{"id":97048,"date":"2026-04-11T04:44:54","date_gmt":"2026-04-11T02:44:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=97048"},"modified":"2026-04-11T08:39:11","modified_gmt":"2026-04-11T06:39:11","slug":"nach-runde-2-im-worldcup-finale-kent-farrington-haelt-weiter-pole-position-deusser-und-dittmer-noch-im-rennen-pech-fuer-vogel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/en\/index.php\/2026\/04\/11\/nach-runde-2-im-worldcup-finale-kent-farrington-haelt-weiter-pole-position-deusser-und-dittmer-noch-im-rennen-pech-fuer-vogel\/","title":{"rendered":"Nach Runde 2 im Worldcup-Finale: Kent Farrington h\u00e4lt weiter Pole-Position &#8211; Deusser und Dittmer noch im Rennen &#8211; Pech f\u00fcr Vogel"},"content":{"rendered":"\n<p>In der zweiten Runde des Weltcup-Finales in Fort Worth wurden die Karten f\u00fcr viele neu gemischt. Nicht so f\u00fcr den Weltranglistenzweiten Kent Farrington. Im Sattel seiner Super-Stute Greya (v. Colestus) dominierte der US-Amerikaner auch die zweite Pr\u00fcfung nach Stechen im Kampf um den Titel in Fort Worth. Bester Deutscher an diesem Abend in Texas war Rene Dittmer mit seinem Holsteiner Cody (v. Casall). Die beiden waren die Einzigen, die im Stechen die deutsche Fahne hoch hielten. Nach einem Stangenkontakt im Stechen wurde es Platz sechs f\u00fcr den aus Stade bei Hamburg stammenden Springreiter und auch Platz sechs im Zwischen-Ergebnis. Daniel Deusser und Otello de Guldenboom, nach dem ersten Tag noch auf Platz zwei, kamen mit einem \u00e4rgerlichen Netzroller aus dem Umlauf. Im Zwischen-Ranking liegen die beiden trotzdem noch in Schlag-Distanz auf Rang vier, zusammen mit Eiken Sato, hinter dem F\u00fchrenden Kent Farrington, Steve Guerdat und Kevin Staut. Richtig Pech an diesem Abend in Texas hatte Richard Vogel, aber der Reiher nach. <\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Null-Runde am Freitagabend lieferten die Norwegerin Oda Charlotte Lyngvaer und die 12-j\u00e4hrige Stute Carabella vd Neyen Z (v. Carrera VDL). Zum Stechen dazu gesellte sich Eiken Sato mit Chadellano JRA (v. Chacco-Blue) sowie Katherine Dinan und Out of the blue SCF (v. Verdi). Rene Dittmer und der Holsteiner Cody (v. Casall) lie\u00dfen den Parcours leicht aussehen, blieben cool und l\u00f6sten souver\u00e4n ihr Ticket f\u00fcr das Stechen. Das schafften auch der Franzose Kevin Staut und die 17-j\u00e4hrige Visconti du Telman. F\u00fcr den Franzosen ist es das 15 Weltcup-Finale. Auch der dreimalige Weltcup-Sieger Steve Guerdat best\u00e4tigt mit Albf\u00fchren&#8217;s Iashin Sitte (v. Bamako de Muze) seine Form und blieb fehlerfrei. Ebenso wie der Weltranglistenzweite Kent Farrington mit seiner Super-Stute Greya (v. Colestus), die im Umlauf ebenfalls nichts anbrennen lie\u00dfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Stechen machte dann Kent Farrington mit seiner Greya als letzter Starter von sieben den Sack f\u00fcr sich zu. Zuvor hatte sein Verfolger Steve Guerdat mit Albf\u00fchren&#8217;s Iashin Sitte im Stechen einen Abwurf kassiert. Besser lief es f\u00fcr Eiken Sato, der mit Chadellano JRA eine weitere Null-Runde ablieferte und sich auf Rang zwei in der Pr\u00fcfung platzieren konnte. Kevin Staut schob sich auf Rang drei und h\u00e4lt diese Position auch im Zwischen-Ranking. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>PECH F\u00dcR RICHARD VOGEL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und wie lief es f\u00fcr die anderen deutschen Reiter? Patrick St\u00fchlmeyer musste mit Baloutaire PS (v. Balou du Rouet) als erster Deutscher in den Parcours . In Runde eins mit Pech am letzten Sprung, war es in Runde zwei ein einfarbiger Steil-Sprung mit einer Wassermatte, der zur Fehlerquelle f\u00fcr die beiden wurde. Zum letzten Hindernis stimmte die Distanz nicht ganz, so dass am Ende leider acht Strafpunkte im Protokoll standen. <\/p>\n\n\n\n<p>Richtig Pech hatte Richard Vogel mit seinem Gangster Montdesir (v. Kannan). Nach einer sicheren Runde, kassierte der Weltranglistendritte einen Fehler an einem Oxer auf der Schlusslinie. Am letzten Hindernis, ebenfalls einem Oxer, kam es zu einem Missverst\u00e4ndnis und der Zehnj\u00e4hrige fusste ein und sein Reiter verlor die Balance. Zum Gl\u00fcck ist beiden nichts passiert, der Sturz war auch erst nach der Ziellinie, so dass es acht Strafpunkte im Endergebnis wurden. Vogel rangiert jetzt auf Rang 17, Patrick St\u00fchlmeyer auf Rang 25, das hei\u00dft, beide sind f\u00fcr das Finale am Sonntag qualifiziert. