Peder Fredricson siegt, Ludger Beerbaum einziger Deutscher im Stechen
Konzentrierter Sieger - auf einem Ersatzpferd für die Ehrung: Peder Fredricson Foto: spring-reiter.de

Peder Fredricson siegt, Ludger Beerbaum einziger Deutscher im Stechen

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Was für ein zweiter Tag im Kampf um die inoffizielle Hallen Weltmeisterschaft, um den Sieg beim Weltcup-Finale in Göteborg. Erst trennte der Parcours die Spreu vom Weizen, dann begann das Favoriten-Sterben. Am Ende stand der schwedische Heimsieg von Peder Fredricson auf Catch Me Not (Cardento x Ramiro’s Son) mit drei Hundertstel Sekunden Vorsprung auf den Spanier Eduardo Alvarez Aznar mit Rokfeller de Pleville (l’Arc de Triomphe x Apache d’Adriers). Auf Rang drei sprang Max Kühner mit Chardonnay (Clarimo x Corrado), der ebenso wie der Vierter, Jaroslaw Skrzyczynski auf Chacclana (Chacco-Blue x Capilano), eine Doppelnull hinlegte.

Bis zum Start in den Umlauf führten durch ihren Erfolg am ersten Tag Steve Guerdat und Pieter Devos das Feld an. Titelverteidigerin Beezie Madden wurde natürlich auch wieder als Favoritin hoch gehandelt genauso wie Daniel Deusser und Christian Ahlmann.

Pieter Devos zerlegte in zwei Anläufen mit Apart (Larino x Burggraaf) die Tripplebarre und schied aus. Steve Guerdat scheiterte Alamo (Ukato x Equador) mit einem Abwurf genauso wie Daniel Deusser auf Scuderia 1918 Tobago Z (Tangelo vd Zuuthoeve), was seinem Chef Stefan Conter auf der Tribüne ein unübersehbares „Sch…“ auf die Lippen brachte. Henrik von Eckermann nahm mit Mary Lou (Montendro x Portland) eine Stange mit genauso wie Martin Fuchs auf Clooney (Cornet Obolensky x Ferragamo). Christian Ahlmann kam mit Clintrexo Z (Clintissimo Z x Rex Z) völlig aus der Spur und beendete den Umlauf mit 12 Fehlerpunkten.

Einzig Ludger Beerbaum kam von den deutschen Startern nach einer fulminanten Nullrunde ins Stechen. Er hatte umgesattelt. Am Vortag gab es mit Casello (Casall x Carolus) im Zeitspringen drei Fehlerpunkte, am Freitag startete er mit Cool Feeling (Cornado NRW x Lancer).

Das Stechen der acht Besten entschieden neben der Zeit dann vor allem zwei Oxer: Ludger Beerbaum nahm mit Cool Feeling die gelbe Oxerstange am ersten Sprung mit. Am Ende wurde er Achter. Dafür endeten am letzten Oxer des Stechparcours nacheinander die Siegesträume von Olivier Robert auf Tempo de Paban (Jarnac x Quatar de Plape), Beezie Madden auf Breitling (Quintero x Acord) und Niels Bruynseels auf Delux van T&L (Toulon x Landetto).

Die neue Zwischenwertung sieht jetzt (wegen der besseren Platzierung am Vortag) Eduardo Alvarez Aznar in Führung vor Peder Fredricson, Steve Guerdat und Beezie Madden. Daniel Deusser ist auf Rang zehn abgerutscht, während sich Ludger Beerbaum auf Platz 13 verbessern konnte. Christian Ahlmann ist 15..

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Der komplette Zwischenstand hier