Shane Breen Fünfter in Saint Tropez – mit gebrochenem Bein!

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Springreiter sind schon eine besondere Spezies. Legendär ist der Ritt von Hans Günter Winkler 1956 zu Olympia-Gold mit seiner Stute Halla, obwohl er sich durch einen Muskelriss im Bauchraum kaum im Sattel halten konnte. Eric Lamaze holte sich trotz gebrochen Fußes auf Hickstead 2010 den Sieg im Großen Preis von Aachen nach Stechen. Und jetzt hat Shane Breen der Geschichte ein weiteres Kapitel hinzugefügt.

Im Prix Mohai der Longines Global Champions Tour von Saint Tropez, einem CSI5*-Zwei-Phasen-Springen, wurde der Ire auf der zehnjährigen KWPN-Stute Evita (Carambole x Equador) mit weniger als einer Sekunde Abstand auf den Sieger Fünfter. „Ich hätte es gewonnen“, sagte er hinterher – aber er war gehandicapt. Denn wie die Ärzte nach dem Ritt feststellten, hatte er sich vor der Prüfung ein Bein gebrochen.

Wenigstens dann wurde er vernünftig und sagte die weiteren Prüfungen ab. Jetzt ist erst einmal Zusammenwachsen angesagt. Gute Besserung!