Italienische Schuhmacher kaufen bei Stephex halbe Pferde
Ambassador für Scuderia 1918, der jetzt auch zur Hälfte Tobago Z gehört: Daniel Deusser Foto: Scuderia 1918

Italienische Schuhmacher kaufen bei Stephex halbe Pferde

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Wenn einer Schuhfabrik plötzlich halbe Pferde gehören, dann geht die Geschichte dazu so:

Ihr Geschäft, mit dem sie das Geld verdienen, ist seit dem Jahr 1918, also seit gut 100 Jahren die Fertigung feinster italienischer Schuhmode. Von Generation zu Generation wurde die DNA der landestypischen Eleganz unter dem Dach der Marini Schuhfabrik in San Severino weiter vererbt mit einem Flagship-Store in der Modehauptstadt Mailand. Hinzu kam dann die Marke Scuderia 1918, die handgemachte Sneakers anbietet. An dieser Stelle galoppiert der Reitsport ins Schuh-Spiel. Denn Scuderia steht im Italienischen nicht nur für Rennstall (wie bei Ferrari), sondern auch für Reit- und Pferdestall.

Scuderia 1918 wurde zum Sponsor bei Stephex Stables – und dessen Spitzenreiter Daniel Deusser und Lorenzo de Luca avancierten zu „Ambassadors“, zu Botschaftern für die Luxus-Sneakers. Der nächste Schritt war dann folgerichtig: Die Botschafter sitzen in Zukunft auch auf Pferden, die den Namen Scuderia 1918 in die Welt tragen.

Erst war es am Ende des vergangenen Jahres Lorenzo de Lucas Top-Hengst Halifax van het Kluizebos, den die italienischen Edel-Schuhmacher zur Hälfte von Stephex Stables kauften, jetzt folgte Daniel Deussers Tobago Z, der in Scuderia 1918 Tobago Z umgetauft wurde. Die Investments geben den Reitern zusätzliche Sicherheit, dass ihnen ihre besten Stücke nicht unterm Hintern wegverkauft werden, für das Haus Marini ist es auch eine Investition in die Zukunft. Denn die Hengste werden mit ihren Erfolgen auch nach der sportlichen Karriere hoch im Kurs stehen: als Vererber. Hauptsache, sie bleiben gesund.