{"id":89938,"date":"2025-08-02T15:45:31","date_gmt":"2025-08-02T13:45:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=89938"},"modified":"2025-08-02T17:23:02","modified_gmt":"2025-08-02T15:23:02","slug":"happy-birthday-reitsport-legende-john-whitaker-wird-70","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/en\/index.php\/2025\/08\/02\/happy-birthday-reitsport-legende-john-whitaker-wird-70\/","title":{"rendered":"Happy Birthday &#8211; Reitsport-Legende John Whitaker wird 70!"},"content":{"rendered":"\n<p>Mehr als 100 gro\u00dfe Titel hat John Whitaker in seinem Leben gewonnen, aber trotzdem ist seine Leidenschaft f\u00fcr den Reitsport noch immer ungebrochen: &#8220;Die Leute fragen mich manchmal, wie lange ich noch reiten werde. Ich sage dann, ich f\u00fchle mich gut. Ich werde noch l\u00e4nger weitermachen, denn ich habe ein neues Paar Stiefel.&#8221; Von Aufh\u00f6ren kann also keine Rede sein. Gerade hat nur eine st\u00f6rende Stange verhindert, dass er gegen Sohn Robert und Neffe Donald wieder einmal im Stechen um den Sieg im King George V Gold Cup in Hickstead, den er schon drei Mal gewonnen hat, zur Familien-Challenge antreten konnte. Die Legende reitet also hocherfolgreich auf h\u00f6chstem Niveau weiter und wird an diesem Dienstag, dem 5. August, wirklich schon 70 Jahre alt!<\/p>\n\n\n\n<p>Happy Birthday, John Whitaker, und auf viele weitere Jahre gesund im Sattel zur Freude alle Reitsport-Fans, die jeden seiner Auftritte, nicht nur in Hickstead, sondern \u00fcberall auf der Welt mit gro\u00dfem Beifall begleiten!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann aus Huddersfield, einer Universit\u00e4tsstadt im englischen Yorkshire, startete vor 49 Jahren seine unvergleichliche Karriere mit dem ersten Gewinn der britischen Meisterschaft auf Ryan\u2019s Son, dem Pferd seines Schwiegervaters. Mit Ryan\u2019s Son geh\u00f6rte er auch acht Jahre sp\u00e4ter zum britischen Silber-Team bei Olympia in Los Angeles. Allein dies zeigte schon fr\u00fch seine Horsemanship, denn bei ihm werden die Pferde genau wie ihr Reiter im Parcours alt und bleiben topfit im Sport.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein f\u00fcnf Jahre j\u00fcngerer Bruder Michael geh\u00f6rte mit zur erfolgreichen Mannschaft in Los Angeles. Sie waren damals ein gef\u00fcrchtetes Duo auf allen Springpl\u00e4tzen der Welt, hocherfolgreich und kaum zu schlagen. Sp\u00e4ter, im fortgeschritteneren Alter, erinnerten sie beim Kommentieren von Ritten an Statler und Waldorf: Kein Wort zu viel, kurz und auf den Punkt treffend.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem ein Pferd machte John Whitaker zur Ber\u00fchmtheit: Der legend\u00e4re Schimmelhengst Milton. Mit ihm holte er Einzel- und Mannschafts-Gold bei der Europameisterschaft 1987, mit ihm gewann er Einzel-Silber und Mannschaftsbronze bei der WM 1990 und siegte in den Weltcup-Finals 1990 und 1991. \u201eMilton war mein absoluter Favorit. Er war kein sehr gro\u00dfes Pferd, aber wenn er in die Arena ging, wuchs er&#8221;, erinnert sich John Whitaker an sein Herzenspferd.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt f\u00fcnf WM-Medaillen und elf Europameisterschafts-Medaillen holte John Whitaker nach Huddersfield, wo in Yorkshire die drei Br\u00fcder John, Michael und Stephen mit ihren l\u00e4ngst ebenso erfolgreichen Kindern eine ganze Reiter-Dynastie begr\u00fcndeten. Und nat\u00fcrlich geh\u00f6rt auch ein Sieg beim Gro\u00dfen Preis von Aachen, 1997, zu seiner unendlichen Erfolgsgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die auch von gesundheitlichen Widrigkeiten h\u00f6chstens kurz einmal unterbrochen, aber nie gestoppt werden konnte. Den tiefsten Einschnitt gab es am Freitag, dem 1. Dezember 2000 in Stockholm. John Whitaker war bei dem Turnier dort gar nicht selbst am Start, sondern betreute seine Kinder. Ein Gehirnschlag traf den 45-J\u00e4hrigen mittags im Hotelzimmer, Sohn Robert fand den bewusstlosen Vater und alarmierte den Rettungsdienst. John Whitaker wurde sofort in der schwedischen Hauptstadt operiert \u2013 und erz\u00e4hlte ein paar Tage sp\u00e4ter: &#8220;Ich bin noch ein wenig schwach. Reiten darf ich noch nicht. Und f\u00fcrs Autofahren brauche ich vorerst einen Chauffeur.&#8221; Er h\u00f6rte zwangsl\u00e4ufig mit dem Rauchen auf, wurde nach drei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen, und als Weihnachtsgeschenk gab es einen Sieg von Sohn Robert in der Londoner Olympiahalle. Und dann? Im Juni schwang sich John Whitaker beim Aachener CHIO unger\u00fchrt selbst wieder in den Sattel.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich konnte ihn auch keiner seiner vielen St\u00fcrze im Parcours davon abbringen, immer wieder aufzusteigen, auch nicht in hohem Alter. Kurz gesch\u00fcttelt, ein knappes \u201eMir geht es gut\u201c, und weiter ging es immer, manchmal eben nach medizinischen Zwangspausen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn diesem Sport verliert man mehr, als man gewinnt, und man muss lernen, damit umzugehen. Man muss in der Lage sein, sich aufzurappeln, zur\u00fcckzukommen und es an einem anderen Tag zu versuchen.\u201c Das ist das Lebensmotto von John Whitaker. Und sein Rat: \u201eEines ist in diesem Job sicher: Man wird Entt\u00e4uschungen erleben, und man muss lernen, damit umzugehen. Man muss entt\u00e4uscht sein, sonst versucht man es nicht hart genug.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Geschichte geht zum Gl\u00fcck weiter. &#8220;Ich bin noch nicht fertig. Ich will immer noch weitermachen und gewinnen.&#8221; In diesem Sinne: All the best, John Whitaker!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als 100 gro\u00dfe Titel hat John Whitaker in seinem Leben gewonnen, aber trotzdem ist seine Leidenschaft f\u00fcr den Reitsport noch immer ungebrochen: &#8220;Die Leute fragen mich manchmal, wie lange ich noch reiten werde. Ich sage dann, ich f\u00fchle mich gut. 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