Guerdat zum 3. Mal Weltcupsieger, Deusser Vierter
Absteigen zur Siegerehrung: Steve Guerdat und Alamo in Göteborg Foto: spring-reiter.de

Guerdat zum 3. Mal Weltcupsieger, Deusser Vierter

eingetragen in: Allgemein | 0

Es wackelte und klapperte ein paar Mal. Aber am Ende brachte Steve Guerdat seine Schlussrunde fehlerfrei ins Ziel und sicherte sich in Göteborg zum dritten Mal den Sieg im Weltcup. Der Schweizer reihte sich damit in die Reihe der Triple-Gewinner Hugo Simon, Rodrigo Pessoa, Meredith Michaels-Beerbaum und Marcus Ehning ein.

Diese letzte Runde sortierte noch einmal einiges neu.

Eduardo Alvarez Aznar, der mit Rockfeller de Pleville Bois Margot am Freitag als Führender ins Wochenende ging, nahm Am Sonntag in Runde a zwei Stangen mit, in Runde B noch eine. Am Ende war er nicht mehr Erster, sondern Achter. Titelverteidigerin Beezie Madden ließ es mit Breitling in beiden Finalrunden jeweils einmal klappern und wurde Sechste. Genauso war es bei Niels Bruynseels, der mit Delux van T&L ebenfalls jede Siegchance verlor, als er in Runde A und B jeweils eine Stange fallen ließ. Max Kühner, Österreichs Beute-Deutscher, hatte noch Finalrunde A fehlerfrei mit Chardonnay absolviert und damit seine Siegmöglichkeit behalten. Aber in dem Schlussparcours, der allen Pferden und Reitern noch einmal alles abverlangte, fielen dann zwei Stangen: Es wurde Rang sechs.

Umgekehrt lief der Finaltag für Daniel Deusser. Nach einem Ausrutscher am Freitag pilotierte er Scuderia 1918 Tobago Z zweimal fehlerfrei durch den Parcours und schob sich nach vorne auf Rang 4 der Schlussabrechnung.

Nur zwei schafften außer ihm diese Doppelnull: Martin Fuchs, der sich dadurch mit Clooney Platz zwei sicherte, und eben Steve Guerdat mit Alamo.

Christian Ahlmann muss am Ende das Fazit ziehen, dass dies nicht sein Weltcup-Springen war. Acht und neun Fehlerpunkte kamen am letzten Tag auf sein ohnehin schon überbuchtes Fehlerkonto hinzu, was am Ende Rang 14 bedeutete.

Noch schwärzer endete der Tag für Ludger Beerbaum. Nur ein Anwurf in Runde A des Finales mit Casello ließen noch auf eine gute End-Platzierung hoffen. Doch dann kam das Paar völlig unpassend an den Plankensprung, Hindernis sechs, heran. Die Stangen fielen, der Reiter wurde ein Stück weit aus dem Sattel gehebelt, fing sich wieder. Aber nachdem alles wieder geordnet war, gab Ludger Beerbaum auf.

Das komplette Ergebnis des Schlusstages hier

Die komplette Weltcup-Wertung hier