{"id":201,"date":"2016-08-24T12:30:10","date_gmt":"2016-08-24T10:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spring-reiter.de\/?page_id=201"},"modified":"2025-09-16T13:47:03","modified_gmt":"2025-09-16T11:47:03","slug":"beruehmte-springreiter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/beruehmte-springreiter\/","title":{"rendered":"Ber\u00fchmte Springreiter"},"content":{"rendered":"<p>(in alphabetischer Reihenfolge)<\/p>\n<p><strong>Christian Ahlmann<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"fleft alignleft\" title=\"Christian Ahlmann und Cornado II\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/img\/ber_reiter_pferde\/Christian_Ahlmann_und_Cornado_II_2.jpg\" alt=\"Christian Ahlmann und Cornado II\" width=\"260\" height=\"248\" \/><\/p>\n<p>Schon mit 14 Jahren erritt sich Christian Ahlmann (geboren am 17. Dezember 1974) mit zehn Siegen in der schweren Klasse das Goldene Reitabzeichen und damit den roten Rock. Die Grundausbildung bekam er von Vater Georg, der mit Alwin Schockem\u00f6hle und Otto Schulte-Frohlinde nach der eigenen Reiterkarriere Traber z\u00fcchtete, den Feinschliff bei Paul Schockem\u00f6hle. Dreimal war er Mannschafts-Europameister der Jungen Reiter (1990, 1991, 1992), 2003 gewann er Gold auf &#8222;C\u00f6ster&#8220; bei der Europameisterschaft in Donaueschingen im Einzel und mit der Mannschaft, 2005 in San Patrignano wieder Gold mit der Mannschaft, Platz 4 im Einzel. 2007 gab es bei der Europameisterschaft in Mannheim Silber mit der Mannschaft, ebenso 2013 in Herning. 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen blieb mit der Mannschaft Bronze, genauso wie 2006 bei der Weltmeisterschaft in Aachen.2011 gewann Ahlmann auf &#8222;Taloubet Z&#8220; das Weltcupfinale in Leipzig. Eine wahre Siegesserie lieferte Christian Ahlmann 2016: So gewann er u.a. den Gro\u00dfen Preis von Basel (CSI 5*) mit Codex One, den Gro\u00dfen Preis von Braunschweig (CSI 4*) mit Colorit, den Gro\u00dfen Preis von Neum\u00fcnster (CSI 3*) mit Codex One sowie den Gro\u00dfen Preis von Treffen bei Villach (CSI 5*) mit Epleaser van\u00b4t Heike. Auf dem Siegertreppchen ganz oben stand Ahlmann auch im Gro\u00dfen Preis von Dinard (CSI 5*) mit Cornado II sowie im Weltcupspringen von Stuttgart (CSI 5*-W) mit Taloubet Z. Gekr\u00f6nt wurde das Super-Ahlmann-Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 mit der Mannschafts-Bronze-Medaille mit Taloubet Z. Von Juli bis November 2016 f\u00fchrte Christian Ahlmann zudem die Weltrangliste an.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Otto Becker<\/strong><\/p>\n<figure class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"fleft\" title=\"Otto Becker\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/ottobecker.jpg\" alt=\"Otto Becker\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jahrelang galt er als einer der erfolgreichsten Springreiter Deutschlands: Seit 2009 ist Otto Becker, der Mannschafts-Olympiasieger von Sydney 2000, als Bundestrainer der Springreiter f\u00fcr seine ehemaligen Kollegen verantwortlich. Der gelernte Winzer nahm im Verlauf seiner Karriere insgesamt drei Mal an Olympischen Spielen teil, nach dem Erfolg in Sydney auch 2004 in Athen, wo er Team-Bronze gewann. 1992 in Barcelona belegte Otto Becker mit der Mannschaft den elften Platz. Die bedeutendsten Erfolge seiner reiterlichen Laufbahn feierte Becker (geboren am 3. Dezember 1958 in Gro\u00dfostheim) mit dem Schimmelhengst Dobel&#8217;s Cento. Mit ihm gewann er neben Olympia-Gold auch den Gro\u00dfen Preis in Aachen (2000) und 2002 das Weltcup-Finale der Springreiter in Leipzig. &#8222;Cento ist das beste Pferd, das ich je unter dem Sattel hatte&#8220;, betonte Otto Becker oft. Seine Karriere als Springreiter beendete er 2008 in Hannover mit einem Sieg im Gro\u00dfen Preis. 2016 holte Becker als Bundestrainer der Deutschen Springreiter bei den Olympischen Spielen in Rio die Mannschafts-Bronze-Medaille.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Ludger Beerbaum<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Ludger Beerbaum beim Hamburger Derby 2014\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/img\/ber_reiter_pferde\/Ludger_Beerbaum.jpg\" alt=\"Ludger Beerbaum\" \/>Er ist ein Perfektionist und ein Stilist: Ludger Beerbaum ist der erfolgreichste aktive Springreiter der Welt. Die Liste der Erfolge ist dementsprechend lang: Vier Olympische Goldmedaillen (1988, 1992, 1996 und 2000), zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen (1994, 1998, 1990 und 2006) sowie sechs Goldmedaillen bei den Europameisterschaften hat Beerbaum gewonnen. Und das ist nur ein Bruchteil einer unglaublichen Erfolgsbilanz. Dabei hatte die Karriere des am 26. August 1963 in Detmold geboren Reiters, der heute eine Reit- und Zuchtanlage in Riesenbeck betreibt, nicht besonders vielversprechend angefangen. Sein Vater hatte den Jungen mit acht Jahren zum Reitunterricht angemeldet, doch schon beim Zuschauen verging dem kleinen Ludger die Lust. Der raue Umgangston des Reitlehrers und die m\u00e4chtigen Pferde sch\u00fcchterten den zur\u00fcckhaltenden Jungen ein. &#8222;Ich hatte schlichtweg Angst&#8220; sagt der neunfache Deutsche Meister heute. Dass er dennoch zur Reiterei kam, verdankt er einem Freund, der ihn einfach mit in den Stall genommen hat. Der Grundstein einer einzigartigen Karriere war gelegt. Nach dem Erfolg der Mannschafts-Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 erkl\u00e4rte der &#8222;Leitwolf&#8220; seinen R\u00fccktritt als Nationenpreisreiter.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Meredith Michaels Beerbaum<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1865\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1865\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/meredith-und-fibonacci-in-HH.