Ben Maher siegt im Super Grand Prix, Ehning und Deusser in Prag ganz vorne dabei
Der Saison-Beste siegt auch im Super Grand Prix: Ben Maher und Explosion W Foto: Stefano Grasso/LGCT

Ben Maher siegt im Super Grand Prix, Ehning und Deusser in Prag ganz vorne dabei

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Die Beiden waren in der ganzen Saison zuverlässig immer mit an der Spitze, da war es folgerichtig, dass sie zum Abschluss auch den Super Grand Prix der Longines Global Champions Tour gewonnen haben: Als Einzige der 18 Weltklasse-Starter blieben Ben Maher und Explosion W (Chacco- Blue x Baloubet du Rouet) bei dem Finale im Rahmen der Prague Playoffs in beiden Runden fehlerfrei und sicherten sich den Sieg samt 300.000 Euro Prämie.

Fast genauso gut war Darragh Kenny mit Balou du Reventon (Cornet Obolensky x Continue). Auch hier fiel in beiden Runden keine Stange, aber der Preis für die Vorsicht war in jeder Runde ein Zeitfehler. Auf Rang drei galoppierte Europameister Martin Fuchs mit Clooney (Cornet Obolensky x Ferragamo): Dem einen Abwurf in der ersten Runde folgte eine mustergültige  und fehlerfreie zweite.

Dann ging es schwarzrotgold weiter: Zweitschnellster Reiter mit einem Abwurf (in der ersten Runde) war Marcus Ehning auf Cornado NRW (Cornet Obolensky x Acobat) und damit am Ende Vierter. Auf Rang sechs nach fehlerfreier erster Runde und einem Netzroller in der zweiten kam Daniel Deusser mit Scuderia 1918 Tobago Z (Tangelo vd Zuuthoeve x Mr Blue). Christian Ahlmann hatte zweimal Holzberührung in der ersten Runde, hinzu kam mit dem jungen Take A Chance On Me Z (Taloubet Z x Aldatur Z) ein Zeitfehler in der zweiten, was in der Summe Platz zehn bedeutete – mit einer angespannt mit zitternden Judy-Ann Melchior samt gemeinsamem Sohn Leon an der Bande.

Der vierte deutsche Starter, Ludger Beerbaum, war in der ersten Runde mit Cool Feeling (Cornado NRW x Lancer) vorzüglich unterwegs – bis zur Schlusslinie. Da kamen die Beiden groß in die zweifache Kombination hinein, und dann war aus dem Zuirück der Aussprung für Cool Feeling nicht mehr zu schaffen. Neu anreiten, fehlerfrei über den letzten Sprung – aber plötzlich waren 12 Fehlerpunkte auf dem Konto und der Altmeister verzichtete zur Schonung des Pferdes auf den zweiten Umlauf. Ein Trostpflaster in Höhe von 10.000 Euro gab es ja trotzdem.

Aus züchterischer Sicht könnte man das Ergebnis auch so zusammenfassen: Chacco-Blue vor dreimal Cornet Obolensky.

Das komplette Ergebnis hier