Daniel Deusser rettet deutsches Team ins Nationenpreisfinale in Barcelona!
Marcus Ehning und Pret a Tout kamen in Barcelona mit einem Abwurf aus dem Parcours. Foto: Stefan Lafrentz

Daniel Deusser rettet deutsches Team ins Nationenpreisfinale in Barcelona!

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Es war knapp, doch dank einer blitzsauberen Runde von Schlussreiter Daniel Deusser und Scuderia 1918 Tobago Z (v. Tangelo vd Zuuthoeve) zieht das deutsche Springreiterteam in das große Finale am Sonntag ein. Am Ende wurde es für die Mannschaft von Bundestrainer Otto Becker sogar noch komfortabel: Daniel Deusser, Marcus Ehning, Maurice Tebbel und Christian Ahlmann wurden Sechste von acht qualifizierten Teams, 18 Mannschaften waren angetreten. Vor einem Jahr hatten die deutsche Equipe dem Finale noch zugucken müssen und sich mit dem Gewinn der Trostrunde begnügen müssen.

Aber der Reihe nach: Den Auftakt für Deutschland in Barcelona machten Routinier Marcus Ehning und Pret a Tout (v. Hiram Chambertin). Leider kassierte das Paar einen leichten Fehler am vorletzten Sprung. Maurice Tebbel und Don Diarado (v. Diarado) nahmen ein „Fußbad“ am Wasser und schubsten anschließend eine weiße Planke aus dem Ständer, acht Fehler. Auch Christian Ahlmann und sein Clintrexo Z (v. Cintissimo Z) blieben nicht ohne Fehler und beendeten den Parcours mit neun Fehlern. Die Teilnahme am Finale am Sonntag schien aussichtslos, zwischenzeitlich rangierte die Equipe nur an zwölfter Stelle. Großer Druck lag also auf Schlussreiter Daniel Deusser und Scuderia 1918 Tobago Z (v. Tangelo vd Zuuthoeve). Doch der Weltranglistendritte spielte all seine Coolness aus und pilotierte den Fuchs fehlerfrei und schnell durch den schweren Parcours. Einige Abwürfe der Konkurrenz wirbelten die Rangierung durcheinander, so dass das deutsche Team sogar noch auf Platz sechs vorrücken konnte. »Wir sind froh, dass wir am Sonntag dabei sind. Dann geht es wieder bei Null los, aber wenn wir unter die ersten Drei wollen, dann brauchen wir Nullrunden«, erklärte der Bundestrainer Otto Becker.

Überragend agierten in Barcelona die Belgier, die als Titelverteidiger und amtierende Europameister derzeit auf der Welle des Erfolgs reiten. Sie waren das einzige Team, dem gleich zwei Nullrunden glückten (Olivier Philippaerts und Gregory Wathelet). Nur vier Fehlerpunkte belasteten ihr Konto.

Die acht erstplatzierten Mannschaften, Belgien, Frankreich, Schweden, Kolumbien, Irland, Deutschland, die Schweiz und Italien, ziehen am Sonntag (ab 15.00 Uhr). ins Finale ein. Die Equipen, die das Finale nicht schafften, reiten am Samstag (ab 21.00 Uhr) um den Challenge Cup, dotiert  mit 300.000 Euro. Die Finalrunde ist mit 1.250.000 Euro dotiert, davon gegen 417.000 an das Gewinnerteam. Insgesamt werden beim Turnier 1.817.000 Euro ausgeschüttet.

Das Ergebnis: hier