{"id":204,"date":"2016-08-24T12:30:59","date_gmt":"2016-08-24T10:30:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spring-reiter.de\/?page_id=204"},"modified":"2020-07-15T13:26:37","modified_gmt":"2020-07-15T11:26:37","slug":"beruehmte-springpferde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/beruehmte-springpferde\/","title":{"rendered":"Ber\u00fchmte Springpferde"},"content":{"rendered":"<p>(in alphabetischer Reihenfolge)<\/p>\n<p><strong>Baloubet du Rouet:<\/strong><\/p>\n<p>Es ist eines der erfolgreichsten Springpferde, das es je gab: &#8222;Baloubet du Rouet&#8220; schaffte das beinahe Unm\u00f6gliche. Der Selle Francais-Hengst sprang mit dem Brasilianer Rodrigo Pessoa zu Olympischem Gold in der Einzelwertung 2004 in Athen und gewann mit seinem Reiter gleich dreimal hintereinander das Weltcupfinale (1998, 1999 u. 2000). Der Fuchs, geboren 1989 und abstammend von &#8222;Galoubet A&#8220;, ist noch immer einer der pr\u00e4gendsten Vererber. Heute lebt der Hengst, der bis 2010 f\u00fcr die Zucht eingesetzt wurde, bei seinen Besitzern in Portugal, wo er seinen Lebensabend genie\u00dft.<\/p>\n<p><b>Big Star:<\/b><\/p>\n<figure id=\"attachment_1953\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1953\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Nick-Skelton-und-Big-Star-2016-Nationenpreisfinale-Barcelona.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: FEI<\/figcaption><\/figure>\n<p>Er ist schon zu Lebzeiten legend\u00e4r: Big Star f\u00fchrte die britische Mannschaft 2012 zum Olympiasieg in London \u2013 da war der KWPN Hengst von Quick Star gerade neun. Vier Jahre sp\u00e4ter holte er sich mit seinem Reiter Nick Skelton in Rio auch noch die Goldmedaille im Einzel. \u00a0Und das, obwohl er nach einer Sehnenverletzung und jahrelanger Pause von vielen schon abgeschrieben worden war. Dass Skelton und sein Pferd in Rio triumphieren konnten, ist nicht zuletzt den \u00c4rzten zu verdanken. Beide haben eine ausgedehnte Krankengeschichte hinter sich, Skelton mit mehreren Knochenbr\u00fcchen. Der schlimmste war ein Genickbruch, der seine Karriere schon zu beenden schien. Er kehrte zwar zur\u00fcck in den Sattel, die \u00c4rzte warnten ihn aber: Jeder weitere Sturz k\u00f6nnte ihn in den Rollstuhl bringen. Aber Nick Skelton hat nie den Glauben an sich und sein Pferd verloren. Sein eigenes Karriereende kn\u00fcpft er an das von Big Star. \u201eWenn er geht, gehe ich auch.\u201c<\/p>\n<p><b>Casall Ask:<\/b><\/p>\n<figure id=\"attachment_1957\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1957\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Rolf-G\u00f6ran-Bengtsson-und-Casall-Ask-in-Basel-2017-foto-csi-basel.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: CSI Basel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Casall Ask z\u00e4hlt unter Rolf-G\u00f6ran Bengtsson zu den absoluten Top-Pferden des internationalen Springsports, aber auch als Vererber ist der Holsteiner Verbandshengst eine Klasse f\u00fcr sich. \u00a0Bei den gro\u00dfen Championaten der vergangenen Jahre, den Olympischen Spielen in London 2012, den Europameisterschaften 2013 in Herning und den Weltmeisterschaften 2014 in Caen erreichte er jeweils das Finale der besten 25. In Herning gewann er mit dem schwedischen Team die Mannschafts-Bronzemedaille, dar\u00fcber hinaus erzielte er den vierten Platz in der Einzelwertung. Bei seinen Starts in der Global Champions Tour 2014 erreichte er 6-mal das Stechen, dabei konnte er die Wertungspr\u00fcfungen in Chantilly und Doha f\u00fcr sich entscheiden und war am Ende Zweiter in der Gesamtwertung der Global Champions-Tour, punktgleich mit dem Sieger Scott Brash.