Penelope Leprevost vor Daniel Deusser im Grand Prix von Peking
Nach der Marseillaise folgten die Glückwünsche im Bird's Nest in Peking Foto: spring-reiter.de

Penelope Leprevost vor Daniel Deusser im Grand Prix von Peking

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Der siebte und letzte Starter im Stechen um den Longines Grand Prix von Peking hätte alles noch einmal auf den Kopf stellen und für die Sensation sorgen können: ein Chinese als Sieger vor einigen der besten Reiter Europas. Und Jirigala Erdeng, der vor ein paar Tagen gerade das Weltcup-Finale von Peking im Chaoyang Park gewonnen hatte, galoppierte nach ausgiebiger Äppel-Pause mit vollem Elan auf das erste Hindernis zu, sprang fehlerfrei mit seinem Erfolgspartner Brikibo vd Bosbeek (Concorde x Ircolando) darüber hinweg – und wurde abgeklingelt. Es war das falsche Hindernis gewesen.

So blieb die Sensation etwas kleiner, aber immerhin nutzte Bin Zhang mit dem zehnjährigen ungarischen Schimmelwallach Fetti Cash seinen Heimvorteil und sicherte sich Rang drei. Es wurde gebührend gefeiert, schließlich ließ er unter anderem den Zweiten der Weltrangliste, Europameister Martin Fuchs auf Cognac du Vlist Z (Calvino Z x Calypso), hinter sich.

Der Sieg ging an die vorletzte Starterin: Mit einem furiosen Ritt auf Cenai (Chacco-Blue x Harry Potter) fing Penelope Leprevost  den bis dahin führenden Daniel Deusser noch ab. Die deutsche Nummer drei der Weltrangliste hatte auf seinem Leihpferd Leonidas (Lenardo x Silvio), den bis zum Umzug nach China Ludger Beerbaum in Europa zwei Jahre lang auf 3- bis 5-Sterne Niveau durch europäische Top-Parcours pilotiert hatte, wieder zwei exzellente Nullrunden in den Sand des Bird’s Nest geschrieben.

Das komplette Ergebnis hier