{"id":97323,"date":"2026-04-19T19:14:00","date_gmt":"2026-04-19T17:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=97323"},"modified":"2026-04-19T20:33:09","modified_gmt":"2026-04-19T18:33:09","slug":"die-rueckmeldungen-sind-sensationell-gelungene-premiere-viel-lob-und-ein-daenischer-sieg-bei-den-ahlmann-masters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/en\/index.php\/2026\/04\/19\/die-rueckmeldungen-sind-sensationell-gelungene-premiere-viel-lob-und-ein-daenischer-sieg-bei-den-ahlmann-masters\/","title":{"rendered":"&#8220;Die R\u00fcckmeldungen sind sensationell!&#8221; Gelungene Premiere, viel Lob und ein d\u00e4nischer Sieg bei den Ahlmann Masters!\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Begeisterung der Teilnehmer war weit \u00fcber die Schleswig-Holsteinischen Landesgrenzen zu h\u00f6ren, das Lob f\u00fcr die Veranstalter, Familie Ahlmann, riesig: Die Premiere der Ahlmann Masters in Reher h\u00e4tte besser nicht laufen k\u00f6nnen. An vier Tagen hatten die Ahlmanns zum Turnier-Event im Norden samt Hengstschau und vielen Highlights geladen. Nicht nur pferdebegeisterte Zuschauer kamen in Scharen: Der Run von Profis wie Amateuren war so gro\u00df, dass auch der Donnerstag noch mit ins Programm aufgenommen wurde. Springpr\u00fcfungen der Klassen L und M offerierte die vielseitige Ausschreibung, optimale Bedingungen mit gro\u00dfz\u00fcgigen Abreite- und Parkm\u00f6glichkeiten lie\u00dfen Reiterherzen h\u00f6herschlagen. Der Samstag war der gefeierte Haupttag mit dem Gro\u00dfen Preis als H\u00f6hepunkt. Die Springpr\u00fcfung der Klasse S** \u00fcber 1,45 Meter, mit Unterst\u00fctzung vom Gest\u00fct Fohlenhof, Professor Dr. Heicke, entschied die D\u00e4nin Miamaja Lundblad mit ihrer Stute Crystal Blue in einem spannenden Finale f\u00fcr sich. Aber der Reihe nach\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmer konnte sich auch gleich hautnah von dem neuen Reitplatz mit den beeindruckenden Ma\u00dfen von 50 x 100 Metern, gebaut nach modernsten Standards vom Traditionsunternehmen Moritz Labjuhn und als Ebbe-Flut-Platz konzipiert, \u00fcberzeugen. Der neue Platz tr\u00e4gt einen besonderen Namen: Als W\u00fcrdigung des Starvererbers Cascadello und in Dankbarkeit f\u00fcr die enge Verbundenheit mit der Besitzerfamilie um Professor Dr. Bernd Heicke hei\u00dft die Anlage nun \u201eCascadello-Arena\u201c \u2013 und bildet damit das gl\u00e4nzende Herzst\u00fcck der international agierenden Hengststation und des renommierten Turnierstalls.<br>&nbsp;<br><strong>Teamgeist, Hengstschau und mehr<\/strong><br>Er\u00f6ffnet wurde der besondere Tag mit einer Springpr\u00fcfung der Klasse S \u00fcber 1,40 Meter, mit Unterst\u00fctzung von Theurer Trucks. Beachtliche 83 Teilnehmer hatten sich in die Starterliste der nach Fehler und Zeit gerichteten Pr\u00fcfungen eintragen lassen: Simon Heineke (RFV Stall Moorhof e.V.) pilotierte seine Holsteiner Stute Call me Pretty v. Comme il faut in der Spitzenzeit von 59,98 Sekunden \u00fcber die Ziellinie und sicherte sich damit die Goldene Schleife in der hochkar\u00e4tigen Konkurrenz. Tomma Thiessen von der Sonneninsel Fehmarn, schon seit Monaten in bestechend guter Form, folgte mit ihren zwei Pferden, Django Riff und Bert, auf den Pl\u00e4tzen zwei und drei (0\/60,92 Sekunden und 0\/61,62 Sekunden).