<br \/>\nIn der Saison 2015 siegte der Hengst bei der Global Champions Tour in den Gro\u00dfen Preisen der Turniere in London und Rom und belegte in der Gesamtwertung Platz drei. 2016 werden diese Ergebnisse noch einmal mit dem Gesamtsieg der Tour von Bengtsson und Casall getoppt.<\/p>\n<p>2017 ist der Holsteiner Verbandshengst 18j\u00e4hrig auf Abschiedstour und immer noch hoch erfolgreich: In Basel gewinnt er Anfang des Jahres mit Bengtsson den Grand Prix.<\/p>\n<p><b>Cassini:<\/b><\/p>\n<figure id=\"attachment_1960\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1960\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cassini-I-Foto-Holsteiner-Verband.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: Holsteiner Verband<\/figcaption><\/figure>\n<p>Cassini I beeindruckte bei seinen ersten \u00f6ffentlichen Auftritten durch sein \u00fcberragendes Freispringen mit seltenem Verm\u00f6gen und in nahezu perfekter Manier. Diese nat\u00fcrliche Springbegabung offenbarte er auch im Parcours. Mit Bo Kristoffersen gewann er 6-j\u00e4hrig allein vier Qualifikationspr\u00fcfungen zum Bundeschampionat und war dort Sieger in der ersten Final-Qualifikation. Im Alter von neun Jahren gewann er mit der d\u00e4nischen Equipe den Nationenpreis in Helsinki und war mit Bo Kristoffersen Teilnehmer bei den Europameisterschaften 1997 in Mannheim. Anschlie\u00dfend wechselte er in den Beritt von Franke Sloothaak. Gemeinsam waren sie Sieger in den Gro\u00dfen Preisen von Arnheim und Modena. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6rten sie zu der erfolgreichen deutschen Nationenpreis-Mannschaft von Aachen und Modena. Zu ihren Erfolgen z\u00e4hlten unter anderem hervorragende Ergebnisse in London, Leipzig, Dortmund und Paris.<\/p>\n<p>Neben seiner beeindruckenden Karriere als Sportpferd lag der besondere Wert des Cassini I in seiner einzigartigen Vererber-Qualit\u00e4t. Bisher wurden 68 seiner S\u00f6hne in Deutschland gek\u00f6rt. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen erreichten zwei seiner Nachkommen das Einzelfinale. Der in Belgien gek\u00f6rte Hengst Cavalor Cumano mit Jos Lansink und Olympic mit Steve Guerdat. Cavalor Cumano, ein Sohn aus einer Landgraf I-Caletto II-Stute, gewann mit Jos Lansink au\u00dferdem im Jahre 2004 das h\u00f6chstdotierte Springen der Welt in Calgary und war 2005 Dritter im Gro\u00dfen Preis von Aachen. Mit dem von Jos Lansink gerittenen Cavalor Cumano stellte Cassini I 2006 den Weltmeister in der Einzelwertung, und mit Eurocommerce Berlin unter Gerco Schr\u00f6der war ein weiterer seiner S\u00f6hne in der siegreichen Mannschaft der Niederl\u00e4nder vertreten. 2007 bei den Europameisterschaften lieferte er mit Cavalor Cumano den Vize-Champion und mit Eurocommerce Berlin wiederum ein Pferd der holl\u00e4ndischen Goldmedaillen-Equipe.<\/p>\n<p><strong>Cornet Obolensky:<\/strong><\/p>\n<p>Vater &#8222;Clinton&#8220; war unter dem Reiter Dirk Demeersman einer der weltweit erfolgreichsten Springhengste, Sohn &#8222;Cornet Obolensky&#8220;, der belgische Schimmelhengst, brachte es mit Marco Kutscher an die Spitze des Springsports. Zu den gr\u00f6\u00dften Erfolgen von Kutscher und &#8222;Cornet Obolensky&#8220; (geboren 1999) z\u00e4hlen ein dritter Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2008 sowie die Mannschaftsgoldmedaille bei den Europameisterschaften 2011. Beide gewannen zudem das Weltcupspringen von Z\u00fcrich 2012. In der deutschen Mannschaft hatten sie Anteil an den Siegen im Samsung Super League-Finale 2008 in Barcelona sowie in den Nationenpreisen von Rotterdam 2008, 2011 und 2012 und in Rom 2012. Vielversprechend sind auch seine Nachkommen: Bereits 2010, im Alter von elf Jahren, hatte der Spitzenhengst etwa 50 gek\u00f6rte S\u00f6hne sowie mehrere Staatspr\u00e4mienstuten als T\u00f6chter. Derzeit international erfolgreiche S\u00f6hne sind u.a. der Hengst &#8222;Cornado NRW&#8220; mit Marcus Ehning im Sattel und &#8222;Cornet d&#8217;Amour&#8220; mit seinem Reiter Daniel Deu\u00dfer.