{"id":59127,"date":"2022-12-17T07:52:59","date_gmt":"2022-12-17T06:52:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=59127"},"modified":"2022-12-17T07:53:49","modified_gmt":"2022-12-17T06:53:49","slug":"frankfurt-sieg-zum-runden-fuer-tim-rieskamp-goedeking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2022\/12\/17\/frankfurt-sieg-zum-runden-fuer-tim-rieskamp-goedeking\/","title":{"rendered":"<strong>Frankfurt-Sieg zum Runden f\u00fcr Tim Rieskamp-Goedeking<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor elf Tagen hat er seinen 40. Geburtstag gefeiert, heute hat er sich nachtr\u00e4glich ein wunderbares Geschenk \u201azu seinem Runden\u2018 gemacht: Tim Rieskamp-Goedeking hat das Championat von Frankfurt, den FRAPORT Preis, beim Internationalen Festhallen Reitturnier Frankfurt (IFRF) gewonnen. \u201eEs ist so sch\u00f6n, wieder in einer vollen Halle zu reiten, in der es knistert und kribbelt. Das spornt unheimlich an\u201c, freute sich der Springprofi.<br>52 Starter sind in dieser Springpr\u00fcfung an den Start gegangen, 15 haben sich f\u00fcr das Stechen qualifiziert, aber die Zuschauer mussten bis zum siebten Reiter im Stechen auf die erste Nullrunde warten. Die gelang dem Schweizer Adrian Schmid auf Chicarito, dann war das Eis gebrochen, vier weitere folgten, doch keiner von ihnen bezwang den Parcours so schnell wie Rieskamp-Goedeking mit seinem 13-j\u00e4hrigen Westfalen Coldplay. \u201eEs hat alles so geklappt wie ich es mir vorgenommen hatte\u201c, erz\u00e4hlt der Sieger. \u201eUnd Coldplay hat gerade am Ende super mitgek\u00e4mpft, zum letzten Sprung wurde es ganz sch\u00f6n weit.\u201c Vor sieben Monaten ist dem Paar der letzte Sieg in einem Drei-Sterne-Springen gegl\u00fcckt, Frankfurt wird so schon jetzt zu einem Top-Jahresabschluss f\u00fcr Rieskamp-Goedeking. In 39,21 Sekunden hatte der 40-J\u00e4hrige den Parcours absolviert. Ein einziger Reiter war schneller als er, Richard Vogel mit Caracho, aber am vorletzten Sprung kullerte die Stange. Vogel geh\u00f6rte mit einem kr\u00e4ftigen Abklatschen aber zu den ersten Gratulanten des Siegers.<br>Platz zwei ging an Vogels Lebensgef\u00e4hrtin Sophie Hinners auf ihrem neuen Pferd SG\u2019s Air Pilot. Den Zehnj\u00e4hrigen hat Hinners erst seit wenigen Wochen im Stall, Frankfurt war ihr zweites Turnier mit dem Oldenburger. Auch die Deutsche Meisterin von 2021 blieb fehlerfrei, war aber 0,69 Sekunden langsamer als Rieskamp-Goedeking. Eine kleine \u00dcberraschung landete auf dem dritten Platz: F\u00fcr Paweena Hoppe bedeutete dieser Erfolg der erste auf Drei-Sterne-Niveau \u00fcberhaupt. Ihr Partner dabei war der 16-j\u00e4hrige Nashville, der zuvor unter dem Sattel von Jan Wernke war. Wernke war der bisher letzte Sieger im Gro\u00dfen Preis von Frankfurt im Jahr 2019.<br>In diesem 1,45-Meter-Springen ging es aber nicht nur um die Ehre und das Preisgeld, es war auch das erste von vier Springen an diesem Wochenende, in dem die Reiter Punkte f\u00fcr die Weltrangliste sammeln konnten. Noch ein Grund zur Freude bei Tim Rieskamp-Goedeking! Seit 2008 betreibt der Profi einen eigenen Springstall in Steinhagen. Sein Hobby: die Zucht von Mini-Shetlandponys. Wer wei\u00df, vielleicht g\u00f6nnt er sich von der Siegpr\u00e4mie einen neuen schicken kleinen \u201aShetty-Hengst\u2018\u2026?<br>\u00a0<br>Flinker Franzose<br>Die Youngster-Tour in der Festhalle ist f\u00fcr sechs- und siebenj\u00e4hrige Nachwuchsspringpferde ausgeschrieben und findet \u00e4u\u00dferst gro\u00dfen Zuspruch bei den internationalen Reitern. 48 Paare sind in der ersten Qualifikation am fr\u00fchen Freitagabend an den Start gegangen. 16 sechs- und 32 siebenj\u00e4hrige Youngster sammeln in Frankfurt Erfahrung. Der Sieg ging an die siebenj\u00e4hrige Tochter des Quadrio Tame, Farah Tame, unter dem Sattel von Julien Anquetin. Der 30-j\u00e4hrige betreibt einen Turnier- und Ausbildungsstall in Frankreich, der seinem Vater Franck Anquetin geh\u00f6rt. Vater Franck war selbst im internationalen Springsport aktiv und scheint seinem Sohn \u201aschnelle Gene\u2018 vererbt zu haben. Auch schon zwei Stunden zuvor hatte der beim internationalen Er\u00f6ffnungsspringen, dem Preis der van Laack GmbH, verbl\u00fcfft. Mit seinem 16-j\u00e4hrigen Belgier Gravity of Greenhill hat er das Drei-Sterne-Springen gewonnen. Das eigentlich Verbl\u00fcffende daran: Er war ganze dreieinhalb Sekunden schneller als Felix Ha\u00dfmann. Ha\u00dfmann, der f\u00fcr seine sehr schnelle Art zu reiten bekannt ist und den Spitznamen \u201aFliegender Felix\u2018 tr\u00e4gt, sa\u00df im Sattel seines zehnj\u00e4hrigen Quiwitino WZ und brauchte f\u00fcr den Parcours 59,38 Sekunden. Anquetin war in 55,88 Sekunden durch die erste Qualifikation f\u00fcr den Gro\u00dfen Preis geflitzt.<br>Das Er\u00f6ffnungsspringen machte direkt die internationale Besetzung beim IFRF deutlich: Auf den ersten zehn Pl\u00e4tzen waren gleich f\u00fcnf Nationen vertreten: Frankreich, Deutschland, Irland, Norwegen und die Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor elf Tagen hat er seinen 40. 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