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie bei vielen M\u00e4dchen begann es bei Meredith (geboren am 26. Dezember 1969) mit Liebe zu Ponys, doch nur bei ihr f\u00fchrte der ehrgeizig gerittene Weg dazu, dass sie 2004 als erste Amazone zur Nummer Eins der Weltrangliste wurde. 1991 kam die Amerikanerin mit ihrem Hengst &#8222;Quick Star&#8220; aus Florida zu Paul Schockem\u00f6hle nach M\u00fchlen. 1998 heiratete sie Markus Beerbaum, Ludgers j\u00fcngeren Bruder, nahm die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft an und reihte unter der schwarz-rot-goldenen Fahne Sieg an Sieg: Viermal Deutsche Meisterin, 1999 (Hickstead) und 2005 (San Patrignano) Mannschaftsgold bei den Europameisterschaften, 2007 in Mannheim mit der Mannschaft Silber, aber auf &#8222;Shutterfly&#8220; Gold im Einzel. Dreimal war sie bisher schon &#8222;Rider of the year&#8220;: 2004, 2005 und 2007. Dreimal gewann sie das Weltcupfinale: 2005, 2008, 2009, immer auf &#8222;Shutterfly&#8220;. Bei der WM in Aachen gewann sie 2006 sowohl mit der Mannschaft als auch im Einzel Bronze, 2010 in Lexington Mannschaftsgold. 2016 gewann Meredith Michaels Beerbaum bei den Olympischen Spielen in Rio mit der deutschen Mannschaft die Bronze-Medaille.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Daniel Deu\u00dfer<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1864\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1864\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/deusser-und-first-class-in-hh.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er geh\u00f6rt derzeit zu den erfolgreichsten Reitern der Welt: Daniel Deusser, am 13. August 1981 in Wiesbaden geboren, stammt aus einer Reiterfamilie. Seine sportliche Karriere begann im Stall seines Onkels, des ehemaligen Hessischen Meisters Helge Deusser. Mit 15 Jahren gewann er erstmals ein Springen der Klasse S. Nach einer Lehre als Pferdewirt im Stall Herr\u00f6der verdiente sich Deusser seine Sporen unter anderem bei Franke Sloothaak und Jan Tops. Etliche Gro\u00dfe Preise hat er seitdem gewonnen. 2013 und 2014 wurde Deu\u00dfer zudem Deutscher Meister und sicherte sich bei der Europameisterschaft in D\u00e4nemark die Silbermedaille mit der Mannschaft. Im April 2014 gewann Daniel Deusser, der seit 2012 bei den Stephex Stables in Belgien als Bereiter arbeitet, das Weltcupfinale. Auch im Jahr 2016 gewann Deusser zahlreiche Gro\u00dfe Preise, wie zum Beispiel den Grand Prix in London. Im Dezember 2016 \u00fcbernahm Deusser zudem die F\u00fchrung der FEI Weltrangliste.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Hans-Dieter Dreher<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1867\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1867\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/hansi-und-cool-and-easy-in-hh.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er ist ein absoluter Publikumsliebling: &#8222;Hansi&#8220; Drehers Aufstieg an die Spitze des Springsports und in den deutschen Championatskader ist beeindruckend. Der am 10. Februar 1972 in Rheinfelden geborene Dreher ist mit Pferden aufgewachsen, denn sein Vater betrieb einen Reitstall. So sa\u00df der Junior fr\u00fch im Sattel und ritt mit sieben Jahren erste Reiterwettbewerbe. Sp\u00e4ter wurde er bei den Junioren zweimal Baden-W\u00fcrttembergischer Meister. Auch bei den Jungen Reitern holte sich Hans-Dieter Dreher zwei Landesmeister-Titel, denen 2005 der Erfolg bei den Senioren folgte. Seinen internationalen Durchbruch hatte Dreher 2011: Nachdem bereits mehrere Reiter mit dem Hengst &#8222;Magnus Romeo&#8220; nicht richtig zusammenfinden konnten, \u00fcberzeugte Beat M\u00e4ndli als bisheriger Reiter den Pferdebesitzer Paul B\u00fccheler, Hans-Dieter Dreher das Pferd zum Beritt zu \u00fcberlassen. Ihren ersten gro\u00dfen gemeinsamen Erfolg hatten Dreher und &#8222;Magnus Romeo&#8220;, als sie 2011 in Italien den Gro\u00dfen Preis des CSI3* Pioltello gewannen. 2013 siegte Dreher im Weltcupspringen bei den Stuttgart German Masters. 2014 wurde Hans-Dieter Dreher mit Embassy und der Mannschaft Dritter im Weltcupspringen in Lyon, es folgte ein dritter Platz im Nationenpreis von Rom sowie ein zweiter Platz im Nationenpreis von Hickstead. 2015 kam der Sieg im Weltcupspringen mit Embassy in Leipzig dazu. 2016 stand Dreher u.a. beim Gro\u00dfen Preis der Schweiz in St. Gallen oben auf dem Treppchen.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Marcus Ehning<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"fleft alignleft\" title=\"Marcus Ehning und Plot Blue\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/img\/ber_reiter_pferde\/Marcus_Ehning_und_Plot_Blue.jpg\" alt=\"Marcus Ehning und Plot Blue\" \/>Der Reiter aus Borken (geboren am 19. April 1974) ist einer der besten Stilisten und Meister der engen Wendungen. Als Pony-Reiter, Junior und Junger Reiter sammelte er schon Titel: sechsmal Mannschaftsgold allein bei Europameisterschaften. Im Jahr 2000 gewann er auf &#8222;For Pleasure&#8220; in Sidney mit der Mannschaft Olympiagold, 2006 bei der Weltmeisterschaft in Aachen mit der Mannschaft Bronze, bei der WM 2010 in Lexington Mannschaftsgold. 1999 in Hickstead, 2003 in Donaueschingen und 2005 in San Patrignano errang Ehning im Team die Europameisterschaft, 2007 in Mannheim wurde es Platz 2 mit der Mannschaft. Aber es gibt auch gen\u00fcgend Einzeltitel: 2002 Deutscher Meister, dreimal Sieger im Weltcupfinale (2003 auf &#8222;Anka&#8220;, 2006 auf &#8222;Sandro Boy&#8220; und 2010 auf &#8222;Noltes K\u00fcchengirl&#8220; und &#8222;Plot Blue&#8220;), 2010 Sieger der Global Champions Tour &#8211; und 2008 Gewinner der Fair-Play-Troph\u00e4e der deutschen Sportjournalisten. Denn beim &#8222;Best of Champions&#8220; in Aachen hatte Ehning am letzten Hindernis seinen sicheren Sieg verschenkt und war vorbeigeritten, weil sein &#8222;For Germany&#8220; w\u00e4hrend des Pferdewechsels zuvor unter Jos Lansink und Rodrigo Pessoa die Zusammenarbeit verweigert hatte. Auf das m\u00f6glich gewordene Stechen verzichte Ehning und wurde freiwillig nur Dritter. Pech hatte Ehning auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Nach einer Verletzung seines Pferdes Cornado NRW musste Ehning vorzeitig abreisen. Danach kehrten Gl\u00fcck und Erfolge zur\u00fcck: Ehning gewann die Gro\u00dfen Preise in Madrid und M\u00fcnster mit Pret a Tout, sowie das Nationenpreisfinale in Barcelona. In Wien und Paderborn gewann er mit Comme il faut und holte sich zudem das erste Mal den Titel Rider of the year der DKB-Riders Tour.