<\/p>\n<p><b>Cumano:<\/b><\/p>\n<figure id=\"attachment_1962\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1962\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Cumano-Foto-rimondo.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: Holsteiner Verband<\/figcaption><\/figure>\n<p>Cumano, geboren 1993, ist ein Sohn des unter Franke Sloothaak erfolgreichen Hengstes Cassini I. Seine Mutter stammt von Landgraf I ab und f\u00fchrt \u00fcber Caletto II weiteres Holsteiner Leistungsblut. Schon in jungen Jahren beeindruckte der riesige Schimmel-Hengst durch sein harmonisches Bild, seinen leichtf\u00fc\u00dfigen Galopp und die unglaubliche Sprungkraft, die bei ihm mit perfekter Technik gepaart ist. Unter Lansink gewann Cumano nicht nur WM-Gold 2006, 2007 gab es zudem Silber bei der EM in Mannheim. Au\u00dferdem gewann das Paar 2004 in Calgary den hochdotierten Gro\u00dfen Preis. Bereits 2004 in Athen geh\u00f6rte Lansink bei den Olympischen Spielen mit Cumano zum belgischen Team, 2008 in Hongkong rangierte das Paar bei Olympia auf Platz 9. Zudem verpasste das Duo 2005 bei den Europameisterschaften in San Patrignano als Vierter eine Medaille nur knapp.<\/p>\n<p><strong>Darco:<\/strong><\/p>\n<p>Er gilt als einer der bedeutendsten Springpferdevererber: Der dunkelbraune Hengst &#8222;Darco&#8220; bestritt mit seinem belgischen Reiter Ludo Philippaerts Europa- und Weltmeisterschaften und nahm an Weltcupfinals teil. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona erreichte das Paar den siebenten Platz in der Einzelwertung. Vater des Ausnahmespringpferdes (geboren 1980, gestorben 2006) war der Hannoveraner Hengst &#8222;Lugano van la Roche&#8220;, der Muttervater war der Holsteiner Hengst &#8222;Codex&#8220;. Als Vater von mehr als 3000 Pferden, von denen viele auch im Spitzensport aktiv waren oder sind, gilt &#8222;Darco&#8220; als einer der wichtigsten Springpferdevererber der Gegenwart. Bis zum Jahr 2011 f\u00fchrte er die Springpferdevererber-Rangliste der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH) an, erst im Jahr 2012 wurde er durch den Erfolgshengst &#8222;Baloubet du Rouet&#8220; verdr\u00e4ngt. Bekannte Nachkommen von &#8222;Darco&#8220; sind unter anderem &#8222;Winningmood&#8220; (Reiter: Ludo Philippaerts und Luciana Diniz), &#8222;Sapphire&#8220; (McLain Ward), &#8222;Socrates&#8220; (Edwina Alexander) und &#8222;Narcotique de Muze&#8220; (Eric Lamaze).<\/p>\n<p><strong>Deister:<\/strong><\/p>\n<p>Er gewann mit seinem Reiter Paul Schockem\u00f6hle dreimal in Folge die Europameisterschaften und holte f\u00fcnf Deutsche Meistertitel: &#8222;Deister&#8220;, ein dunkelbrauner Hannoveraner Wallach von &#8222;Diskant&#8220; aus der &#8222;Adlerklette&#8220;, z\u00e4hlt mit 76 Siegen und einer Lebensgewinnsumme von 1.429.350 D-Mark bis heute zu den erfolgreichsten Springpferden aller Zeiten. Der Charakter des Pferdes war von H\u00e4rte, Durchhalteverm\u00f6gen und Kampfgeist gepr\u00e4gt. Er bewies sich durch \u00fcberragende Galoppaden in engen Kombinationen und Wendungen, ohne an Sprungkraft zu verlieren, auch wenn &#8222;Deister&#8220; nicht immer ganz einfach zu handhaben war. Dabei hatte auf diese Spring-Karriere zuerst wenig hingedeutet. &#8222;Deister&#8220; (geboren 1971, gestorben 2000) wurde nach schwierigen Einreitversuchen 1974 auf der Verdener Auktion f\u00fcr 17.000 D-Mark als Dressurpferd verkauft, da er in einer Materialpr\u00fcfung als potentieller Dressur-Crack Zweiter geworden war. Weil er sich f\u00fcr die Dressur jedoch als zu guckig erwies, kam er f\u00fcnfj\u00e4hrig zu Hartwig Steenken, der ihn als Springpferd ausbildete und mit ihm 1977 im Gro\u00dfen Preis des Verdener Hallenturniers Zweiter wurde. Als Steenken kurz darauf t\u00f6dlich verungl\u00fcckte, kam &#8222;Deister&#8220; f\u00fcr 200.000 D-Mark zu Paul Schockem\u00f6hle. Das Erfolgsduo ging bis 1989 gemeinsam an den Start. Als Rentner lebte &#8222;Deister&#8220; danach noch elf Jahre auf der Weide, bevor er 2000 im Alter von 29 Jahren in M\u00fchlen starb.