{"id":56872,"date":"2022-10-03T18:16:28","date_gmt":"2022-10-03T16:16:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=56872"},"modified":"2022-10-03T18:16:32","modified_gmt":"2022-10-03T16:16:32","slug":"drei-pferde-knacken-100-000-euro-marke-auf-westfaelischer-herbst-auktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2022\/10\/03\/drei-pferde-knacken-100-000-euro-marke-auf-westfaelischer-herbst-auktion\/","title":{"rendered":"Drei Pferde knacken 100.000 Euro-Marke auf Westf\u00e4lischer Herbst-Auktion"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Westf\u00e4lische Herbst-Auktion gl\u00e4nzte mit einem Lot junger Reitpferde von herausragender Qualit\u00e4t. 42 dressur- und 16 springbetonte Nachwuchsathleten standen in dieser Auktion zum Verkauf. Insgesamt drei Viertel wurden erfolgreich an neue Besitzer vermittelt. Zum noch nie dagewesenen, sensationellen Spitzenpreis von 590.000 Euro trabte ein dreij\u00e4hriger Sohn des Escamillo. Der Braune wird im Stall der Familie Werndl weiter ausgebildet werden. Insgesamt erwirtschaftete das Westf\u00e4lische Pferdestammbuch einen Umsatz von 1,9 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMir fehlen die Worte\u201c, so lautete der erste Satz von Christoph Hess bei der Kommentierung von Embolo bei der Erstellung der Trainingsvideos der Auktionskandidaten. Der Sohn des Escamillo (Z. u. Ausst.: Andrea Krehenwinkel, Neuenkirchen) beeindruckte jeden Zuschauer mit seiner \u00fcberdurchschnittlichen Bewegungsg\u00fcte und Leichtigkeit. Ein Pferd das f\u00fcr die h\u00f6heren Aufgaben des Dressursports wie gemacht ist! Seine Mutter St.Pr.St. Dressed in Black v. Detroit brachte auch die Westfalenschampionesse und Bundeschampionatsteilnehmerin St.Pr.St. For Joy. Die Qualit\u00e4t dieses Nachwuchspferdes erkannten auch die Westf\u00e4lischen Auktionskunden schon fr\u00fch. Bereits am ersten Tag der Bietphase knackten die Gebote die 100.000 Euro-Marke. Vor dem finalen BidUp stand das Gebot bei \u00fcber 400.000 Euro. Dann wurde es noch einmal spannend. 144 Gebote von 26 Kunden brauchte es am Ende bis der virtuelle Hammer f\u00fcr den bildsch\u00f6nen Braunen fiel. Kunden aus Korea k\u00e4mpften mit Kunden aus Deutschland um den Zuschlag. Mit einem sensationellen Zuschlagspreis von 590.000 Euro erreichte er den h\u00f6chsten Preis, den ein Reitpferd auf einer Westf\u00e4lischen Auktion je erzielte. Den Zuschlag erhielt eine Besitzergemeinschaft mit der Familie Werndl aus Aubenhausen. Das zweitteuerste Pferd dieses Tages ist ein direkter Stallnachbar dieser Preisspitze. Mit der Kopfnummer 13 stammt Ernesto aus der Zuchtst\u00e4tte der Familie Ulmker. Ebenfalls ausgebildet von der Tochter des Hauses Andrea Krehenwinkel, beeindruckte der gro\u00dfgewachsene Wallach vom ersten Tag an Kunden von nah und fern. Im finalen BidUp schnellten die Gebote nach oben. 14 Bieter und 75 Gebote brauchte es bis der virtuelle Hammer zum Zuschlagspreis von 141.000 Euro zu Gunsten von Kunden aus Deutschland fiel. Er wird zur weiteren Ausbildung eine Box im Stall von Marcus Hermes beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Siergerstute in f\u00f6rdernde H\u00e4nde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hoch im Kurs der K\u00e4uferschaft stand auch die Kopfnummer 4 Baroness. Die Benicio\/Van Vivaldi-Tochter (Z.: Heinz Sch\u00fctte, Spelle; Ausst.: Sportpferde Beckmann, GmbH Co.KG, Wettringen) gl\u00e4nzte bereits Ende August auf der Westfalen-Woche. Hier avancierte sie erst zur Siegerstute der diesj\u00e4hrigen Elite-Schau und sicherte sich anschlie\u00dfend die Bronzemedaille im Westfalen-Championat. Ihre Zuchtstutenpr\u00fcfung legte die Braune mit einer Endnote von 8,78 ab und erhielt f\u00fcr die Rittigkeit die H\u00f6chstnote 10,0. Zum Zuschlagspreis von 108.000 Euro wurde die talentierte Stute in f\u00f6rdernde H\u00e4nde verkauft. Sie verbleibt in Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beliebtestes Reitpony der Kollektion war der Vollbruder des Reitponybundeschampions von 2021 George. Auch