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Kurt Hasse<\/strong><\/p>\n<p>Die Anforderungen des Olympischen Parcours 1936 in Berlin waren hoch: 20 Spr\u00fcnge, mit zwei zweifachen und zwei dreifachen Kombinationen und einer L\u00e4nge von 1050 Metern galt es vor den 120.000 Zuschauern zu \u00fcberwinden. Doch keiner der 54 Reiter blieb ohne Fehler, 13 kamen nicht einmal ins Ziel. Bester und damit Olympiasieger im Einzel- und im Mannschaftsspringen wurde am Ende Kurt Hasse mit der Stute &#8222;Tora&#8220;. Beim Stechen im Finale konnte er den rum\u00e4nischen Oberleutnant Rang auf &#8222;Delfis&#8220;, seinen einzigen Konkurrenten um die Goldmedaille, um mehr als 13 Sekunden hinter sich lassen. Hasse (geb. am 7. Feb. 1907 in Mainz, gestorben am 9. Januar 1944 in der Sowjetunion) kam aus einer bekannten Reiterfamilie und war ein Sohn des Generals Ernst Hasse. Sein \u00e4lterer Bruder Ernst war ebenfalls erfolgreicher Springreiter, der unter anderem 1931 das Hamburger Spring-Derby gewinnen konnte.<\/p>\n<p><strong>Karsten Huck<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"fleft\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Q5ELBuDG4AI\" width=\"260\" height=\"248\" frameborder=\"1\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe>Die gro\u00dfe Leidenschat zum Reitsport packte Karsten Huck bereits im Alter von zehn Jahren. Sein Vater, Hans-J\u00fcrgen Huck, war ein aktiver und erfolgreicher Turnierreiter (Sieger im Gro\u00dfen Preis von Berlin 1951) und Reitlehrer. Huck, geboren am 13. November 1945 in Wohltorf (Schleswig-Holstein), hatte Talent und lernte schnell. Zwischen 1972 und 1988 wurde er siebenfacher Meister der Springreiter von Schleswig-Holstein und Hamburg. 1984 holte er sich den Titel Deutscher Meister der Springreiter. Der Diplom-Betriebswirt nahm im Sattel an rund 20 Nationenpreisen teil und gewann 1988 in Seoul die Olympische Bronzemedaille beim Einzelspringen. In den 80er Jahren war er auch als Bundestrainer der Junioren t\u00e4tig. Heute trainiert der &#8222;Reitmeister&#8220;, dessen Schwester Melitta die Mutter vom Dressurreiter Matthias Alexander Rath ist, Nachwuchs-Springreiter und betreibt einen Ausbildungsstall in Borstel (Schleswig-Holstein).<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Kurt Jarasinski<\/strong><\/p>\n<p>Sein Aufstieg war kometenhaft, der Fall tief: Der Springreiter Kurt Jarasinski (geboren am 6. November 1938 in Elpersb\u00fcttel) war ein international erfolgreicher deutscher Springreiter. Bereits 1960, als 22-J\u00e4hriger, gewann &#8222;Kulle&#8220;, wie Jarasinski genannt wurde, das Hamburger Springderby. Seinen gr\u00f6\u00dften Erfolg feierte er bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio mit dem Gewinn der Mannschafts-Goldmedaille. 1961 wurde er Bereiter beim Holsteiner Zuchtverband und damit Nachfolger von Fritz Thiedemann, der ihn f\u00fcr diesen Posten vorschlug und in den ersten Jahren einarbeitete. Auf Vermittlung von Thiedemann trainierte Jarasinski ab 1967 auch japanische Springreiter und bereitete diese auf die Olympischen Spiele 1968 und 1972 vor. Nach dem R\u00fcckzug seines Mentors Thiedemann stellte sich heraus, dass Jarasinski nicht alleine professionell arbeiten konnte. Er vernachl\u00e4ssigte seine Aufgaben und galt bald als Alkoholiker. 1971 wurde Kurt Jarasinski vom Holsteiner Verband entlassen. Durch Unterst\u00fctzung guter Freunde, wie Alwin Schockem\u00f6hle, der ihn einige Zeit aufnahm und Teile seiner Schulden beglich, bekam &#8222;Kulle&#8220; noch M\u00f6glichkeiten, sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Doch diese Versuche scheiterten. Jarasinski starb am 27. Oktober 2005.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Ulrich Kirchhoff<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"fleft\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/y84Y0OoEefM\" width=\"260\" height=\"248\" frameborder=\"1\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Fr\u00fch \u00fcbt sich: Ulrich Kirchhoff, sa\u00df schon mit drei Jahren das erste Mal im Sattel, mit f\u00fcnf Jahren bekam er den ersten Reitunterricht und schon ein Jahr sp\u00e4ter ging es mit dem eigenen Pony aufs Turnier. Unmittelbar nach seinem Schulabschluss begann er eine Ausbildung zum Pferdewirt bei Alwin Schockem\u00f6hle. Kirchhoff, geboren am 9. August 1967 in Lohne, feierte seine gr\u00f6\u00dften Erfolge bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, als er mit &#8222;Jus de Pommes&#8220; sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Olympiasieger wurde. Im Jahr 2013 wechselte Kirchhoff seine Nationalit\u00e4t: Mit dem Milliard\u00e4r und Reitsportm\u00e4zen Oleksandr Onischenko vereinbarte er, dass er zuk\u00fcnftig f\u00fcr die Ukraine an den Start gehen werde. Im Gegenzug stellt Onischenko Ulrich Kirchhoff Pferde zur Verf\u00fcgung. Ende Mai 2013 bestritt er seinen ersten Nationenpreis f\u00fcr die Ukraine beim CSIO Rom.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Norbert Koof<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1870\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1870\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Norbert-Koof-Foto-Autogrammkarte-1.