<\/p>\n<p><strong>E.T. FRH.:<\/strong><\/p>\n<p>Es ist mit 3,2 Millionen Euro eines der gewinnreichsten Springpferde der Welt. F\u00fcr seinen Reiter wurde der Hannoveraner Fuchs Wallach &#8222;E.T. FRH&#8220; (geboren 1987, gestorben 2013), abstammend von &#8222;Espri&#8220;, das Pferd seines Lebens: 1995 gewann Hugo Simon mit &#8222;E.T.&#8220; das Hamburger Springderby, 1996 wurden sie Vierte bei den Olympischen Spielen in Atlanta und gewannen das Weltcup-Finale in Genf, 1997 siegte das Paar im Weltcup-Finale von G\u00f6teborg und holte Platz Zwei bei der EM in Mannheim, 1998 triumphierten sie in den Gro\u00dfen Preisen von Aachen und von Monterrey und gewannen damit auch die sogenannte Pulsar Crown, die mit 800.000 US-Dollar damals h\u00f6chstdotierte Springserie der Welt. 2004 verabschiedete Hugo Simon seinen vierbeinigen Partner im Rahmen des Fests der Pferde in der Wiener Stadthalle mit einem Zapfenstreich, bevor er ihn f\u00fcr immer absattelte.<\/p>\n<p><strong>For Pleasure:<\/strong><\/p>\n<p>Mit ihm starteten die heutigen Spitzenreiter Marcus Ehning und Lars Nieberg ihre internationalen Karrieren: &#8222;For Pleasure&#8220; (geboren 1986, gestorben 2011) war ein Hannoveraner Hengst und ein deutsches Weltklassespringpferd. Die Lebensgewinnsumme des Dunkelfuches von &#8222;Furioso II&#8220; aus der &#8222;Gigantin&#8220; betr\u00e4gt mehr als 1,83 Millionen Euro. Er gewann Gold im Mannschaftsspringen bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney, mehrere EM-Titel und Deutsche Meisterschaften sowie zahlreiche Troph\u00e4en bei den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Championaten. 2003 wurde &#8222;For Pleasure&#8220; von der renommierten World Breeding Federation for Sport Horses&#8220; zum erfolgreichsten Springpferd der Welt gek\u00fcrt. Zwei Wochen vor den Olympischen Spielen 2004 in Athen verletzte sich &#8222;For Pleasure&#8220; jedoch und konnte nicht starten. Im Jahr 2006 wurde das Weltklassepferd im Rahmen des CHIO in Aachen aus dem Sport verabschiedet. Im Alter von 25 Jahren verstarb der Hengst am 18. Februar 2011 auf einer Koppel der Familie Ehning.<\/p>\n<p><strong>Goldfever:<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"fleft\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/5JcgzmemlDE\" width=\"260\" height=\"248\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Zusammen gewannen sie in Aachen 2002 und 2003 den Gro\u00dfen Preis, gemeinsam erritten sie bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 Mannschaftsgold, 2007 holte das Dreamteam bei den Europameisterschaften in Mannheim Team-Silber und Einzel-Bronze: Ludger Beerbaum und der Hengst &#8222;Goldfever&#8220; waren als Duo unschlagbar und lehrten die Konkurrenz das F\u00fcrchten. Heute z\u00e4hlt der Fuchs (geboren 1991), der vom Zangersheider Hengst &#8222;Grosso Z&#8220; aus einer Mutter von &#8222;Galvano&#8220; abstammt, mit einer Gewinnsumme von rund 2,8 Mio. Euro zu den erfolgreichsten Springpferden aller Zeiten. Der gek\u00f6rte Hengst wird nach seiner sportlichen Laufbahn in der Zucht eingesetzt. Seine herausragenden Vererber-Qualit\u00e4ten sieht man an seiner Tochter &#8222;Gotha&#8220;, die international erst erfolgreich mit Ludger Beerbaum und heute mit Henrik von Eckermann unterwegs ist.