Deutsches Quartett wird Vierter im Nationenpreis von Sopot
Ihr Nullrunde im zweiten Durchgang sicherte Rang vier ab: Patrick Stühlmeyer und Varihoka du Temple Foto: spring-reiter.de

Deutsches Quartett wird Vierter im Nationenpreis von Sopot

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Es war – vor allem auch Dank Rückkehrer Daniel Deusser – schon mal besser als beim Auftakt zur Nationenpreis-Serie in der Europe Division 1: Nach dem sechsten Platz in La Baule wurde es jetzt Rang vier im polnischen Sopot. Nicht ganz so gut, wie erhofft, aber immerhin: Das könnte über diesen zwei Runden stehen, genauso wie über allen Nationenpreis-Auftritten in dieser Saison.

Double D brillierte mit Doppelnull: Daniel Deusser zeigte als Startreiter des deutschen Quartetts bei gutem Reitwetter – 18 bis 20 Grad, bedeckter Himmel – auf Jasmien vd Bisschop (Larino x Chin Chin) zum Auftakt die erhoffte souveräne Nullrunde. Es folgte Gerrit Nieberg, der mit Contagio (Colman x Lordanos) alle Stangen liegen ließ und nur einen Zeitfehler einsammelte. Jörne Sprehe sammelte mit Stakki’s Jumper (Stakkato Gold x Gouverneur) vier Fehlerpunkte ein genauso wie Schlussreiter Patrick Stühlmeyer auf Varihoka du Temple (Luigi d’Amaury x Kannan).

Die zweite Runde begann wieder mit einer optimalen Null-Eröffnung durch Daniel Deusser. Aber diesmal fügte Gerrit Nieberg seinem erneuten Zeitfehler noch einen Abwurf hinzu – was das Streichergebnis hätte werden können. Doch Jörne Sprehes Hengst setzte diesmal nicht nur einen Huf auf die Begrenzung des Wassergrabens, sondern wischte auch noch die Planke über dem Schlusssprung weg. Zum Glück schaffte Patrick Stühlmeyer in seiner zweiten Runde eine vorzügliche, fehlerfreie Präsentation, so dass er Rang vier vor den nach Runde eins noch führenden Niederländern sichern konnte.

Acht zählende Fehlerpunkte aus den zwei Umläufen bedeuteten für das französische Team Simon Delestre auf Uccello de Will, Olivier Robert auf Tempo de Paban, Roger Yves Bost auf Sangria du Coty und Alexis Deroubaix auf Timon d’Aure am Ende Rang drei.

Um den Sieg musste ein Stechen geritten werden. Denn nach den beiden Runden hatten sowohl die Belgier Niels Bruynseels auf Delux van T&L, Gudrun Patteet auf Sea Coast Valdemaladre Clooney, Yves Vanderhasselt auf Jeunesse und Pieter Devos auf Apart vier zählende Fehlerpunkte auf ihrem Konto als auch die Iren Paul O’Shea auf Skara Glen’s Machu Picchu, Shane Sweetnam auf Alejandro, Peter Moloney auf Chianti’s Champion und Bertram Allen auf Harley vd Bisschop.

Pieter Devos entschied das Duell mit seiner dritten Nullrunde des Tages, während Paul O’Shea zwar fast drei Sekunden schneller war, aber vier Fehlerpunkte einsammelte.

Das komplette Ergebnis hier