Gl\u00fcckspilz WE v. Hesselteichs Golden Dream\/FS Cocky Dundee (Z.: Tanja Schalkamp, M\u00fcnster; Ausst.: Willi Fla\u00dfkamp, Warendorf-Hoetmar) mit der Kopfnummer 15 ist bereits turniersportlich erfolgreich. Platzierungen sowohl in Spring- als auch Dressurpr\u00fcfungen kann er verbuchen. Er wechselte zum Zuschlagspreis von 41.000 Euro in belgischen Besitz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von Westfalen in die Welt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Springpferde der diesj\u00e4hrigen Herbst-Auktion fanden gro\u00dfes Interesse bei der internationalen Kundschaft. Aus aller Welt kamen die Gebote. Neun der verkauften Pferde wechselten am Ende in den Besitz von Kunden au\u00dferhalb von Deutschland. Beliebteste Offerte des Springlot war mit der Kopfnummer 55 Campino. Der Sohn des beliebten Vererbers Cornet Obolensky wurde von Kai Baumgartner, Kamen, aus der Caipirinha v. Cassini II gezogen (Ausst.: Agrar Handelsgesellschaft Salzfurtkapelle, Z\u00f6rbig). Der Schimmelwallach zeigte immer die n\u00f6tige \u00dcbersicht, kombiniert mit Herz, Reitqualit\u00e4t und besonderer Sprungkraft. Beste Grundlagen eines Springpferdes f\u00fcr eine erfolgreiche Zukunft. Zum Zuschlagspreis von 60.000 Euro sicherte sich eine Kundin aus Kanada dieses Nachwuchsspringpferd.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lot der diesj\u00e4hrigen Westf\u00e4lischen Herbst-Auktion gl\u00e4nzte mit Reitpferden von herausragender Qualit\u00e4t. F\u00fcnf der verkauften Pferde knackten die 50.000 Euro Marke, drei kosteten mehr als 100.000 Euro. Insgesamt generierte das Westf\u00e4lische Pferdestammbuch einen Umsatz der verkauften Pferde von 1,9 Millionen Euro. Durchschnittlich investierte die internationale Kundschaft 44.674 Euro in ihr Nachwuchspferd aus M\u00fcnster-Handorf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Youngster- und Zuchtstutenauktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Durchschnittspreis von 16.875 Euro wechselten am vergangenen Montag 16 Youngster und sechs tragende Zuchtstuten zum Durchschnittspreis von 10.375 Euro den Besitzer. Knapp 100 Gebote von 15 verschiedenen Bietern brauchte es, bis der virtuelle Hammer f\u00fcr Savant SKS v. Secret (Ausst.: Sportpferde Beckmann GmbH Co. KG, Wettringen) fiel. Der bunte Fuchshengst wurde von der Pferdezucht SKS GbR, Bad Arolsen, aus der Verb.Pr.St. Sidney RA v. Soliman de Hus gezogen. Zum Zuschlagspreis von 71.500 Euro freuen sich deutsche Kunden \u00fcber dieses junge Talent, von dem man in Zukunft mit Sicherheit noch h\u00f6ren wird. Unter den springbetonten Youngstern sprang Zoerien H-E Z im Preisgef\u00fcge nach ganz oben. Mit der Kopfnummer 10 war die Tochter des Zento (Z.: Antonio Hassing, Niederlande; Ausst.: Sportpferde Beckmann GmbH Co. KG, Wettringen) eine der wenigen zweij\u00e4hrigen Stuten, die das Lot bereit hielt. Ihre Mutter, Koerien H-E v. Emilion ist eine Halbschwester zu Dindependent Z, der mit dem Polen Lukasz Koza in CSI-Pr\u00fcfungen erfolgreich ist. Auch dieses Nachwuchstalent wird seine Karriere in Deutschland starten. Der virtuelle Hammer fiel bei 19.000 Euro. Beliebteste Zuchtstute der Auktion war die Kopfnummer 9 Fabula v. F\u00fcrsten-Look\/Rotspon (Z.: Hermann R\u00f6pkes, S\u00fcdbrookmerland; Ausst.: Caroline Durema, Wallenhorst). Die Fuchsstute erwartet im kommenden Jahr ein Fohlen von dem Westf\u00e4lischen Siegerhengst 2021 Extra Gold der Station Hinnemann. Zum Zuschlagspreis von 16.000 Euro freuen sich Kunden aus Deutschland auf die Geburt dieses Fohlens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Westf\u00e4lische Herbst-Auktion gl\u00e4nzte mit einem Lot junger Reitpferde von herausragender Qualit\u00e4t. 42 dressur- und 16 springbetonte Nachwuchsathleten standen in dieser Auktion zum Verkauf. Insgesamt drei Viertel wurden erfolgreich an neue Besitzer vermittelt. Zum noch nie dagewesenen, sensationellen Spitzenpreis von 590.000 Euro trabte ein dreij\u00e4hriger Sohn des Escamillo. 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