<\/p>\n<p><strong>Halla:<\/strong><\/p>\n<p>Sie war die &#8222;Wunderstute&#8220; und schon zu Lebzeiten eine Legende: &#8222;Halla&#8220; (geboren 1945, gestorben 1979) sprang sich bei den Olympischen Spielen 1956 in die Herzen der Zuschauer. Zum Mythos wurde die Hessenstute aus der &#8222;Helene&#8220;, einem franz\u00f6sischen Beutepferd unbekannter Abstammung, und dem Traberhengst &#8222;Oberst&#8220;, als sie den schwer verletzten Hans G\u00fcnter Winkler im entscheidenden Umlauf fehlerlos und quasi im Alleingang \u00fcber den Olympiaparcours von Stockholm trug. &#8222;Es war, wie wenn auf einem Schiff der Kapit\u00e4n ausgefallen ist und der Steuermann allein die Navigation \u00fcbernommen hat&#8220;, schw\u00e4rmte Winkler in seinem Buch &#8222;Halla, meine Pferde und ich&#8220;. Der Reiter hatte sich im ersten Umlauf des Olympia-Parcours einen Muskel in der Leiste gerissen. Trotzdem ging er mit &#8222;Halla&#8220; an den Start, schrie \u00fcber den Hindernissen laut vor Schmerzen und blieb dennoch fehlerfrei. Damit gewannen die Deutschen die Mannschafts-Goldmedaille, und Winkler wurde Olympiasieger in der Einzelwertung. Dabei galt &#8222;Halla&#8220; lange als schwierig, wechselte oft den Reiter bis sie 1951 zu Winkler kam. &#8222;Halla hatte menschliche Intelligenz&#8220;, lobte dieser sein Erfolgspferd. Im hohen Alter von 34 Jahren starb die Stute, die nach ihrem Erfolg noch acht Fohlen bekam. Heute erinnert in Warendorf, dem Sitz der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), eine lebensgro\u00dfe Bronze-Plastik an das Springwunder. Zu ihren Ehren wurde der Name &#8222;Halla&#8220; von der FN gesperrt, kein Turnierpferd darf auf den Namen &#8222;Halla&#8220; eingetragen werden.<\/p>\n<p><strong>Jappeloup de Luze:<\/strong><\/p>\n<p>Mit seinen 1,58 Metern war er sehr klein, aber das hinderte ihn nicht daran, ein ganz Gro\u00dfer in der Reitsportgeschichte zu werden: &#8222;Jappeloup de Luze&#8220; (geboren 1975, gestorben 1991) z\u00e4hlte in den 80er Jahren zu den besten Springpferden im internationalen Sport. Beachtlich, vor allem wenn man seinen Stammbaum betrachtet: Einen Traber zum Vater und eine Vollblutmutter. Auch sein Reiter Pierre Durand glaubte anfangs nicht wirklich an den zu kleinen und zu d\u00fcnnen Selle Francais-Wallach, lie\u00df sich am Ende aber von dessen gewaltiger Sprungkraft \u00fcberzeugen. Die gemeinsame Karriere begann mit einem Sieg bei den Franz\u00f6sischen Meisterschaften zwar gut, erreichte aber bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles einen Tiefpunkt, als &#8222;Jappeloup&#8220; seinen Reiter in ein Hindernis bef\u00f6rderte. Trotzdem arbeitete Durand intensiv mit dem Dunkelbraunen weiter und das sollte sich auszahlen: Platz 3 im Weltcup, Mannschaftsbronze bei den Weltmeisterschaften und Platz 4 im Einzel, Einzelgold und Mannschaftssilber bei den Europameisterschaften und dann auch noch Mannschaftsbronze und Einzelgold bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988. Es folgte noch so mancher Titel, bis &#8222;Jappeloup&#8220; 1991 am Eiffelturm feierlich aus dem Sport verabschiedet wurde. 2014 kam der Film &#8222;Jappeloup &#8211; Eine Legende&#8220; in die deutschen Kinos.<\/p>\n<p><strong>Meteor:<\/strong><\/p>\n<p>Er war eines der erfolgreichsten und ber\u00fchmtesten Springpferde seiner Zeit: Der Holsteiner Wallach &#8222;Meteor&#8220; von &#8222;Diskus&#8220; (geboren 1943, gestorben 1966) nahm unter seinem Reiter Fritz Thiedemann dreimal erfolgreich an Olympischen Spielen teil und gewann im Laufe seines Lebens mehr als 150 Springen. Dabei hatte die Karriere des &#8222;Dicken&#8220;, so sein Spitzname, nicht besonders vielversprechend angefangen: Der gewaltige Braune war anfangs Zugpferd vor einem Milchwagen. Fritz Thiedemann kaufte das Pferd damals f\u00fcr 2250 D-Mark und machte aus ihm ein Springpferd. Insgesamt hat &#8222;Meteor&#8220; eine Lebensgewinnsumme von 177.361 D-Mark ersprungen. Heute steht &#8222;der sture Bock&#8220; (O-Ton Thiedemann) als Bronzestatue vor dem Kieler Landwirtschaftsministerium.