<br>Anschlie\u00dfend machte der Reitsport eine kurze Pause: Bei dem Teamwettbewerb \u201eSpiel ohne Grenzen\u201c auf dem Grasplatz, das sich bewusst an die Menschen der Region richtete, stand der Spa\u00df und das Miteinander im Vordergrund. Unterst\u00fctzt wurde es von Jens van der Walle und Manfred von Allw\u00f6rden. 20 Mannschaften waren angetreten \u2013 am Ende siegte das Team Ritters, es folgten die \u201e69er\u201c und die Spieler vom Hof Magens. Den vierten Platz belegte das Team Kyffh\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Bevor mit dem Gro\u00dfen Preis wieder elit\u00e4re sportliche Akzente gesetzt wurden, betrat Familie Ahlmann pers\u00f6nlich den Platz: \u201eWir m\u00f6chten alle G\u00e4ste, Freunde, Reiter und Besucher herzlich willkommen hei\u00dfen\u201c, formulierte Pheline Ahlmann die er\u00f6ffnenden Worte. \u201eMit diesem Platz geht ein Kindheitstraum von Papa in Erf\u00fcllung. Die Idee dazu gab es viele Jahre, mit Hannes und mir ist sie weitergewachsen und konkreter geworden, und so waren wir sehr gl\u00fccklich und dankbar, als die Bauma\u00dfnahmen Ende 2025 begonnen haben. Umso stolzer sind wir, was wir mit unserem gesamten Team, Moritz Labjuhn und allen unglaublichen Menschen um uns herum hier geschaffen haben.\u201c<br>Hannes Ahlmann erg\u00e4nzte: \u201eMit der Cascadello-Arena verfolgen wir eine Vision, wollen nicht nur den Generationenwechsel bei uns in der Familie einleiten und auf die n\u00e4chste Stufe heben, damit wir uns als Team mit unseren Sch\u00fclern und im Sport weiterentwickeln. Sondern wir wollen dar\u00fcber hinaus der Region etwas zur\u00fcckgeben, beste Trainings- und Turnierbedingungen f\u00fcr Profis, Amateure und junge Pferde schaffen und so dazu beitragen, dass Holstein seinen Weg zur\u00fcck an die Spitze im Springsport findet.\u201c<br>Anschlie\u00dfend nutzte Familie die wertvolle neue B\u00fchne, um den G\u00e4sten ihr aktuelles Hengstlot zu pr\u00e4sentieren. Den Auftakt machte nat\u00fcrlich der Ausnahmevererber Cascadello v. Casall-Clearway. An der Hand von Dirk Ahlmann pr\u00e4sentierte sich der 17-J\u00e4hrige frisch und athletisch. \u201eOhne Cascadello w\u00e4re dies alles nicht m\u00f6glich, und es macht uns sehr stolz zu sehen, wie viele tolle Nachkommen von ihm auf der ganzen Welt erfolgreich unterwegs sind\u201c, erkl\u00e4rte Pheline Ahlmann und sprach nachdr\u00fccklich ihren Dank aus. \u201eProfessor Dr. Bernd Heicke unterst\u00fctzt uns als Familie schon so viele Jahre auf beste Art und Weise, und ohne diese Unterst\u00fctzung h\u00e4tten wir viele Erfolge nicht so feiern k\u00f6nnen und w\u00fcrden wir heute nicht so hier stehen. Vielen lieben Dank!\u201c Und so lie\u00df es sich auch der 90-j\u00e4hrige Heicke mit seiner Tochter Claudia nicht nehmen, dem Turnier pers\u00f6nlich beizuwohnen. Stationseigener Dirk Ahlmann nutzte die Gelegenheit und richtete sehr pers\u00f6nliche Worte an seinen M\u00e4zen: \u201eDu hast mich immer f\u00fcr das feinf\u00fchlige Reiten motiviert, aber mich auch gebremst: Du hast immer das Pferd und die Ausbildung in den Vordergrund gestellt und nie das reine Business.\u201c Professor Dr. Bernd Heicke beschrieb die gemeinsame Beziehung so: \u201eNach der Ersteigerung von Cascadello habe ich Dirk kennengelernt, wir wurden Partner und Freunde und ich bin ganz froh, dass er unseren Hengst zu dem gemacht hat, was er heute ist: einer der f\u00fchrenden Springpferdevererber weltweit.