{"id":87910,"date":"2025-05-23T13:46:34","date_gmt":"2025-05-23T11:46:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=87910"},"modified":"2025-07-14T21:38:47","modified_gmt":"2025-07-14T19:38:47","slug":"meine-karriere-ist-auf-jeden-fall-steiler-nach-oben-gegangen-interview-mit-sophie-hinners","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/en\/index.php\/2025\/05\/23\/meine-karriere-ist-auf-jeden-fall-steiler-nach-oben-gegangen-interview-mit-sophie-hinners\/","title":{"rendered":"&#8220;Meine Karriere ist auf jeden Fall steiler nach oben gegangen!&#8221; Interview mit Sophie Hinners"},"content":{"rendered":"\n<p>Ihr sieht man einfach gerne zu: Sophie Hinners reitet nicht nur sch\u00f6n, sondern auch ziemlich erfolgreich. Zuletzt gl\u00e4nzte sie als beste Deutsche beim Weltcup-Finale in Basel auf Platz f\u00fcnf. Kein Wunder, dass sie in diesem Jahr zum ganz engen Kreis der Kandidaten geh\u00f6rt, wenn man Richtung Europameisterschaften der Springreiter blickt. Bei der DKB Pferdewoche Hohen Wieschendorf ist die Spitzenreiterin mit f\u00fcnf Pferden am Start, darunter ihre aktuelle Nummer eins im Stall, Iron Dames My Prins. Er ist momentan der hei\u00dfeste Anw\u00e4rter der 27-J\u00e4hrigen f\u00fcr die Europameisterschaften. Wir haben mit Sophie Hinners \u00fcber ihren rasanten Aufstieg in der Weltrangliste gesprochen, \u00fcber gro\u00dfe Ziele, Tr\u00e4ume und die Familienplanung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Dein gro\u00dfes Ziel ist die EM in A Coruna in diesem Jahr und hier ist der kleine Auftakt?<\/em><br>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Ja genau, das Ziel ist dieses Jahr auf jeden Fall die Europameisterschaft. Und wenn es jetzt morgen losgehen w\u00fcrde mit der EM, w\u00fcrde ich auf My Prins setzen. Mit ihm war ich in Basel beim Weltcup-Finale, seither hatte er etwas Pause und jetzt habe ich ihn hier in Hohen Wieschendorf dabei. Das ist wieder sein erstes Turnier. Ich habe mir zwei lockere Pr\u00fcfungen f\u00fcr ihn ausgesucht, damit er wieder reinkommt. Am Mittwoch war ich mit ihm im 1,40-Meter-Springen dabei. Da sprang er null, war richtig frisch und hat fr\u00f6hlich gebockt nach Sprung eins. Und am Samstag wird er noch die 1,50-Meter-Pr\u00fcfung gehen.&#8221;<br><br><strong><em>Warum hast Du Dir gerade Hohen Wieschendorf als \u201aWiedereinstieg\u2018 f\u00fcr Deinen EM-Kandidaten My Prins ausgesucht?<\/em><br>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Hohen Wieschendorf ist ein supersch\u00f6nes Turnier mit tollen Bedingungen und wir k\u00f6nnen die Pferde hier super arbeiten. Im Hinblick auf die weitere Turnierplanung passt es au\u00dferdem genau f\u00fcr My Prins. Ich werde in zwei Wochen mit ihm in Cannes und dann wieder zwei Wochen sp\u00e4ter in Rotterdam starten. Das sind beides Sandplatz-Turniere wie hier in Hohen Wieschendorf, deshalb ist das eine sehr gute Vorbereitung. Und ich habe viel Zeit f\u00fcr ihn. Wir sind von Mittwoch bis Sonntag hier, ich reite ihn manchmal zweimal t\u00e4glich, befasse mich intensiv mit ihm. Das passt alles super.&#8221;<br><strong>&nbsp;<br><em>Du hast neben My Prins vier weitere Pferde dabei, wie w\u00fcrdest Du Deine \u201aHohen Wieschendorf-Truppe\u2018 beschreiben?<\/em><br>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Erstmal beginnt der Name von allen mit \u201aIron Dames\u2018 (lacht), weil sie alle im Besitz von Deborah Mayer sind. Es sind supertolle Pferde: zwei Nachwuchspferde, die hier das erste Mal die Vier-Sterne-Tour gehen und einen Step weiter nach vorne machen. Iron Dames Michael Jackson ist auch erst acht, er geht hier seinen ersten Zwei-Sterne-Gro\u00dfen Preis und ich habe noch den siebenj\u00e4hrigen Iron Dames Uriel f\u00fcr die Youngster-Tour dabei. Ich bin insgesamt tats\u00e4chlich so gut beritten wie noch nie.