Dreimal Derbysieger – Erinnerung an Nacorde

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Es war im Jahr 2007. In den drei Jahren zuvor hatte gerade Toni Haßmann dreimal hintereinander mit Collin das Hamburger Springderby gewonnen. Wer ahnte schon, dass gerade ein neues Triple eingeläutet werden sollte. Andre Thieme aus Mecklenburg, der Sohn des Chefausbilders im Landgestüt Redefin, ritt mit einem braunen KWPN-Wallach ein: Nacorde, 1995 geboren, abstammend von Concorde x Renville. Und zur Überraschung (fast) aller gewann der jungenhafte Reiter auf seinem Kämpfer, der kaum zu bändigen war.

Im nächsten Jahr ritten sie schon als Favoriten ein – und gewannen wieder das härteste Springen der Welt. Es folgten zwei Jahre mit Erfolgen auf vielen anderen Turnieren, einschließlich einem dritten Platz beim Hickstead-Derby in Großbritannien, ehe sie 2011 in Hamburg wieder nach der Krone griffen – und sie sich in Form des Blauen Bandes auch holten. 2012, in Nacordes letzter Turniersaison versuchten sie es noch einmal, um einen Rekord für die Ewigkeit aufzustellen: Viermal Derbysieger mit demselben Pferd. Nacorde-Besitzer Fiete Biemann fieberte mit, drückte die Daumen. Aber am Ende reichte es nicht ganz: Mit einem fünften Platz verabschiedete sich Nacorde von seinem Lieblingsturnier.