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: Autogrammkarte<\/figcaption><\/figure>\n<p>In den 80er und 90er Jahren feierte er beachtliche sportliche Erfolge: der Springreiter Norbert Koof, geboren am 13. September 1955, aus Willich bei Krefeld. Der H\u00f6hepunkt seiner Karriere war der Gewinn der Einzelweltmeisterschaft 1982 in Dublin auf dem gro\u00dfrahmigen Fuchswallach &#8222;Fire&#8220;. Mit damals 26 Jahren war Norbert Koof der j\u00fcngste Einzelweltmeister im Springreiten aller Zeiten. Ein Schicksalsschlag beendete allerdings die aktive Reiterkarriere: Bei einem Sturz von einem Pferd in der eigenen Halle im Februar 1994 fiel Koof ungl\u00fccklich auf die Stangen, stauchte sich einen R\u00fcckenwirbel und ist seitdem querschnittsgel\u00e4hmt. Koof, der heute auf einen Rollstuhl angewiesen ist, orientierte sich beruflich um und baute seine Reitanlage f\u00fcr Reiter und Pferde aus. Auf seinem Hof z\u00fcchtet, trainiert und verkauft er vor allem Nachwuchspferde.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Marco Kutscher<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1871\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1871\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Kutscher-und-Inliner-in-HH-2016.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Entdeckt wurde er vom mehrfachen Olympiasieger Ludger Beerbaum: Marco Kutscher entt\u00e4uschte seinen F\u00f6rderer nicht. Beerbaum holte Kutscher 1999 als Einreiter junger Pferde in seinen Stall nach Riesenbeck. Der am 2. Mai 1975 im nieders\u00e4chsischen Norden geborene Kutscher startete schnell durch. 2003 konnte er als ersten gro\u00dfen Erfolg die deutsche Meisterschaft in Gera gewinnen. Schon 2004 erritt sich Kutscher die Olympia Bronze-Medaille mit der Mannschaft und im Einzelspringen. Im Jahr 2005 gewann er auch die Europameisterschaften im Einzelspringen sowie mit der Mannschaft. Und es ging weiter auf der Erfolgsspur mit mehreren gewonnenen Weltcup-Springen und Nationenpreisen. 2011 kam bei den Europameisterschaften noch die Mannschafts-Goldmedaille hinzu. 2014 k\u00fcndigte Marco Kutscher im Stall Beerbaum, um sich mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin, der Springreiterin Eva Bitter, selbstst\u00e4ndig zu machen. 2015 siegt Marco Kutscher u.a. mit Van Gogh im GP bei den Longines Masters in Los Angeles und 2016 bei den Longines Masters in Hong Kong.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Carl-Friedrich Freiherr von Langen<\/strong><\/p>\n<p>Er gewann die ersten deutschen olympischen Gold-Medaillen zu Pferde: Der vielseitig begabte Carl-Friedrich Freiherr von Langen ritt nicht nur im Dressur- sondern auch im Spring-Sattel von Erfolg zu Erfolg. Der Rittmeister und Gutsbesitzer (geb. am 25. Juli 1887 in Klein-Belitz nahe Rostock) und sein Pferd &#8222;Draufg\u00e4nger&#8220; sicherten sich 1928 in Amsterdam gleich zwei olympische Goldmedaillen in der Dressur (Einzel und Mannschaft). Im Springen patzten der zweimalige Gewinner des Hamburger Spring-Derbys (1927 und 1928) und sein Pferd &#8222;Falkner&#8220; und kamen mit acht Fehlern auf den 28 Platz. Seine reiterlichen Erfahrungen schrieb von Langen, der nach schweren Verletzungen im Ersten Weltkrieg zeitweise kaum laufen konnte, 1931 in einem bis heute aktuellen Lehrbuch zum Springsport &#8222;Reiten \u00fcber Hindernisse&#8220; (Olms Verlag) nieder. Am 2. August 1934 starb von Langen bei einem Vielseitigkeits-Turnier im brandenburgischen D\u00f6beritz.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Fritz Ligges<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"fleft alignleft\" title=\"Fritz Ligges\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/img\/ber_reiter_pferde\/Fritz_Ligges.jpg\" alt=\"Fritz Ligges\" width=\"133\" height=\"205\" \/>Als bester Reiter verhalf er dem deutschen Team zu Olympia-Mannschaftsgold 1972 in M\u00fcnchen: Fritz Ligges, wegen seines Humors als &#8222;lachender Reiter&#8220; bekannt, erritt sich auf nationalem und internationalem Parkett etliche Siege und Platzierungen. 1984 kam bei den Olympischen Spielen in Los Angeles Mannschaftsbronze hinzu. Dabei hatte Fritz Ligges, geboren am 29. Juli 1938 in Asseln (NRW), seine Karriere zuerst in der Militaryreiterei gestartet. So gewann er bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio Einzel- und Mannschaftsbronze bevor er 1965 zum Springsport wechselte. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn 1986 fungierte Fritz Ligges als Bundestrainer und Equipechef der Springreiterjugend. F\u00fcr seine Sch\u00fcler war er Lehrer und Freund in einer Person &#8211; was den Gewinn von zw\u00f6lf Gold-, 13 Silber- und neun Bronzemedaillen unter seiner \u00c4gide erkl\u00e4rt. Fritz Ligges, der sich auch als Z\u00fcchter einen Namen machte, starb am 21. Mai 1996.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Peter Luther<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"fleft\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Pu4uuAC7a_U\" width=\"260\" height=\"195\" frameborder=\"1\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Er stammt aus einer gro\u00dfen Reiter- und Z\u00fcchterfamilie: Peter Luthers Vater z\u00fcchtete Holsteiner, sein Gro\u00dfvater Hermann Junge genoss einen guten Ruf als Hengstaufz\u00fcchter. Der am 2. Januar 1939 in Aversleht geborene Springreiter feierte seine gr\u00f6\u00dften Erfolge mit dem Gewinn des Hamburger Springderbys im Jahr 1980 und einer Bronzemedaille mit der Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, jeweils mit dem Pferd &#8222;Livius&#8220;. 1982 in Dublin gewann Luther zusammen mit Paul Schockem\u00f6hle, Norbert Koof und Gerd Wiltfang Silber im Mannschaftswettbewerb der Weltmeisterschaft. Bei Europameisterschaften holte Peter Luther insgesamt drei Medaillen mit der Mannschaft: Gold 1981 in M\u00fcnchen, Silber 1979 in Rotterdam und Bronze 1985 in Dinard. Heute betreibt Luther mit seinem Sohn Thies einen Ausbildungsstall in Wittmold (Pl\u00f6n).<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Herbert Meyer<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1873\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1873\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/MeyerHerbert.