\u201c Gemeinsam haben die beiden \u00fcbrigens noch eine besondere Idee entwickelt: \u201eVon jeder Stute, die von einem Hengst der Station Ahlmann belegt wird, flie\u00dfen zehn Prozent der eingenommenen Deckgelder in den Sport zur\u00fcck. Diese Mittel werden genutzt, um Nachwuchsreitern, Amateuren und Profis auf diesem Platz weiterhin alle M\u00f6glichkeiten zu bieten\u201c, fasste Dirk Ahlmann das neue F\u00f6rderungskonzept zusammen. \u201eDamit verbinden wir Zucht und Sport \u2013 und alle Reiter sind uns hier in Zukunft herzlich willkommen.\u201c<br>Weitere Besch\u00e4ler gaben sich im Anschluss die Ehre: der sechsj\u00e4hrige Calizio v. Cascadello, der erst dreij\u00e4hrige Chocarino v. Chaccothage Blue PS, Ponyhengst Del Piero, der so vielen Reiter-Kindern den Weg in den Spitzensport geebnet hat, und der neunj\u00e4hrige KWPN-Hengst Madness, mit dem Hannes internationale Erfolge feiert.<br><strong>&nbsp;<br>Gro\u00dfer Preis<\/strong><br>Sportlicher H\u00f6hepunkt in der Cascadello-Arena war der Gro\u00dfe Preis, mit Unterst\u00fctzung vom Gest\u00fct Fohlenhof, Professor Dr. Heicke. 32 Athleten traten an, f\u00fcr das Stechen qualifizierten sich zehn von ihnen. Der schwedische Olympiareiter Rolf-G\u00f6ran Bengtsson (RV Breitenburg e.V.) und sein Top-Partner, der Holsteiner Caillan v. Casall, sahen schon wie die sicheren Sieger aus, fegten in der Bestzeit von 37,95 Sekunden durch die finale Aufgabe \u2013 am letzten Hindernis fiel die Stange. Und dann war es an den Damen: Die D\u00e4nin Miamaja Lundblad und ihre selbstgezogene Clooney-Tochter Crystal Blue markierten mit 38,48 Sekunden eine Bestmarke, die nicht mehr getoppt werden konnte. \u201eIch bin immer besonders zufrieden mit mir, wenn alles so gut klappt\u201c, strahlte die Siegerin, die unweit der d\u00e4nischen Grenze einen kleinen Zucht- und Ausbildungsbetrieb betreibt. An zweiter Position reihte sich Teike Friedrichsen (RuFV Obere Arlau Sitz Behrendorf) mit ihrer Holsteiner Stute Kasanga VA v. Diamant de Semilly in fehlerfreien 38,61 Sekunden ein, vor Pheline Ahlmann und ihrem bew\u00e4hrten Hengst Carlon SR v. Cascadello I in 39,38 Sekunden. Christian Hess (TRSG Holstenhalle Neum\u00fcnster) hatte mit seinem Westfalen Zafir den Gro\u00dfen Preis an sechster Stelle abgeschlossen und sprach wohl im Namen aller Reiter: \u201eDer Platz sucht seinesgleichen, ist mit den Baumbest\u00e4nden und Zuwegen sehr sch\u00f6n angelegt. Es war eine tolle Veranstaltung, ein rundes Konzept, und wir alle k\u00f6nnen happy und dankbar sein, dass wir einen hervorragenden Standort mehr in Schleswig-Holstein haben. Nur so k\u00f6nnen wir gest\u00e4rkt und zusammen in die Zukunft gehen, und ich denke, das ist genau das, was Dirk Ahlmann und seine Familie erreichen wollen.\u201c<br>Die Premiere der Ahlmann Masters war nicht nur ein sportliches Top-Event mit z\u00fcchterischen Glanzlichtern. Das Turnier stand zugleich f\u00fcr die Zukunftsvision der Familie und machte die enge Verbundenheit sowie das vertrauensvolle Miteinander aller Beteiligten sichtbar, die es braucht, um diesen wegweisenden n\u00e4chsten Schritt zu gehen.<br>&nbsp;<br><strong>&#8220;Ein Kindheitstraum!&#8221; Interview mit Dirk Ahlmann<\/strong><br>&nbsp;<br><strong>Es wurde mehrfach erw\u00e4hnt: Dieser moderne Reitplatz war ein Kindheitstraum von Ihnen. Wie f\u00fchlt es sich nun an, wo er so feierlich eingeweiht wurde?