Max Kühner triumphiert im Rolex Grand Prix bei Dutch Masters – Kukuk wird Dritter – Weishaupt auf Platz vier!
Großartiger Triumph für Max Kühner und Electric Blue P im Rolex Grand Prix. Foto: Indoor Brabant

Max Kühner triumphiert im Rolex Grand Prix bei Dutch Masters – Kukuk wird Dritter – Weishaupt auf Platz vier!

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Es war ein schwerer 1,60m Parcours mit vielen Klippen. Der mit 700.000 Euro dotierte Rolex Grand Prix im Rahmen der Dutch Masters in s’Hertogenbosch verlangte den 42 startenden Weltklassereitern und ihren Pferden am Sonntagnachmittag all ihr Können ab. Mit am häufigsten fielen die Stangen bei Hindernis Nummer zwölf, einem Oxer mit Wassermatte, und ließen so manchen Traum auf den Sieg im Rolex Grand Prix platzen. So geschehen bei den Favoriten, der Nummer eins der aktuellen FEI Weltrangliste, Steve Guerdat, und Victorio des Frotards (v. Barbarian) und auch der Weltranglistenzweite, Daniel Deusser, und sein sonst immer super vorsichtiger Sucderia 1918 Tobago Z (v. Tangelo vd Zuuthoeve) schubsten hier eine Stange aus den Auflagen.

Sehr viel besser lief es für Philipp Weishaupt und den elfjährigen Hannoveraner Coby (v. Contagio). Als zweite Starter zogen sie mit einer blitzsauberen Runde ins Stechen ein und auch sein Stall-Kollege Chrisitan Kukuk und Checker (v. Comme il Faut) überwanden alle Hindernisse ohne einen Fehler. Am Ende lösten acht Paare das Ticket für das Stechen. Philipp Weishaupt hatte das undankbare Los, als erster in den Stech-Parcours zu müssen. Der Deutsche Meister gab Gas und kam nach schnellen 33.71 Sekunden ins Ziel. Ihm folgte Christian Kukuk. Der 31jährige legte mit Checker noch einmal eine Schippe drauf und galoppierte nach nur 33.57 Sekunden über die Ziellinie. Aber es sollte noch schneller gehen. Max Kühner und der zehnjährige DSP Wallach Electric Blue P (v. Eldorado vd Zezhoek) gingen volles Risiko, nahmen noch engere Wendungen und beendeten den Parcours nach sagenhaften 32.52 Sekunden. Max Kühner riß völlig zu Recht die Siegerfaust in den Himmel freute sich sichtlich über diesen großen Triumph und über 231.000 Euro Preisgeld.

Der Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli und VDL Edgar M (v. VDL Arezzo) versuchte zwar noch, Kühner den Sieg streitig zu machen, die Zeit von 32.69 Sekunden reichte aber „nur“ für Platz zwei. Aber auch dieser wurde ihm noch mit immerhin 140.000 Euro versüßt. Platz drei völlig verdient an Christian Kukuk und Checker vor einem ebenfalls super in Form reitenden Philipp Weishaupt und Coby. Noch platzieren konnten sich Marcus Ehning und Calanda (v. Calido I) mit einem Abwurf im Umlauf auf Rang zehn. Christian Ahlmann und Dominator 2000 Z (v. Diamant de Semilly) blieben nach einem leichten Stangenkontakt in der Dreifachen ohne Platzierung.

Das ganze Rolex Grand Prix Ergebnis: hier