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: FN<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er z\u00e4hlt zu den erfolgreichsten Bundestrainern aller Sportarten in Deutschland: Herbert Meyer, ehemaliger Springreiter und langj\u00e4hriger Bundestrainer der deutschen Spitzenreiter. Kein anderer Nationaltrainer weist neben einer so langen Dienstzeit so viele bedeutende Siege seiner Mannschaften auf. Meyer, der selbst etliche Nationenpreise im Sattel bestritt, wurde 1986 Bundestrainer als Nachfolger des verungl\u00fcckten Herrmann Schridde. Mit Ausnahme der EM von St. Gallen 1995 gewannen Meyers Reiter seit 1994 alle Mannschaftstitel der internationalen Championate. Unter seiner Regie wurden f\u00fcnf olympische Goldmedaillen, drei Titel bei Weltmeisterschaften und drei bei Europameisterschaften gewonnen. 1989 wurde Meyer, der im Februar 2014 seinen 75. Geburtstag feierte, der Titel &#8222;Reitmeister&#8220; verliehen. Nach den Olympischen Spielen gab Meyer Ende 2000 sein Amt als Leitender Bundestrainer an Kurt Gravemeier ab.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Janne Friederike Meyer-Zimmermann<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1874\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1874\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/janne-in-hh.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sie geh\u00f6rt zu den besten deutschen Springreiterinnen: Janne-Friederike Meyer ist beim Publikum nicht nur wegen ihrer sympathischen Ausstrahlung, sondern auch wegen ihres enormen Kampfgeistes ausgesprochen beliebt. So ist sie u.a. 4-fache Deutsche Meisterin, Mannschafts-Europameisterin und Mannschafts-Weltmeisterin. 2015 holte sie sich zudem den Titel &#8222;Rider of the Year&#8220; der DKB-Riders Tour. Die am 12. Januar 1981 in Hamburg geborene Meyer reitet seit ihrer fr\u00fchen Kindheit. Im Alter von sechs Jahren bekam sie ihr erstes eigenes Pony, genannt &#8222;M\u00fccke&#8220;. In den Jahren 1993-1999 gewann sie bei Landesmeisterschaften im Pony-\/Juniorenbereich mehrere Medaillen und Titel. Mit zw\u00f6lf Jahren ritt Janne ihre erste Deutsche Meisterschaft. 2006 holte sie sich den Titel Deutsche Meisterin der Springreiterinnen. Bei der Riders Tour 2008 belegte sie den zweiten Rang. Es folgte Mannschaftsgold bei der Weltmeisterschaft 2010 in Lexington. 2011 wurde sie mit ihrem st\u00e4ndigen Partner &#8222;Cellagon Lambrasco&#8220; Mannschaftseuropameisterin in Madrid und gewann den Gro\u00dfen Preis von Aachen. 2015 siegte die Top-Amazone mit Goja im Nationenpreis im polnischen Sopot. 2016 siegte sie mit der Mannschaft beim Nationenpreis in Hickstead sowie im Nationenpreis-Finale in Barcelona. Janne Meyer und ihr Ehemann Christoph Zimmermann betreiben einen Handels- und Ausbildungsstall in Pinneberg.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Carsten-Otto Nagel<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1875\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1875\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Carsten-Otto-Nagel-mit-Lex-Lugar-in-HH.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er war &#8222;Rider of the year 2013&#8220;: Carsten Otto Nagel ist seit Jahren eine feste und verl\u00e4ssliche Gr\u00f6\u00dfe im deutschen Springsport. Die sportliche Laufbahn des Derbysiegers von 1999 und 2010 hat famili\u00e4re Wurzeln. Carsten-Otto Nagel, geboren am 23. September in Marne, stammt aus einer der Pferdezucht und dem Sport verbundenen Familie. Schon als Zw\u00f6lfj\u00e4hriger ritt er sein erstes S-Springen und gewann gegen den legend\u00e4ren Hartwig Steenken. Zu seinen gr\u00f6\u00dften Erfolgen z\u00e4hlt der Mannschafts-Titel bei den Europameisterschaften in Hickstead 1999. Es folgte die Mannschafts-Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Lexington 2010 auf seinem Erfolgspferd &#8222;Corradina&#8220;. Mit der Schimmelstute gewann Nagel bei den Europameisterschaften 2011 auch die Gold-Medaille der Mannschaft und die Silber Medaille im Einzelspringen.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Lars Nieberg<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1876\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1876\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/lars-nieberg-foto-gut-berl-410x270-1.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: Gro\u00dfer Preis von Sachsen<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Seine Erfolgsbilanz ist beeindruckend: Der aktive Springreiter Lars Nieberg gewann in seiner Reiterkarriere bisher zwei olympische Mannschaftsgoldmedaillen (1996 in Atlanta und 2000 in Sydney), eine Goldmedaille f\u00fcr die gewonnene Weltmeisterschaft mit der Mannschaft 1998 in Rom und eine goldene Medaille bei der Europameisterschaft 1997 in Mannheim, ebenfalls mit der Mannschaft. Nieberg, der am 24.07.1963 in Wittingen geboren wurde, fing mit zehn Jahren auf dem elterlichen Reiterhof mit dem Reiten an. 1980 begann er eine Bereiterlehre bei dem damaligen Bundestrainer der Springreiter, Herbert Meyer. Danach ging er ein Jahr zu Paul Schockem\u00f6hle nach M\u00fchlen, bevor er als Bereiter nach Hamburg zu Achaz von Buchwaldt gerufen wurde. Sp\u00e4ter zog es Nieberg auf das Gest\u00fct W\u00e4ldershausen, wo er ab 1994 auch als Gest\u00fctsleiter agierte. Anfang 2013 \u00fcbernahm Nieberg die Nachfolge von Kurt Gravemeier als Leiter von Gut Berl. Auf der Anlage von Hendrik Snoek betreut er Zucht, Aufzucht und Ausbildung der jungen Pferde, daneben trainiert er die Reiter des Gutes.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Irmgard von Opel<\/strong><\/p>\n<p>Sie drang erfolgreich in eine M\u00e4nnerdom\u00e4ne ein: Irmgard von Opel bewies, dass auch Frauen es im Springsport weit bringen k\u00f6nnen: Als erste Frau \u00fcberhaupt gewann die Enkelin des Industriellen und Gr\u00fcnders der Opel AG, Adam Opel, 1934 auf ihrem Trakehner Schimmelhengst &#8222;Nanuk&#8220; das Hamburger Spring-Derby. Von Opel (geboren am 8. April 1907 in R\u00fcsselsheim, gestorben am 20. Mai 1986 in Ingelheim) war in den 1930er Jahren die damals wohl beste Reiterin der Welt im Military- und Springsattel und siegte in vielen Pr\u00fcfungen im In- und Ausland.