{"id":64657,"date":"2023-07-07T08:26:54","date_gmt":"2023-07-07T06:26:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=64657"},"modified":"2025-01-11T12:53:32","modified_gmt":"2025-01-11T11:53:32","slug":"max-weishaupt-es-geht-wenigen-tieren-auf-der-welt-so-gut-wie-unseren-sportpferden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2023\/07\/07\/max-weishaupt-es-geht-wenigen-tieren-auf-der-welt-so-gut-wie-unseren-sportpferden\/","title":{"rendered":"Max Weishaupt:\u00a0\u201eEs geht wenigen Tieren auf der Welt so gut wie unseren Sportpferden.\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Sie k\u00f6nnten unterschiedlicher kaum sein: Die Br\u00fcder Max und Philipp Weishaupt. \u201eIch bin eher der vorsichtige Typ, mein Bruder war fr\u00fcher immer der Rowdy\u201c, schmunzelt Max Weishaupt im Gespr\u00e4ch mit spring-reiter.de. Am vergangenen Wochenende traten Max, der im Juni die Bronze-Medaille bei den Deutschen Meisterschaften in Balve gewann, und sein f\u00fcnf Jahre \u00e4lterer Bruder Philipp zum erstem Mal im Rolex Grand Prix von Aachen gemeinsam gegeneinander an. Wir haben mit Max \u00fcber unterschiedliche Temperamente, gro\u00dfe Herausforderungen, Transparenz im Pferdesport, schwere Schicksalsschl\u00e4ge und \u00fcber Familienzuwachs gesprochen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Max Weishaupt bringt nichts so schnell aus der Ruhe. \u201eWer mich provozieren, will muss sich schon anstrengen\u201c, lacht der 32-J\u00e4hrige. Das Schicksal hat ihn schon zweimal herausgefordert. So endete ein schwerer Sturz vom Pferd 2013 im k\u00fcnstlichen Koma. Die \u00c4rzte k\u00e4mpften um sein Leben. 2020 folgte der n\u00e4chste Schlag: Der 1930 erbaute familieneigene Hof in Jettingen brennt an einem August-Tag nach einem Stroh-Brand fast komplett ab. Die famili\u00e4re Existenz war bedroht. Das Leben ist kein Pony-Hof. Max Weishaupt hat es hautnah erlebt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Leben ohne Pferde \u2013 f\u00fcr die Familie Weishaupt w\u00e4re das undenkbar, trotz allem. Seit Generationen wird der Hof im schw\u00e4bischen Jettingen bewirtschaftet. Vater Josef, fr\u00fcher selbst Springreiter und seit langem bayerischer Landesjugendtrainer, \u00fcbernahm den Betrieb 1972 und richtete ihn sp\u00e4ter auf Zucht und Ausbildung von Sportpferden aus. Max und sein Bruder Philipp sa\u00dfen im Sattel, bevor sie laufen konnten. Philipp, seit 2003 in Riesenbeck bei den Ludger Beerbaum Stables als Bereiter angestellt, siegte unter anderem in den Gro\u00dfen Preisen von Aachen (2016) und Calgary (2017).<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePhilipp und ich reiten beide schon, seit wir denken k\u00f6nnen. Es gab da nie einen Zwang, wir wollten immer reiten\u201c, erinnert sich Max Weishaupt. Auch wenn die beiden Br\u00fcder ein sehr unterschiedliches Temperament besitzen: \u201eIch bin eher der vorsichtige Typ. Philipp geht normalerweise immer volles Risiko, das hat sich mittlerweile auch etwas gelegt, er ist auch etwas vern\u00fcnftiger geworden. Ich denke vorher lieber noch einmal nach, bevor ich irgendetwas mache, was beim Reiten auch mal hinderlich sein kann. Da sind wir halt ein bisschen unterschiedlich. Jeder hat so seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen\u201c, bringt es Max Weishaupt auf den Punkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Philipp f\u00fcr die Beerbaum Stables Woche f\u00fcr Woche zu Top-Turnieren um die Welt reist, k\u00fcmmert sich Max um den Familienbetrieb mit den 70 Pferden, den er&nbsp;&nbsp;jetzt teilweise von seinem Vater \u00fcbernommen hat. Zu seinen Aufgaben z\u00e4hlen die Zucht, die Ausbildung junger Pferde, der Verkauf sowie der Unterricht der Sch\u00fcler.