<\/p>\n<h5><strong>Milton:<\/strong><\/h5>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-33766\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Milton-Foto-FEI-300x195.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Milton-Foto-FEI-300x195.jpg 300w, https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Milton-Foto-FEI-768x499.jpg 768w, https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Milton-Foto-FEI.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> F\u00fcr seinen Reiter John Whitaker war er das \u201eonce in a lifetime\u201c Pferd, f\u00fcr das Publikum meist der Favorit: Milton gilt bis heute als \u00a0eines der erfolgreichsten Pferde aller Zeiten. \u00dcber eine Million Euro Preisgeld gehen auf sein Konto. Mit dem\u00a0 Schimmelwallach (Marius x Any Questions) siegte der Brite zweimal im Finale um den Weltcup (1990 in Dortmund und 1991 in G\u00f6teborg), er wurde zweimal Team-Europameister (1987 und 1989)\u00a0 und einmal Einzel-Europameister (1989\u00a0 Rotterdam). \u00a0Im Jahre 1990 wurde das erfolgreiche Paar zudem Vizeweltmeister in Stockholm. Die Entdeckerin von Milton war Caroline Bradley, \u00a0die 1978 die Weltrangliste anf\u00fchrte. Nach ihrem Herzschlagtod 1983 auf einem Turnier stellten die Eltern den Schimmel John Whitaker zur Verf\u00fcgung der jedoch zun\u00e4chst nur Championate, aber keine Olympischen Spiele reiten durfte. \u00a0Vor den Spielen in Barcelona 1992 lie\u00dfen sich die Bradleys erstmals dazu \u00fcberreden, Whitaker auf Milton starten zu lassen. Aber der Schimmel hatte seinen Leistungszenit bereits \u00fcberschritten. Das Paar kehrte ohne Medaille nach England zur\u00fcck.<\/p>\n<p>1994 beendete Milton seine Karriere nach der Internationalen Londoner Pferdeshow Olympia. Milton starb am 4. Juli 1999. Er wurde auf Whitakers Farm in Yorkshire begraben.<\/p>\n<p><b>Nino des Buissonnets:<\/b><\/p>\n<figure id=\"attachment_1969\" class=\"thumbnail wp-caption alignleft\" style=\"width: 260px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1969\" src=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steve-Guerdat-auf-Nino-Foto-LGCT-1.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"248\" \/><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Foto: LGCT<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eNino ist ein Ph\u00e4nomen &#8211; ein Schatz in der Box und bei unseren Ausritten in den W\u00e4ldern &#8211; aber wenn er ein Hindernis sieht, wird er zur Furie!\u201c So beschreibt Steve Guerdat das Genie im Parcours, Nino des Buissonnets. Und der Schweizer Top-Reiter muss es wissen: Mit dem braunen Selle-Francais Wallach von Kannan wurde Guerdat 2012 in London Olympia-Sieger. Die Karriere des Wunderpferdes begann mit temporeichen Springpr\u00fcfungen in Frankreich, ehe er vom Baden-W\u00fcrttemberger Manfred Marschall f\u00fcr dessen Sohn Marcel gekauft wurde. Unter Marschalls Bereiter Tim Hoster sammelte Nino erste internationale Erfolge. Ende 2010 wurde der Wallach von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Fuchs_%28Springreiter%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Thomas Fuchs<\/a> f\u00fcr <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urs_Schwarzenbach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Urs Schwarzenbach<\/a> gekauft und fortan von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steve_Guerdat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Steve Guerdat<\/a> geritten. Und der Aufstieg begann: Bei