Delegiertenversammlung in Verden mit Rauswurf-Anträgen

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Es wird munter am 11. April, so viel lässt sich schon vorhersagen. Denn im Hannoveraner Verband gärt es vergleichbar dem, was beim nördlichen Nachbarn in Holstein rumort. Ab 10 Uhr trifft sich die Delegiertenversammlung in Verden mit einer Tagesordnung, bei der sich – wie meistens – der spannendste Abschnitt unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ verbirgt.

Es beginnt mit dem Antrag von Hans Richelshagen, die Ämter von Geschäftsleitung und Zuchtleitung in Zukunft zu trennen, ergänzt durch eine „Vertrauensanfrage“ an den amtierenden Geschäftsführer Dr. Werner Schade – und geht bis zum Antrag, eben jenen Hans Richelshagen „wegen verbandsschädigendem Verhalten aus dem Verband“ auszuschließen. Dazwischen ist auch noch ein Antrag abzuhandeln „auf Entlassung des geschäftsführenden Vorstandes“.

Ein legendäres Iran-Geschäft soll endlich „voll umfänglich“ aufgeklärt werden und zusätzlich sollen die „Wirtschaftsjahre 2016 bis 2018 durch eine bisher nicht für den Verband tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft“ durchleuchtet werden. Mehr Misstrauen geht kaum noch.