u00df im Sattel seines EM-Partners vom vergangenen Jahr, dem 14-j\u00e4hrigen Kasanova de la Pomme, mit dem er zu den Olympia-Kandidaten der belgischen Equipe geh\u00f6rt. \u201eDer Sieg heute bedeutet mir sehr viel\u201c, erkl\u00e4rte der Belgier. \u201eIn 14 Tagen soll ich meinen ersten Nationenpreis in St. Gallen reiten, da war Wiesbaden als Vorbereitung gedacht \u2013 besser h\u00e4tte es nicht laufen k\u00f6nnen.\u201c Auch mit Blick auf Paris sei dies ein sehr wichtiger Schritt f\u00fcr ihn gewesen. Seine Taktik war einleuchtend: \u201eIch wollte nicht zu schnell reiten, nicht alles rauslassen. Ich bin einfach meinen Weg geritten und wusste, dass es schnellere Reiter gibt, aber ich wollte fehlerfrei reiten und eine gute Runde haben.\u201c Er sei das erste Mal in Wiesbaden gewesen. \u201eEs ist ein unglaubliches Turnier und der Parcourschef hat einen super Job gemacht, genauso wie alle Menschen drum herum.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In absoluter Spitzenform zeigte sich Anna Maria Kuhlmann an diesem Wiesbaden-Wochenende. Auf ihrer 13-j\u00e4hrigen Stute Pegasus ist sie im Hauptspringen am Sonntag unter die besten F\u00fcnf ins Stechen gesprungen, heute gelang ihr im Gro\u00dfen Preis derselbe Coup. Mit einer kontrollierten Nullrunde wurde die 33-J\u00e4hrige Zweite. \u201eIch habe die Stute jetzt erst seit drei Monaten\u201c, sprudelte es voller Freude aus Anna Maria Kuhlmann heraus. \u201eSie springt einfach wahnsinnig gut, so ein Pferd macht es einem leicht. Gestern hatte ich im Stechen zwei Fehler, deswegen war der Plan heute mit Ruhe doppelnull. Irgendwie wusste ich, dass es nicht so viele Doppelnuller werden w\u00fcrden.\u201c Recht hatte die Rheinl\u00e4nderin, die seit drei Monaten auf dem Gest\u00fct Bonhomme in der N\u00e4he von Berlin Zuhause ist.<br>\u00a0<br>Ebenfalls top in Form: Nicola Pohl. Die Springreiterin aus dem hessischen Marburg hatte wenigen Stunden zuvor mit Arlo den Dyckerhoff Preis im Schlosspark gewonnen, im Gro\u00dfen Preis riskierte sie mit Catz de Sulpice fast alles, aber dann fiel eine Stange. \u201eIm Nachhinein \u00e4rgere ich mich vielleicht ein bisschen, dass ich zu schnell geritten bin\u201c, l\u00e4chelte die 28-J\u00e4hrige, aber insgesamt sei sie total gl\u00fccklich. \u201eDass erste Springen zu gewinnen, hat uns alle schon happy gemacht\u201c, lacht sie. \u201eMeine Mama ist auch gekommen zum Zuschauen, das passiert gar nicht so oft.\u201c Nach dem Sieg habe sie kurz Stress gehabt, sich auf den Gro\u00dfen Preis vorzubereiten. Aber Catz habe ihr ein super Gef\u00fchl gegeben und es habe riesigen Spa\u00df gemacht. Ob ihr der Regen etwas ausgemacht habe? \u201eIch habe mich eigentlich das ganze Wochenende auf dem Boden sicher gef\u00fchlt. Das war alles top gemanagt. Deshalb habe ich mich auch getraut, richtig schnell zu reiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das ganze Ergebnis: <a href=\"https:\/\/www.longinestiming.com\/equestrian\/2024\/longines-pfingstturnier-wiesbaden-wiesbaden\/resultlist_20.html\">HIER <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wettergott hatte ein Einsehen: Nach den langen Regentagen beim Pfingstturnier in Wiesbaden schien p\u00fcnktlich zum Gro\u00dfen Preis endlich die Sonne. Gleich die zweiter Starterin, die Schwedin Antonia Pettersson H\u00e4ggstr\u00f6m und Zara de Laubry Z (v. Zandor) zauberten eine erste Nullrunde in den Gras-Parcours. 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