den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olympische_Sommerspiele_2012\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Olympischen Spielen 2012<\/a> in London wurde der Wallach unter Guerdat Olympiasieger. Als einziges Pferd blieb er in beiden Umg\u00e4ngen des Einzelfinals ohne Fehler. Die Weltcupstarts der Jahre 2013 und 2014 verliefen ebenfalls hoch erfolgreich: Nachdem Guerdat und Nino des Buissonnets im Herbst\/Winter 2013 die Weltcupspringen von Oslo, Helsinki und Stuttgart jeweils auf dem zweiten Platz beenden konnten, gewannen sie im Folgejahr in Helsinki. In Oslo und Stuttgart errangen sie jeweils den dritten Platz.<\/p>\n<p>Vier Jahre nach London war Nino des Buissonnets erneut das Olympiapferd von Steve Guerdat. Bei den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olympische_Sommerspiele_2016\/Reiten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Olympischen Spielen in Rio de Janeiro<\/a> blieben beide erneut in beiden Uml\u00e4ufen des Einzelfinals ohne Fehler. Im Stechen verhinderte ein Hindernisfehler eine Podestplatzierung, es wurde der vierte Rang der Einzelwertung. In Folge verk\u00fcndete Guerdat, dass dies f\u00fcr Nino des Buissonnets das letzte Championat gewesen sei.<\/p>\n<p>Guerdat brachte den Wallach letztmals beim <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/CHI_Genf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CHI Genf<\/a> im Dezember 2016 an den Start. Ziel war, dass Nino des Buissonnets seine Karriere auf dem H\u00f6hepunkt \u00a0sowie gesund und munter beendet. Im Gro\u00dfen Preis von Genf gl\u00fcckte Steve Guerdat und Nino des Buissonnets der Einzug in das Stechen, so dass die Chance auf eine Wiederholung des Vorjahressieges bestand. Doch daraus wurde nichts, es kamen acht Strafpunkte zusammen. Im Anschluss an die Pr\u00fcfung verabschiedeten Reiter und Publikum Nino des Buissonnets feierlich aus dem Sport.<\/p>\n<p><strong>Ratina Z:<\/strong><\/p>\n<p>Sie gilt als erfolgreichstes Championatspferd im Springreiten: &#8222;Ratina Z.&#8220; gewann zwei Olympische Mannschaftsgoldmedaillen (1992 in Barcelona unter Piet Raijmakers und 1996 in Atlanta unter Ludger Beerbaum). Die Hannoveraner Stute von &#8222;Ramiro Z&#8220; aus der &#8222;Argentina Z&#8220; (geboren 1982, gestorben 2010) gewann mit ihrem Erfolgsreiter Ludger Beerbaum 1993 das Weltcupfinale, wurde mit ihm 1994 Mannschaftsweltmeister und 1997 Doppeleuropameister. Insgesamt ersprang sich die braune Stute eine Gewinnsumme von rund 920.000 Euro. Im Jahr 2000 wurde &#8222;Ratina Z&#8220; aus dem Sport in die Zucht verabschiedet, blieb aber bis zu ihrem Tod auf Beerbaums Anlage in Riesenbeck, wo bis heute eine Bronzestatue an sie erinnert.<\/p>\n<p><strong>Shutterfly:<\/strong><\/p>\n<p>Er gilt als wohl erfolgreichstes Springpferd der 2000er Jahre: Mit einer Lebensgewinnsumme von 3.520.864 \u20ac ist &#8222;Shutterfly&#8220; das gewinnreichste Springpferd aller Zeiten. Der 1993 geborener Hannoveraner Wallach, der zun\u00e4chst den Namen &#8222;Struwwelpeter&#8220; trug und nach seinem Verkauf den f\u00fcr englischsprachige Personen leichter auszusprechenden Namen &#8222;Shutterfly&#8220; bekam, brachte es mit seiner Reiterin Meredith Michaels-Beerbaum zu Weltruhm. Gemeinsam gewannen sie mehrere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften, holten sie sich dreimal den Titel bei den Weltcupfinales 2005, 2008 und 2009 und gewannen den Gro\u00dfen Preis von Aachen 2005. 2011 wurde der Braune von &#8222;Silvio I&#8220; aus einer &#8222;Forest xx&#8220;-Mutter anl\u00e4sslich des CHIO Aachen vor tausenden Zuschauern aus dem Sport verabschiedet. Wenige Tage zuvor hatte er hier &#8211; im Alter von 18 Jahren &#8211; mit Meredith Michaels-Beerbaum noch den Preis von Europa gewonnen.