{"id":102705,"date":"2026-09-26T20:35:13","date_gmt":"2026-09-26T18:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=102705"},"modified":"2026-09-26T20:44:03","modified_gmt":"2026-09-26T18:44:03","slug":"katrin-eckermann-gewinnt-vor-spektakulaerer-kulisse-bei-der-longines-global-champions-tour-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2026\/09\/26\/katrin-eckermann-gewinnt-vor-spektakulaerer-kulisse-bei-der-longines-global-champions-tour-in-wien\/","title":{"rendered":"Katrin Eckermann gewinnt vor spektakul\u00e4rer Kulisse bei der Longines Global Champions Tour in Wien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein verdienter Sieg vor einer atemberaubenden Kulisse: Katrin Eckermann und Chao Lee (v. Comme il Faut) sicherten sich am Samstag bei der Longines Global Champions Tour in Wien den Sieg im CSI5*-Hauptspringen \u00fcber 1,50 m. Vor der historischen Fassade des Schlosses Sch\u00f6nbrunn und vor einem begeisterten Publikum, hatten sich immerhin f\u00fcnfzehn Paare im Stechen einen spannenden Showdown geliefert. Und als jede Sekunde z\u00e4hlte, gelang Eckermann der Ritt des Abends.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer Zeit von  36,42 Sekunden lagen Katrin Eckermann und Chao Lee mehr als eine Sekunde vor dem Belgier Nathan Budd und Ely des Rosiers Z (v. Emerald), die mit 37,76 Sekunden den zweiten Platz belegten. Die ebenfalls aus Belgien stammende Gudrun Patteet und Baron \u2013 RR Z (v. Bamako de Muze) komplettierten das Podium nach einer weiteren rasanten doppelten Nullrunde in 37,89 Sekunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs ist etwas ganz Besonderes, an diesem fantastischen Austragungsort zu gewinnen, weil meine Familie hier ist und ich so viel Unterst\u00fctzung von der \u201aIron Dames\u2018-Familie bekomme. Das alles zusammen hat die Atmosph\u00e4re f\u00fcr mich wirklich ganz unvergesslich gemacht&#8220;, freute sich Katrin Eckermann nach ihrem Triumph. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie f\u00fcgte hinzu: \u201eChao Lee und ich haben bis zum allerletzten Moment gek\u00e4mpft. Mit ihr verbindet mich eine so lange und gro\u00dfartige Geschichte \u2013 sie wurde auf dem Hof meines Vaters geboren, und nach so vielen gemeinsamen Jahren vertrauen wir einander voll und ganz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon vor Beginn des Stechens gab es jede Menge Drama. Der 1,50m-Parcours stellte f\u00fcr das gesamte Teilnehmerfeld eine echte Herausforderung dar: \u00dcberall fielen Stangen, und einige der gr\u00f6\u00dften Namen des Sports entschieden sich, aufzugeben und ihre Pferde f\u00fcr einen anderen Tag zu schonen, darunter Henrik von Eckermann mit Hylanderhofs Saruschka und Olivier Philippaerts mit Ragazzo AV.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Erste betraten Edwina Tops-Alexander und Cydello (v. Cascadello) die Arena f\u00fcr das Stechen und verschwendeten absolut keine Zeit. Von Anfang bis Ende rasant unterwegs, lieferten sie mit 42,48 Sekunden die erste doppelte Nullrunde ab und setzten damit einen soliden Ma\u00dfstab. Die Frage war einfach: W\u00fcrde das schnell genug sein?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es dauerte nicht lange, bis sich herausstellte, wie viel schneller der Parcours noch geritten werden konnte. Niels Bruynseels und Chacco\u2019s Lando OL (v. Chacco-Blue) flogen \u00fcber den verk\u00fcrzten Parcours, nahmen die Innenkurve beim Rollback zum Longines-Oxer, doch dann ging eine Stange zu Boden. Sie \u00fcberquerten die Ziellinie mit vier Fehlern in 38,88 Sekunden \u2013 fast vier Sekunden schneller als Edwina und ein Beweis daf\u00fcr, dass noch viel Zeit gut zu machen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ire Denis Lynch und Ping Pong van de Lentamel  (v. Emerald) sorgten dann wieder f\u00fcr ein fehlerfreies Ergebnis. Geschmeidig und kontrolliert lie\u00dfen sie in 42,73 Sekunden keinen Stange fallen und lagen nur Bruchteile hinter Tops-Alexander. Der ehemalige LGCT-Champion Peder Fredricson und Code Black (v. Bengt Nabab) verfolgten einen anderen Ansatz. Anstatt alles zu riskieren, lieferte der schwedische Star ein dosiertes doppeltes Null-Fehler-Ergebnis ab und kam sicher in 43,06 Sekunden ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann ging es im Stechen richtig rund. Sophie Hinners und Iron Dames Kaleni Jo (v. Kannan) legten richtig los, griffen jede Distanz an, nahmen jede m\u00f6gliche Innenbahn und lie\u00dfen, wo immer es ging, Galoppspr\u00fcnge aus. Sie unterboten die bisherige Bestzeit um fast f\u00fcnf Sekunden und flogen in 37,94 Sekunden fehlerfrei \u00fcber die Ziellinie. Pl\u00f6tzlich hatte sich die Ausgangslage komplett ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nnte irgendjemand noch schneller sein? Katrin Eckermann und Chao Lee gaben eine eindeutige Antwort. Eckermann lie\u00df absolut nichts unversucht und verband Aggressivit\u00e4t mit Pr\u00e4zision, w\u00e4hrend Chao Lee kraftvoll durch die Sch\u00f6nbrunner Arena preschte. Die Uhr blieb bei erstaunlichen 36,42 Sekunden stehen \u2013 fehlerfrei und mehr als eine Sekunde schneller. Das war der verdiente Sieg und Platz vier am Ende f\u00fcr Sophie Hinners. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ernstzunehmende Bedrohung sollte f\u00fcr Katrin Eckermann noch kommen: Nathan Budd und Ely des Rosiers Z legten einen \u00e4u\u00dferst fl\u00fcssigen Ritt hin und hielten dabei die ganze Zeit \u00fcber das Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit und Pr\u00e4zision. Sie beendeten den Parcours fehlerfrei in 37,76 Sekunden und schoben sich damit direkt auf den zweiten Platz vor.  Auch Gudrun Patteet und Baron \u2013 RR Z lie\u00dfen sich nicht unterkriegen. Mit einem weiteren schnellen, engagierten fehlerfreien Ritt stoppte das belgische Paar die Uhr bei 37,89 Sekunden \u2013 schneller als Hinners und gut genug, um auf den dritten Platz vorzur\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende hing alles an Ciaran Nalon und Christians Carado: Der Ire zeigte einen fl\u00fcssigen, souver\u00e4nen doppelten Nullfehlerritt und stoppte die Uhr bei 39,90 Sekunden, womit er auf den f\u00fcnften Platz vorr\u00fcckte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sonntagabend um 20.15  Uhr ist die B\u00fchne bereit f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Showdown des Wochenendes: dann steht der Longines Global Champions Tour Grand Prix von Wien auf dem Programm, den im letzten Jahr Philipp Weishaupt und Kilmister gewinnen konnten.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war ein verdienter Sieg vor einer atemberaubenden Kulisse: Katrin Eckermann und Chao Lee (v. 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