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Alwin Schockem\u00f6hle<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1879\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1879 size-full\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Alwin-Schockem\u00f6hle-von-alwin-schockem\u00f6hle.net_.jpg\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: alwin-schockemoehle.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er war einer der erfolgreichsten Springreiter der 1960er und 1970er Jahre: Alwin Schockem\u00f6hle (geboren am 29. Mai 1937 in Meppen) ritt von Erfolg zu Erfolg. Der gro\u00dfe Bruder von Paul Schockem\u00f6hle gewann zwei goldene Olympiamedaillen (1960 Mannschaft, 1976 Einzel), wurde Europameister (1975), viermal Deutscher Meister (1961, 1963, 1967 und 1975), entschied dreimal den Gro\u00dfen Preis von Aachen (1962, 1968, 19969) und dreimal das Hamburger Spring-Derby (1957, 1969, 1971) f\u00fcr sich. Seine Karriere als aktiver Reiter musste Alwin Schockem\u00f6hle jedoch 1977 wegen anhaltender R\u00fcckenprobleme beenden. Er arbeitete nun als Trainer und Ausbilder. So entdeckte und f\u00f6rderte Schockem\u00f6hle u. a. Gerd Wiltfang, Franke Sloothaak, Thomas Fr\u00fchmann und Ulrich Kirchhoff. Sp\u00e4ter sattelte der Pferdemann um. Er wurde zu einem der erfolgreichsten Traberz\u00fcchter Europas. Seine Pferde gewannen die wertvollsten Pr\u00fcfungen und z\u00e4hlen zu den erfolgreichsten Vererbern.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Paul Schockem\u00f6hle<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1877\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1877\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Paul-Schockem\u00f6hle-und-Ludger-Beerbaum-in-HH.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er ist einer der ganz Gro\u00dfen im internationalen Pferde-Business: Paul Schockem\u00f6hle z\u00e4hlt mehr als 20 Jahre nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Springreiter noch immer zu den wichtigsten Pers\u00f6nlichkeiten des deutschen Reitsports. Der am 22. M\u00e4rz 1945 im nieders\u00e4chsischen Steinfeld geborene Multi-Unternehmer hat die Z\u00fcgel auch heute noch fest in der Hand: als Trainer, Turnier-Veranstalter, Pferdeh\u00e4ndler, Vermarkter und erfolgreicher Z\u00fcchter. Der dreifache Europameister der Springreiter, der 20 Jahre lang dem deutschen Championats-Kader angeh\u00f6rte und 12 Jahre lang ununterbrochen unter den Top-Ten der Weltrangliste zu finden war, hat au\u00dfer einer olympischen Goldmedaille fast alles gewonnen, was man gewinnen kann. So wurde er alleine mit seinem Erfolgspferd &#8222;Deister&#8220; f\u00fcnfmal Deutscher Meister. Heute f\u00fchrt er mit dem Gest\u00fct Lewitz eines der gr\u00f6\u00dften Zentren der Pferdezucht. 2010 kaufte Schockem\u00f6hle den unter Edward Gal erfolgreichen Hengst &#8222;Totilas&#8220; zu einem gesch\u00e4tzten Preis von 10 bis 15 Millionen Euro.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Hermann Schridde<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1878\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1878\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Hermann-Schridde-foto-hermann-schridde-stiftung-.png\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: hermannschridde-stiftung.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8222;Er war eine Art Beckenbauer des Pferdesports. Wie der Fu\u00dfball-Kaiser galt er in seiner aktiven Zeit als eleganter Techniker &#8230;&#8220;, formulierte es der Spiegel zum Tod von Hermann Schridde am 18 Mai 1985. Dass Schridde, wie Kollege Alwin Schockem\u00f6hle neidlos eingestand, &#8222;einer der stilistisch besten Reiter der Welt&#8220; war, verdankte der Bauernsohn ( geboren am 3. Juli 1937 in Celle) seiner Ausbildung: Er lernte nicht nur das Springen, sondern auch die Dressur bis zur Klasse S. Dies bef\u00e4higte ihn zu einem ungew\u00f6hnlich sicheren Gef\u00fchl f\u00fcr Tempo und Distanz zwischen den Hindernissen. Die Erfolgsbilanz des Hermann Schridde war beachtlich: 1960 wurde er als 22-J\u00e4hriger Deutscher Meister, 1964 siegte er im Hamburger Spring-Derby und im gleichen Jahr war er bester deutscher Reiter bei den Olympischen Spielen in Tokio, gewann Silber in der Einzelwertung und Gold in der Mannschaft. 1980 wurde er zum Bundestrainer der Springreiter berufen. 1985 kam Schridde beim Absturz mit einem Sportflugzeug bei Winsen\/Aller ums Leben.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Franke Sloothaak<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1880\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1880\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Franke-Sloothaak-mit-Cassini-I-foto-holsteiner-verband.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: Holsteiner Verband<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er gewann Olympische Medaillen und Weltmeisterschaften und bis heute ist der geb\u00fcrtige Niederl\u00e4nder Franke Sloothaak ein absoluter Publikumsliebling. Seine reiterliche Karriere begann Sloothaak, geboren am 2. Februar 1958 in Heerenveen, auf Ponys. Mit 14 Jahren gewann er mit der niederl\u00e4ndischen Equipe bei den Junioren-Europameisterschaften in Irland die Silbermedaille. Vier Jahre sp\u00e4ter ging Sloothaak bei Alwin Schockem\u00f6hle, dem deutschen Olympiasieger von 1976, in die Lehre und wurde deutscher Staatsb\u00fcrger. 1983 wechselte Franke Sloothaak zum Stall von Paul Schockem\u00f6hle. Im Jahr darauf nahm er an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil und gewann auf seinem Pferd &#8222;Farmer&#8220; mit der deutschen Equipe die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul ritt Sloothaak auf &#8222;Walzerk\u00f6nig&#8220; mit der deutschen Mannschaft zu Gold. Der gleiche Erfolg gelang ihm acht Jahre sp\u00e4ter in Atlanta, wo er mit &#8222;Joli Coeur&#8220; an den Start ging. Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge waren wohl die Siege bei den Weltreiterspielen 1994 in Den Haag. Sowohl in der Einzelwertung als auch mit der Mannschaft gewann er mit &#8222;Weihaiwej&#8220; den Weltmeistertitel. Vier Jahre sp\u00e4ter wiederholte er den Mannschaftstriumph in Rom.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Hendrik Snoek<\/strong><\/p>\n<p>Bis Ende der 80er Jahre geh\u00f6rte er zu den besten deutschen Springreitern: Hendrik Snoek gewann 1968 im Alter von nur 20 Jahren auf seinem Pferd &#8222;Dorina&#8220; den Gro\u00dfen Preis beim CHIO in Aachen. 1972 holte Snoek, geboren am 2. April 1948 in M\u00fcnster, den Titel beim Hickstead Derby auf &#8222;Shirokko&#8220;, bevor er 1975 in M\u00fcnchen auf &#8222;Rasputin&#8220; Europameister im Teamwettbewerb wurde. Sein schwerstes Hindernis \u00fcberwand Snoek allerdings nicht im Parcours: Am 3. November 1976 wurde Snoek von zwei Kidnappern aus seiner Wohnung in M\u00fcnster entf\u00fchrt, die von seinen Eltern ein L\u00f6segeld von f\u00fcnf Millionen D-Mark forderten. Nach der Geld\u00fcbergabe versteckten die Entf\u00fchrer den Sohn einer Unternehmerfamilie in einem Hohlraum eines Br\u00fcckenpfeilers der Ambachtalbr\u00fccke bei Herborn. Am 5. November entdeckte ein Mitarbeiter der Stadt auf einer Routinefahrt zuf\u00e4llig Papierzettel, die Snoek aus einer \u00d6ffnung warf. Die daraufhin alarmierte Polizei fand das Opfer mit einer Kette um den Hals gefesselt und befreite ihn. Heute betreibt Snoek vor den Toren von M\u00fcnster die Reitanlage Gut Berl.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>S\u00f6nke S\u00f6nksen<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"fleft alignleft\" title=\"S\u00f6hnke S\u00f6nksen beim Nachwuchstraining\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/img\/ber_reiter_pferde\/Soehnke_Soenksen.jpg\" alt=\"S\u00f6hnke S\u00f6nksen beim Nachwuchstraining\" width=\"208\" height=\"290\" \/>Er ist ein Pferdemann von Kopf bis Fu\u00df: S\u00f6nke S\u00f6nksen, ehemaliger deutscher Springreiter und Equipechef, ist auch mit Mitte siebzig noch fast jedes Wochenende als Trainer und Richter f\u00fcr den deutschen Springreiter-Nachwuchs unterwegs. S\u00f6nksen, der in seiner aktiven Reiterkarriere selbst 25 Nationenpreise geritten ist und der bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal mit der Mannschaft die Silbermedaille gewann, sichtet und trainiert jedes Jahr rund 400 junge Reiter, von denen die Besten nach Warendorf zum Trainingslehrgang eingeladen werden. &#8222;Es gibt im deutschen Springsport keinen Nachwuchsreiter, den ich nicht beurteilt habe&#8220;, sagt S\u00f6nksen, der am 2. M\u00e4rz 1938 im Meldorf (Dithmarschen) geboren wurde. Die, die es geschafft haben, begleitet S\u00f6nksen als Equipechef auf internationale Turniere, wo sich die Reiter f\u00fcr Deutschland im Nationenpreis beweisen m\u00fcssen. &#8222;Ich kenne alle Turnierpl\u00e4tze Europas und kann so im Vorfeld schon Ratschl\u00e4ge geben, welche Reiter und Pferde dort hinpassen und Chancen haben&#8220;, erkl\u00e4rt S\u00f6nksen.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Hartwig Steenken<\/strong><\/p>\n<p>Es war eine kometenhafte und tollk\u00fchne Karriere, die ihn direkt an die Weltspitze der Springreiter katapultierte: Hartwig Steenken war ein &#8222;Wilder&#8220; und besessen vom Erfolg. Er ritt mit kaputten Sehnen und B\u00e4ndern, mit N\u00e4geln, Platten und Schrauben in den Knochen nach vielen St\u00fcrzen. Oft konnte er kaum gehen, aber er ritt. Sein Lieblingsspruch: &#8222;Lieber tot als Zweiter.&#8220; So ritt er, so lebte er. Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge feierte Steenken (geboren am 23. Juli in Twistringen in Niedersachsen) zusammen mit der Stute &#8222;Simona&#8220;, mit der er u. a. 1972 bei den Olympischen Spielen die Mannschaftsgoldmedaille gewann und mit der er 1974 in Hickstead Weltmeister wurde. Der Europameister im Einzel- (1971) und im Mannschaftsspringen (1975) kam durch Gl\u00fcck an die Stute. Sie hatte zuvor dem sp\u00e4teren Bundestrainer Herbert Meyer geh\u00f6rt, der das Tier an Alwin Schockem\u00f6hle verkauft hatte. Doch Schockem\u00f6hle gab &#8222;Simona&#8220; zur\u00fcck, weil ein Tierarzt Herzprobleme attestierte. Gl\u00fcck f\u00fcr Steenken, der sp\u00e4ter auch einen dunkelbraunen Hannoveraner Wallach als Springpferd ausbildete, der nach seinem Tod unter Paul Schockem\u00f6hle als &#8222;Deister&#8220; eines der erfolgreichsten Springpferde der Welt wurde. Steenken verstarb am 10. Januar 1978, nachdem er seit einem Autounfall im Juli 1977 im Koma gelegen hatte.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Fritz Thiedemann<\/strong><\/p>\n<p>Er schaffte als Einziger das fast Unm\u00f6gliche: Der Landwirt und Unternehmer Fritz Thiedemann (geb. am 3. M\u00e4rz 1918 in Weddinghusen bei Heide, gestorben am 8. Januar 2000) gewann 1952 in Helsinki nach der Mannschafts-Bronze Medaille in der Dressur auch die Bronze Medaille im Springen. Olympische Medaillen zeitgleich in zwei Disziplinen, das hat au\u00dfer Thiedemann kein Reiter der Welt erreicht. Vier Jahre sp\u00e4ter, bei den Reiterspielen 1956 in Stockholm, gewann der Sohn einer Bauernfamilie auch die Goldmedaille mit der deutschen Mannschaft im Springreiten. Diesen Erfolg konnte Thiedemann bei den Spielen in Rom 1960 wiederholen. Zuvor hatte er 1958 auch die Europameisterschaft in Aachen f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen. Fritz Thiedemann, der seine Ausbildung in der Kavallerieschule Hannover und sp\u00e4ter in der Heeres-Reitschule in Potsdam-Krampnitz absolvierte, siegte zudem f\u00fcnf Mal beim Hamburger Spring-Derby.