John Whitaker lässt in Valence der Verwandschaft keine Chance
Mit großem Vergnügen immer noch ein siegreicher Kämpfer: John Whitaker mit Argento in Valence Foto: sportfot

John Whitaker lässt in Valence der Verwandschaft keine Chance

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Vor zweieinhalb Wochen hat er seinen 64. Geburtstag gefeiert, wortkarg wie immer. Aber dass er dann im kommenden Jahr ordnungsgemäß in Rente geht, ist nicht zu erwarten: John Whitaker, die reitende britische Legende, hat gerade wieder gezeigt, wie viel Spaß ihm die Springen dieser Welt unverändert bereiten.

Im französischen Valence, am Eingang zur Provence, hat der Senior der Familie Whitaker im Donnerstag-Hauptspringen, einer 2-Phasen-Tour, neben vielen anderen auch seine verwandten Konkurrenten Michael, Robert und Jack hinter sich gelassen und die Siegprämie eingestrichen. Nächster großer Auftritt ist am Sonntag der Grand Prix. Nichts ist mehr zu sehen von den Folgen des letzten schweren von unzähligen Stürzen: Im April war er zum Auftakt des Weltcup-Finales von Göteborg von seinem 17jährigen Hengst Argento aus dem Sattel katapultiert und mit Schlüsselbeinbruch in die Klinik gebracht worden. Sein Kommentar damals, knapp wie ein John Whitaker eben ist: Ärgerlich, weil er die nächsten vier Wochen nichts machen können. Auch nicht reiten.

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