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ganze Ergebnis der Pr\u00fcfung: <a href=\"https:\/\/www.longinestiming.com\/equestrian\/2026\/the-fei-world-cup-finals-fort-worth-fort-worth-tx\/resultlist_2.html\">HIER <\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zwischen-Ergebnis: <a href=\"https:\/\/results.hippodata.de\/2026\/2670\/docs\/fw_standings_after_wcf_2.pdf\">HIER<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Zeitpklan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Samstag ist ein Ruhetag<\/strong> f\u00fcr die Teilnehmer des Longines FEI Jumping World Cup Finals. Am Sonntag wird der Sieger des Longines FEI Jumping World Cup 2026 nach einem hoffentlich spannenden Finale gek\u00fcrt. Das Springen \u00fcber 1,60m geht \u00fcber zwei Runden und beginnt um 12.00 Uhr Ortszeit, Runde zwei startet gegen 15 Uhr Ortszeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Format<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> In den ersten beiden Wettk\u00e4mpfen besteht das Ziel darin, so viele Punkte wie m\u00f6glich zu sammeln. Der Sieger jeder Klasse erh\u00e4lt Punkte basierend auf der Gesamtzahl der Starter im ersten Wettkampf sowie einen Bonuspunkt. Die Punktzahl verringert sich dann f\u00fcr jeden nachfolgenden Platz um einen Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Best\u00e4ndigkeit ist das A und O. Jeder Reiter, der in den ersten Runden dieser beiden Tage aufgibt oder ausscheidet, erh\u00e4lt keine Punkte, was die Titelhoffnungen praktisch zunichte macht. Nach dem zweiten Wettkampf werden die Gesamtpunkte in Strafpunkte f\u00fcr den letzten Tag umgewandelt. Der F\u00fchrende (der Reiter mit den meisten Punkten) erh\u00e4lt eine Wertung von 0 Strafpunkten. F\u00fcr den Rest des Feldes wird der Abstand zwischen ihren Punkten und der Wertung des F\u00fchrenden mit einem Koeffizienten von 0,50 multipliziert. Dies bestimmt die Strafpunktzahl f\u00fcr das Finale.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe des Turnier-Wochenendes wird das Teilnehmerfeld auf die Allerbesten reduziert: Nur die <strong>30 besten Paare <\/strong>der ersten beiden Pr\u00fcfungen qualifizieren sich f\u00fcr den dritten und letzten Wettkampf. Nach der ersten Runde am Sonntag ziehen <strong>nur die 20 besten Paare in die zweite und entscheidende Runde<\/strong> ein.<br>Das Finale am Sonntag bietet allerdings noch eine Besonderheit: Jeder Reiter, der in der ersten Runde am Sonntag fehlerfrei war, darf in die zweite Runde zur\u00fcckkehren, auch wenn er nicht unter den Top 20 der Gesamtwertung steht. Zwar haben diese Reiter keine Chance mehr auf den Gesamtweltcup-Titel, k\u00f6nnen aber weiterhin um die Platzierungen in der Einzelwertung und das f\u00fcr diesen Tag ausgelobte betr\u00e4chtliche Preisgeld von 300.000 Euro k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechnung am Sonntagnachmittag ist ganz einfach: Der Reiter, der alle drei Pr\u00fcfungen mit der geringsten Gesamtzahl an Strafpunkten absolviert, wird zum neuen Longines FEI Jumping World Cup Champion gek\u00fcrt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbertragung auf: FEITV clipmyhorse und im Livestream bei Sportschau.de (am 12. April)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der zweiten Runde des Weltcup-Finales in Fort Worth wurden die Karten f\u00fcr viele neu gemischt. Nicht so f\u00fcr den Weltranglistenzweiten Kent Farrington. Im Sattel seiner Super-Stute Greya (v. Colestus) dominierte der US-Amerikaner auch die zweite Pr\u00fcfung nach Stechen im Kampf um den Titel in Fort Worth. 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