Hamburg jubelt: Nisse Lüneburg gewinnt schwerstes Springen der Welt!
Derby-Sieger Nisse Lüneburg kann seinen Titel erst 2021 verteidigen. Foto: spring-reiter.de

Hamburg jubelt: Nisse Lüneburg gewinnt schwerstes Springen der Welt!

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Er hat es wieder getan. Zum dritten Mal. Und ganz Hamburg und Schleswig-Holstein jubeln: Nisse Lüneburg und sein brauner Holsteiner Cordillo (v. Corrido) gewinnen das schwerste Springen der Welt – das 90. Hamburger Springderby in Klein-Flottbek. Ein Spaziergang war das trotz bester Wetterbedingen nicht. 32. Reiter gingen beim Hambuger Springderby an den Start und versuchten den schweren und langen Parcours mit den legendären Hindernissen, wie dem Wall, den Holsteiner Wegesprüngen und dem Pulvermanns Grab fehlerfrei zu überwinden, oder zumindet hinten anzukommen. Zwölf Reiter-Pferd-Paare kamen nicht ins Ziel. Und nur zwei schafften es fehlerfrei durch diesen Hamburger Parcours. Zuerst der Ire Shane Breen mit seinem Canturo-Sohn Can Ya Makan und dann eben der erfahrene Derbyreiter, der Holsteiner Nisse Lüneburg, der schon 2012 und 2014, damals mit Calle Cool, das Hamburger Springderby gewann. Der Ire legte dann im Stechen mit einer fehlerfreien Zeit von 54.71 Sekunden vor. Nisse Lüneburg, beflügelt vom jubelnden Hamburger Publikum sattelte noch einen drauf und galoppierte nach 53.52 Sekunden durchs Ziel. Es gab wohl niemanden unter den knapp 20.000 applaudierenden Zuschauern, die Lüneburg den Sieg nicht von Herzen gönnen.

Über einen tollen dritten Platz durfte sich die Stillistin im Springsattel, Sandra Auffahrt, mit ihrer Stute Nupafeed´s La Vista (v. Lordanos) freuen. Das Paar kam mit einem Abwurf und einer tollen Zeit von 157.67 Sekunden ins Ziel. Platz vier ging an den Vorjahressieger Matthew Sampson mit Quality Old Joker (v. OBOS Qualitiy) vor Benjamin Wulschner und Bangkok Girl (v. Balou du Rouet). Ebenfalls mit nur einem Abwurf belegte Nigel Coupe mit Golvers Hill (v. Ricardo Z) Platz sechs, Platz sieben ging an den ebenfalls schon beim Derby siegreichen Gilbert Tillmann (2013 mit Hello Max) und Hadjib (v. Chequille). Zwei Abwürfe und Platz acht wurden es für den dreifachen Derby-Sieger André Thieme und Contadur (v. Conteros.). Gut platzieren auf den Rängen zehn und elf konnten sich auch der Brandenburger Jan Peters mit seinem Kokolores (v. Kolibri) und Hendrik Sosath aus Lemwerder mit Lady Lordana (v. Lordanos).

Das ganze Ergebnis: hier