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Andr\u00e9 Thieme<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1881\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1881\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Andre-Thieme-und-Conthendrix-in-HH.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gleich dreimal hat er das schwerste Springen der Welt, das Hamburger Derby, gewonnen: Andr\u00e9 Thieme und &#8222;Nacorde&#8220; gehen 2007, 2008 und 2011 als Sieger vom Platz und lehren die Konkurrenz sp\u00e4testens von da an das F\u00fcrchten. Der Sohn des Obersattelmeisters und Dressurtrainers Michael Thieme vom Landgest\u00fct Redefin hat sein Handwerk von der Pike an gelernt. Im Alter von 19 Jahren wurde ihm das Goldene Reitabzeichen f\u00fcr zehn Siege in schweren Dressurpr\u00fcfungen verliehen. Danach durfte er sich endlich der Springreiterei widmen und erreichte auch hier das Goldene Reitabzeichen. F\u00fcr Aufsehen sorgte Thieme auch im M\u00e4rz 2014: Er gewann mit &#8222;Contanga&#8220; den Gro\u00dfen Preis von Ocala (Florida), der erstmals mit einer Million US-$ dotiert war. Nach mehreren Nationenpreis-Eins\u00e4tzen wurde der Mecklenburger im August 2014 erstmals in den Championatskader (A-Kader) aufgenommen. 2015 gewann Thieme im polnischen Sopot mit der Mannschaft den Nationenpreis und wurde Zweiter beim Hamburger Derby. 2016 beendete er das schwerste Springen der Welt auf Platz drei und wurde Zweiter bei der DKB-Riders Tour.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Gerd Wiltfang<\/strong><\/p>\n<p>Seine Karriere war au\u00dfergew\u00f6hnlich, sein Leben kurz: Gerd Wiltfang, Mannschafts-Olympiasieger 1972 in M\u00fcnchen und Weltmeister 1978, geh\u00f6rte zwei Jahrzehnte lang zur absoluten Weltspitze der Springreiter. Der gelernte B\u00e4cker aus Niedersachsen (geboren am 27. April 1946) ritt 53 Mal im Nationenpreis f\u00fcr Deutschland, gewann bei Europameisterschaften zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze in der Einzel- und in der Mannschaftswertung. Alwin Schockem\u00f6hle, selbst erfolgreicher Reiter und Wiltfangs Ausbilder, hielt seinen Sch\u00fcler f\u00fcr ein &#8222;Naturtalent&#8220; und den &#8222;besten deutschen Jockey&#8220;. Der Sohn eines Bauern selbst sagte \u00fcber sich: &#8222;Ich glaube, ich gebe meinen Pferden unheimlich viel Vertrauen und Sicherheit.&#8220; Wiltfang galt auch als guter Ausbilder, der einen Blick f\u00fcr talentierte Pferde besa\u00df und sie erfolgreich an die Weltspitze heranf\u00fchrte. 1997 erlag Wiltfang mit nur 51 Jahren einem Herzversagen.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Hans G\u00fcnter Winkler<\/strong><\/p>\n<p>Er ist eine lebende Legende, ein Mythos und der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten: Hans G\u00fcnter Winklers brachte es im Sattel auf 5 Goldmedaillen (1956 Einzel und Mannschaftsgold, 3 mal Mannschaftsgold 1960, 1964 und 1972), er k\u00e4mpfte sich im Parcours zum zweifachen Weltmeister (1955 und 1956) und zum Europameister (1957). Sein Siegesritt bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm ist legend\u00e4r: Der am 24. Juli 1926 in Barmen (Wuppertal) geborene Sohn eines Reitlehrers hatte sich im ersten Umlauf am letzten Hindernis einen Muskelriss in der Leiste zugezogen. Obwohl Winkler aufgrund der Verletzung kaum reiten, geschweige denn auf seine Stute &#8222;Halla&#8220; einwirken konnte und unter starken Schmerzen bei jedem Sprung laut aufschrie, blieben er und seine &#8222;Wunderstute&#8220; ohne Fehler. Sie gewannen die Goldmedaille im Einzel und in der Mannschaft. Bis heute setzt sich HGW intensiv f\u00fcr die Nachwuchsf\u00f6rderung ein.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p><strong>Holger Wulschner<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1882\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1882\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Holger-Wulschner-in-HH.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: spring-reiter.de<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er war Rider of the year, der Gewinner der DKB-Riders-Tour 2014: Holger Wulschner begann seine Ausbildung zum Springreiter in Brandenburg, wo er zur Welt kam und die ersten Gehversuche im Reitsport unternahm. Seit den 90er Jahren liefert Wulschner auch international Schlagzeilen, z\u00e4hlte zu etlichen Nationenpreis-Mannschaften und gewann im Jahr 2000 das Deutsche Springderby in Hamburg. Zu seinen gr\u00f6\u00dften Erfolgen z\u00e4hlen zudem Siege in den Gro\u00dfen Preisen von Hickstead, Linz, Rotterdam und N\u00f6rten-Hardenberg. 2003 machte sich Wulschner in Gro\u00df Viegeln vor den Toren Rostocks selbstst\u00e4ndig. Auf der Anlage, auf der er u.a. den Gro\u00dfen Wall des Hamburger Springderbys nachgebaut hat, finden seit 2013 die DKB-Pferdewochen Rostock statt. Im Jahr 2015 siegte der K\u00e4mpfer Wulschner mit der Mannschaft im Nationenpreis von Sopot. In Leszno gewann er im Welt-Cup-Springen. 2016 konnte Wulschner u.a. den Gro\u00dfen Preis von Mechelen CSI5* f\u00fcr sich entscheiden und wurde dort auch Dritter im Welt-Cup-Springen.<\/p>\n<div class=\"abstand\"><\/div>\n<p>&#8230; to be continued &#8230;<\/p>\n<p>(Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(in alphabetischer Reihenfolge) Christian Ahlmann Schon mit 14 Jahren erritt sich Christian Ahlmann (geboren am 17. Dezember 1974) mit zehn Siegen in der schweren Klasse das Goldene Reitabzeichen und damit den roten Rock. Die Grundausbildung bekam er von Vater Georg, der mit Alwin Schockem\u00f6hle und Otto Schulte-Frohlinde nach der eigenen &hellip; <a class=\"kt-excerpt-readmore\" href=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/beruehmte-springreiter\/\" aria-label=\"Ber\u00fchmte Springreiter\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-201","page","type-page","status-publish","hentry"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"de","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/201\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}