Daniel Deusser erfolgreichster Nationenpreisreiter
Acht Mal Null: Daniel Deusser bester Nationenpreis-Reiter der abgelaufenen Saison Foto: spring-reiter.de

Daniel Deusser erfolgreichster Nationenpreisreiter

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Der 38-jährige Daniel Deusser schaffte in der abgelaufenen Nationenpreissaison
total acht fehlerfreie Runden. Damit siegte er in dem von der Schweizer Pferdefachzeitung
«PferdeWoche» exklusiv geführten Ranking. Mit sieben Nullern klassieren sich ex
aequo auf dem zweiten Platz Steve Guerdat (SUI), Pénélope Leprevost (FRA) und Paul
O’Shea (IRL). In der Saison 2018 und 2017 siegte Steve Guerdat jeweils mit zehn Blanko –
ritten.

Von der Europameisterschaft in Rotterdam (NED) kam der in Belgien wohnhafte Daniel
Deusser mit einer Teamsilbermedaille um den Hals zurück. In den beiden klassischen, für
die Nationenwertung relevanten Umgängen, gelang ihm im Sattel des elfjährigen Zangersheide-
Hengst Tobago Z (Tangelo vd Zuuthoeve – Mr. Blue) eine makellose Runde. Mit insgesamt
drei verschiedenen Pferden schlug er in vier unterschiedlichen Nationenpreisen zu.
Mit Tobago gelang ihm in Rom (ITA) auf der Piazza di Siena ein Doppelnuller, ebenso im
Nationenpreisfinal in Barcelona (ESP). Auch mit der zehnjährigen Belgier stute Jasmien vd
Bisschop (Larino – Chin Chin) konnte er mit einem Doppelnuller glänzen und zwar im pol –
nischen Sopot. Ebenfalls einen fehlerfreien Ritt gab es beim CHIO in Aachen. Deusser
setzte vor heimischem Publikum auf den zwölfjährigen Oldenburgerwallach Calisto Blue
(Chacco Blue – Con Air).

Auf dem zweiten Rang platzier ten sich gleichauf mit sieben Nullfehlerritten die aktuelle
Nummer eins der Welt, Steve Guerdat aus der Schweiz, sowie die Französin Pénélope
Leprevost und der Ire Paul O’Shea. Letzterer hat mit einem Nuller am Nationenpreisfinal
seinem Team massgeblich mitgeholfen, den Sieg und die Olympiaqualifikation zu erreichen.
Am meisten Nullfehlerritte hat Irland realisiert. Die Reiter von der grünen Insel haben insgesamt
46 Blankorunden gezeigt. Eingesetzt wurden dabei 19 Athleten. Belgien kommt auf
33 Nuller und Frankreich auf deren 32.

Berechnet man die Effizienz der eingesetzten Reiter, nimmt also die durchschnittlichen
fehlerfreien Runden pro Reiter, dann führt hier die Schweiz das Klassement an. 26 Blankorunden
von sieben Reitern ergibt einen Schnitt von 3.71. Mit 3.00 liegen Brasilien und Polen
hier ex aequo auf dem zweiten Rang.