Deutscher Doppelsieg im Großen Preis von Zandhoven
Schlangestehen zum Sieger-Feiern: Patrick Stühlmeyer und Varihoka Foto: paardenfotograaf/De Kraal

Deutscher Doppelsieg im Großen Preis von Zandhoven

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Es blieb, wie alle großen und kleinen europäischen Turniere, an diesem Wochenende ein wenig im Schatten der alles überstrahlenden Europameisterschaft von Rotterdam: das gut 100 Kilometer entfernte Zandhoven. Aber vor allem für einen deutschen Reiter überstrahlte De Kraal International auch die EM.

Denn Patrick Stühlmeyer räumte ab. Beim 2-Phasen-Springen am Donnerstag überließ er den Sieg noch Kendra Claricia Brinkop mit Bakogan de St Jean und gab sich auf Diaron OLD mit Rang vier zufrieden. Den belegte dieses Paar auch am Samstag im CSI3*-Preis von Stephan Conters Stephex Stables, diesmal auf Rang fünf gefolgt von seiner deutschen Konkurrentin. Besser konnte es nicht geplant werden: Den Sieg holte Emilie Conter auf Ultrachic de Charmois.

Aber dann war Schluss mit der vornehmen Zurückhaltung: Das anschließende CSI3*-Springen über 1,50 m gewann Patrick Stühlmeyer auf Chacgrano im Stechen mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Jaime Azcarraga auf Eye Catcher und vor Denis Lynch auf Rubens LS La Silla. Die Krönung erfolgte am Sonntag im Großen Preis. Auf Varihoka du Temple war Stühlmeyer im Stechen zwar nicht der absolut Schnellste, aber der Einzige, der eine Doppelnull hinzauberte. Im Bemühen, schneller zu sein, kassierte die Konkurrenz leider Fehler.

Doch es wurde ein deutscher Doppelsieg. Denn Schnellster im Stechen, aber wegen der einen störenden Stange am Ende auf Rang zwei war Harm Lahde mit Oak Grove’s Heartfelt. Gut 10.000 Euro Preisgeld waren dann aber ein ordentliches Schmerzpflaster.

Das komplette Ergebnis des Großen Preises https://www.equi-score.de/results.php?mod=mod_zandhoven2019&class=23&url=&lng=de&hash=1566756398