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Du bist derzeit die Nummer 31 der Weltrangliste, w\u00e4rst du ohne die Iron Dames auch so weit oben?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Nein. Ohne Deborah w\u00e4re ich auf jeden Fall nicht so weit oben in der Weltrangliste. Ich w\u00e4re auch sicher nicht beim Weltcup-Finale mitgeritten oder in der Global Tour. Durch die Iron Dames hat sich f\u00fcr mich schon sehr viel ver\u00e4ndert. Meine Karriere ist auf jeden Fall steiler nach oben gegangen. Da bin ich auch sehr sehr dankbar f\u00fcr. F\u00fcr mich ist das nat\u00fcrlich eine ganz besondere Situation und eine tolle M\u00f6glichkeit, die ich da bekomme.&nbsp;Ich habe viele tolle Pferde im Stall. Und ich hoffe, wir k\u00f6nnen unsere Form halten und noch etwas weiter nach oben steigen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was genau macht den Unterschied?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Durch die Unterst\u00fctzung von Deborah und ihr langfristiges Ziel k\u00f6nnen wir mit unseren Pferden sehr gut planen. Was ja gar nicht immer so einfach ist, wenn da doch mal wieder ein Pferd verkauft wird und man dann wieder so ein bisschen von vorne anfangen muss. Trotzdem geh\u00f6rt nat\u00fcrlich noch viel dazu, wir m\u00fcssen den richtigen Plan f\u00fcr die Pferde machen. Es bringt jetzt nichts, auf jedem Turnier so ein bisschen mitzumachen und \u00fcberall rumzutanzen. Da muss ein sinnvoller Plan gemacht werden, die Pferde m\u00fcssen fit gehalten werden.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Macht ihr drei den Jahres-Plan f\u00fcr die Pferde zusammen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Ja, wir versuchen erst mal zu Hause mit David und Richi einen Plan zu machen. Und dann sprechen wir nat\u00fcrlich auch mit Deborah und mit Otto, damit es f\u00fcr alle passend ist. Wir wollen nat\u00fcrlich noch mal angreifen in diesem Jahr und mit den Iron Dames unseren Titel vom letzten Jahr verteidigen. Dann habe ich in diesem Jahr auch die Chance, ein paar Nationenpreise mitzureiten und ich habe auch die Europameisterschaft im Hinterkopf. Man muss so ein bisschen alles unter einen Hut bekommen. Das besondere an unserem Team ist, das wir zu dritt sind und auch nicht immer einer Meinung sind. Aber das ist genau das Wichtige, dass man sich einfach austauscht. Und dann sieht man einfach mal mehrere Facetten.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wo siehst Du Dich in ein paar Jahren \u2013 glaubst Du, Du kannst den Sport und eine Familie vereinbaren?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sophie Hinners<\/strong>: &#8220;Ich denke ja. Auch da geh\u00f6rt ein gutes Team und eine gute Planung dazu. Aber das sieht man ja auch bei mehreren Frauen in unserem Sport, dass das vereinbar ist. Man h\u00f6rt auch mal, dass man nach dem Mutter sein anders im Sattel sitzt und vielleicht ein bisschen \u00e4ngstlicher ist. Das kann ich jetzt nat\u00fcrlich noch nicht so einsch\u00e4tzen. Wir sind ja auch gerade dabei eine eigene Anlage in Rodgau bei Frankfurt aufzubauen, die vor kurzem gekauft wurde. Das ist jetzt ein sehr gro\u00dfes Projekt. Dann stellen wir uns irgendwann vor, dass wir da wohnen und arbeiten und immer noch tolle Pferde im Stall haben. Und ich hoffe, dass ich weiterhin auf diesem Niveau reiten kann, hoffentlich mit einer Familie. Dann ist es vielleicht nicht mehr die gro\u00dfe Anzahl an Pferden. Da muss man einfach gucken, wie sich das entwickelt. Das w\u00e4re ein Traum f\u00fcr mich, wenn wir das alles so aufgebaut bekommen, wie wir uns das jetzt vorstellen und trotzdem noch sportlich erfolgreich sein k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr sieht man einfach gerne zu: Sophie Hinners reitet nicht nur sch\u00f6n, sondern auch ziemlich erfolgreich. Zuletzt gl\u00e4nzte sie als beste Deutsche beim Weltcup-Finale in Basel auf Platz f\u00fcnf. 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