Deutscher Nachwuchs startet erfolgreich ins Nationenpreis-Finale
Nass, kalt, windig: Nationenpreis-Finale im Sentower Park für den Nachwuchs Foto: spring-reiter.de

Deutscher Nachwuchs startet erfolgreich ins Nationenpreis-Finale

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Das Wetter ist so, dass es Vorfreude auf die Hallensaison weckt: nass, kühl, windig. Zum Abschluss der grünen Saison trifft sich der Springreiter-Nachwuchs zum Finale des FEI Jumping Nations Cup Youth 2019 im belgischen Opglabbeek. Und es beginnt nicht schlecht für die deutschen Teams zum Auftakt im Sentower Park.

Die Children-Reiter Lisa Maria Funke auf Limbarto (Limbus x Calato), Mathies Rüder auf Latigo (Lasino x Contender), Thore Stieper auf Cool Cat (San Patrignano Cassini x Contender) und Mikka Roth auf Athina (Catoki x Contender) holen sich mit dem Idealergebnis 0 Fehler den Sieg in der Qualifikation für das Nationenpreis-Finale am Sonntag. Auf Platz zwei mit einem Zeitfehler landet die belgische Heimmannschaft vor den Niederlanden.

Bei den Junioren lief es fürs schwarzrotgoldene Team nicht viel schlechter: Anna Jurisch auf Questo Vincitore (Quintender x Quattro B), Britt Roth auf Thekla Carola (Cash And Carry x Littorio), Alina Sparwel auf Ma Petiter (Montendro x Pit I) und Matthis Westendarp auf Stalido (Stakkato x Calido) platzierten sich mit insgesamt vier Fehlerpunkten hinter den beiden punktgleichen Siegern Dänemark und Belgien. Wobei es bei den Belgiern zur familiären Fortsetzung kommt: Statt aus den Zwillingen Olivier und Nicola Philippaerts wie bei den „Großen“ besteht hier die Mannschaft zur Hälfte aus den zwei jüngeren Brüdern: Anthony und Thibault. Irgendwann tritt Belgien, wenn das so weiter geht, im Nationenpreis RV Philippaerts an.

Bei der Qualifikation der Jungen Reitern lief es im Anschluss allerdings eher enttäuschend: Nur Enno Klaphake blieb auf seinem pechschwarzen Brilliant du Rouet (Balou du Rouet x Caretani Z) fehlerfrei im 1,45 m-Parcours, Franziska Müller eröffnete das Springen auf Cornado’s Queen (Cornado NRW x Arpeggio) mit einem Abwurf, bei Philipp Schulze Topphoff wurden es mit Avantus (Arpeggio x Potsdam NRW) zehn Fehlerpunkte, und Cadric Wolf beendete den schlechten Tag auf DSP Chicitito (Crossfire x Balou du Rouet) mit neun Fehlerpunkten. Das bedeute Rang sieben für das deutsche Team mit 13 zählenden Fehlerpunkten.

Sieger mit insgesamt 1 Zeitfehlerpunkt wurden die USA vor Dänemark mit 5 Fehlerpunkten.

Das komplette Ergebnis der Children hier

Das komplette Ergebnis der Junioren hier

Das komplette Ergebnis der Jungen Reiter hier