<\/strong><br><em>Dirk Ahlmann:&nbsp;<\/em>Das ist f\u00fcr mich schwer zu realisieren, ist mit vielen Emotionen verbunden und einer gro\u00dfen Dankbarkeit. Dankbarkeit daf\u00fcr, dass sich Pheline und Hannes entschlossen haben, in meine Fu\u00dfstapfen zu treten und dass wir diesen Traum nun gemeinsam leben. Die Entscheidung, das Projekt anzugehen, haben wir deshalb auch zusammengetroffen, die detaillierte Planung und Umsetzung lagen im Wesentlichen in meiner Verantwortung. Schlie\u00dflich laufe ich seit 24 Jahren \u00fcber das Gel\u00e4nde und tr\u00e4ume diesen Traum. Ich habe jeden Meter tausend Mal abgeschritten und wusste, wo ich was hinhaben wollte.<br>&nbsp;<br><strong>Das erste Turnier ist vor\u00fcber. Was gab es f\u00fcr ein Feedback von den Teilnehmern?<\/strong><br><em>Dirk Ahlmann:&nbsp;<\/em>Die R\u00fcckmeldungen sind sensationell und alle haben sich \u00fcber die Bedingungen gefreut. Was alle gesagt haben: Es herrscht hier eine besondere Atmosph\u00e4re und es lag eine einmalige Ruhe \u00fcber dem Platz und der gesamten Anlage. Ich glaube, das liegt an dem Gel\u00e4nde mit dem alten Baumbestand. Ich habe schon das Gef\u00fchl, dass sich Pferde und Reiter hier ganz besonders wohlgef\u00fchlt und entspannt haben.<br><strong>&nbsp;<br>Die Ahlmann Masters sollen kein einmaliges Event sein, sondern Ihr plant dauerhaft. Wie sieht die Vision aus?<\/strong><br><em>Dirk Ahlmann:&nbsp;<\/em>Unser Vorhaben ist mehrschichtig. Es soll ein besonderes Event im Jahr geben, so wie dieses, f\u00fcr Freunde und Familie, f\u00fcr Profis und Amateure. Dann werden Turniere entstehen, bei denen junge Pferde und junge Reiter ausgebildet werden k\u00f6nnen. Und wir wollen den Menschen, die neu einsteigen, die Basis vermitteln. Also: Wie funktioniert \u00fcberhaupt Turnier? Das hei\u00dft, wir holen die Nachwuchssportler an der Meldestelle ab, gehen Parcours ab und begleiten sie w\u00e4hrend der Pr\u00fcfungen. Daf\u00fcr haben wir hier die perfekte Infrastruktur geschaffen und k\u00f6nnen so unseren Teil dazu beitragen, dass unser Sport weiter seine Berechtigung hat. Dar\u00fcber hinaus wird der Reitverein Hanerau-Hademarschen bei uns sein Hausturnier durchf\u00fchren.<br><strong>&nbsp;<br>Mit dem Teamwettbewerb Spiel ohne Grenzen wurden bewusst Menschen aus der Region in das Event eingebunden. Warum war Ihnen das so wichtig?<\/strong><br><em>Dirk Ahlmann:&nbsp;<\/em>Wenn ich es nicht schaffe, die l\u00e4ndliche Region f\u00fcr unsere Veranstaltung zu gewinnen, dann werde ich es noch weniger schaffen, die Menschen in der Umgebung f\u00fcr den Pferdesport zu begeistern. Ich wollte sie also abholen und zum Mitmachen animieren. Mir ist bewusst, dass wir nicht mehr der klassische Breitensport sind, aber wir k\u00f6nnen die Menschen anders zusammenbringen und so das Miteinander f\u00f6rdern. Das hat toll geklappt, auf die Gemeinde Reher kann ich immer z\u00e4hlen und ihr und allen Unterst\u00fctzern und Sponsoren geb\u00fchrt mein gro\u00dfer Dank!<br>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Begeisterung der Teilnehmer war weit \u00fcber die Schleswig-Holsteinischen Landesgrenzen zu h\u00f6ren, das Lob f\u00fcr die Veranstalter, Familie Ahlmann, riesig: Die Premiere der Ahlmann Masters in Reher h\u00e4tte besser nicht laufen k\u00f6nnen. 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