<\/p>\n<p><strong>Simona:<\/strong><\/p>\n<p>Sie war mit 1,62 Stockma\u00df eher klein und dazu noch etwas pummelig: Doch die Fuchsstute &#8222;Simona&#8220;, ehemals &#8222;Weingl\u00fcck&#8220; (geboren 1958, gestorben 1987), von dem Landbesch\u00e4ler &#8222;Weingeist&#8220; aus der Staatspr\u00e4mienstute &#8222;Angelbeute&#8220;, war ein riesiges Spring-Talent. So ist schon im Trainingsprotokoll der Verdener Reitpferdeauktion zu lesen: &#8222;Weingl\u00fcck springt wie ein Gummiball jede Abmessung, wobei es gleichg\u00fcltig ist, wie sie an das Hindernis kommt. Fehler unterlaufen ihr so gut wie gar nicht. Springpferd der Sonderklasse. Zweisp\u00e4nnig gefahren.&#8220; Der Bremer Kaffeeh\u00e4ndler Walther Johann Jacobs ersteigerte das Pferd f\u00fcr seinen Sohn Klaus. Doch weil die Stute zu Problemen mit den Vorderhufen neigte, gab Jacobs das Pferd bald wieder ab, und die Stute kam zum sp\u00e4teren Bundestrainer Herbert Meyer. Dieser bot &#8222;Simona&#8220; 1968 Alwin Schockem\u00f6hle an, der sie unter Vorbehalt kaufte. Nach einer tier\u00e4rztlichen Untersuchung und der Einsch\u00e4tzung, die Beine w\u00fcrden auf Dauer nicht halten, ging &#8222;Simona&#8220; zur\u00fcck an Herbert Meyer &#8211; der sie prompt an Horst Ebert ver\u00e4u\u00dferte, den F\u00f6rderer des jungen und ehrgeizigen Springreiters Hartwig Steenken. Schon 1969 gewann &#8222;Simona&#8220; mit Hartwig Steenken die erste Deutsche Meisterschaft, der 1970 und 1973 zwei weitere folgten. 1971 war das Duo beim Europachampionat in der Aachener Soers erfolgreich, 1972 wurde es in M\u00fcnchen im olympischen Mannschaftsspringen mit Gold dekoriert. Den H\u00f6hepunkt ihrer Karriere erlebten die beiden Niedersachsen 1974, als sie bei der Weltmeisterschaft in Hickstead den Titel holten.<\/p>\n<p><strong>Walzerk\u00f6nig:<\/strong><\/p>\n<p>Er war gro\u00df, verf\u00fcgte \u00fcber ein enormes Springverm\u00f6gen und h\u00f6rte auf den Spitznamen &#8222;Herrmann&#8220;: Der Hannoveraner Wallach &#8222;Walzerk\u00f6nig&#8220;, von &#8222;Watzmann&#8220; aus der &#8222;Ahnenkrone&#8220; von &#8222;Absatz&#8220;, war ein Sieger-Typ. Unter dem Sattel von Franke Sloothaak und Rene Tebbel gewann der Fuchs (geboren 1979, gestorben 2000) in Europa nahezu alle Grand-Prix- Springen: Er wurde Deutscher Meister 1989 in Berlin und 1991 in M\u00fcnster, gewann 1990 den Gro\u00dfen Preis von Aachen, siegte in London 1991 und wurde sogar zweimal Sieger bei den Z\u00fcrich Classics 1988 u. 1991. Seine Gewinnsumme betrug 1,3 Millionen D-Mark. Sein gr\u00f6\u00dfter Erfolg war 1988 der Gewinn der Goldmedaille unter Franke Sloothaak mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Seoul. Sein Gnadenbrot erhielt er auf Schockem\u00f6hles Hof in M\u00fchlen, wo er unter anderem mit der Springlegende &#8222;Deister&#8220; die Weide teilte.<\/p>\n<p>&#8230; to be continued &#8230;<\/p>\n<p>(Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(in alphabetischer Reihenfolge) Baloubet du Rouet: Es ist eines der erfolgreichsten Springpferde, das es je gab: &#8222;Baloubet du Rouet&#8220; schaffte das beinahe Unm\u00f6gliche. Der Selle Francais-Hengst sprang mit dem Brasilianer Rodrigo Pessoa zu Olympischem Gold in der Einzelwertung 2004 in Athen und gewann mit seinem Reiter gleich dreimal hintereinander das &hellip; <a class=\"kt-excerpt-readmore\" href=\"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/beruehmte-springpferde\/\" aria-label=\"Ber\u00fchmte Springpferde\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":33766,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-204","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"de","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=204"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/204\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}