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Schatten seines gro\u00dfen Bruders, derzeit die Nummer 26 der aktuellen FEI Weltrangliste, ist der junge Familienvater l\u00e4ngst herausgetreten. 2021 wurde er Zweiter bei den Deutschen Meisterschaten in Balve, in diesem Jahr stand er erneut bei der DM auf dem Podium und sicherte sich mit DSP Omerta Incipit (v. Levisonn) die Bronze-Medaille. Diese konstanten Leistungen blieben auch beim Bundestrainer Otto Becker nicht unbemerkt und haben ihm auch die erneute Nominierung f\u00fcr Aachen beschert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin jetzt das dritte Mal in Aachen und habe auch das Gl\u00fcck, dass ich ein Pferd habe, mit dem ich hier drei Jahre in Folge mitreiten kann. Das ist nat\u00fcrlich f\u00fcr jeden Reiter etwas ganz Besonderes \u2013 ein Kindheitstraum. Nachdem es mir die letzten zwei Jahre nicht gelungen ist, konnte ich mich dieses Jahr auch f\u00fcr den Rolex Grand Prix qualifizieren\u201c, freut sich Max.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Weishaupts im Gro\u00dfen Preis von Aachen, da darf man als Familie schon mal stolz sein. \u201eMein Bruder hat auf diesem Niveau nat\u00fcrlich deutlich mehr Erfahrung als ich. Ich bin super stolz auf ihn und super dankbar, dass ich von seinem Erfahrungsschatz profitieren kann und er mir mit Rat und Tat zur Seite steht\u201c, sagt Max Weishaupt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende reichte es f\u00fcr Max im Grand Prix noch nicht f\u00fcr eine Platzierung, drei Stangen waren auf dem Weg ins Ziel auf den heiligen Aachener Rasen gefallen. Max Weishaupt nahm es gelassen. Er hat nicht verloren, sondern wertvolle Erfahrung gesammelt. F\u00fcr den n\u00e4chsten Start. Sein Bruder wurde mit dem erst neunj\u00e4hrigen Zineday (v. Zinedine) Dritter \u2013 mit der schnellsten Zeit im Stechen, aber leider einem Abwurf. \u201eEin sensationelles Pferd\u201c, lobt Max den athletischen Fuchs des Bruders im Anschluss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Leistung seiner Ausnahme-Stute DSP Omerta Incipit war er in Aachen am Ende auch super zufrieden: \u201eDie Stute hat ein Wahnsinns-Herz und eine super Einstellung. Vielleicht ist sie manchmal etwas \u00fcberengagiert, aber sie hat alles, was ein gutes Springpferd braucht, und ich bin sehr, sehr froh, dass ich sie habe.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Stall und zu Hause sei die Schimmel-Stute \u201eganz entspannt, ein super liebes Pferd\u201c. \u201eIm Parcours hat sie dagegen etwas mehr Blut, da muss man sie manchmal etwas bremsen\u201c, beschreibt ihr Reiter das Talent der 12-J\u00e4hrigen. \u201eSobald sie aber wieder aus dem Parcours kommt und wei\u00df, dass sie ihren Job gut gemacht hat, ist sie das liebste Pferd, was ich kenne. Zum Gl\u00fcck ist sie auch \u00fcberhaupt nicht guckig. Sie wird auch nicht klein in so einer beeindruckenden Arena, wie in Aachen. Die kommt in den Parcours und f\u00fchlt sich wohl\u201c, freut sich Max.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Omerta und sein 17-j\u00e4hriger Nexus geh\u00f6ren zum Gl\u00fcck \u201eguten Besitzern\u201c, die ihm die M\u00f6glichkeit geben, die Pferde langfristig zu reiten. \u201eDas ist nat\u00fcrlich nicht selbstverst\u00e4ndlich und daf\u00fcr sind wir auch sehr dankbar. Auch, dass sie schon das ein oder andere Angebot ausgeschlagen haben\u201c, erz\u00e4hlt Max Weishaupt, dessen gro\u00dfes Vorbild neben seinem Bruder der Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Direkt nach seinem Abitur ging es f\u00fcr Max zur Weiterbildung zum Olympia-Sieger und Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam. Anderthalb Jahre hat er bei dem Niederl\u00e4nder gearbeitet. \u201eVon Jeroen kann man so viel lernen. Er ist ein Wahnsinns-Reiter, Wahnsinns-Pferdemann. Das war eine super Zeit, da habe ich ganz viel mitgenommen. Die Ruhe und Gelassenheit, die Jeroen mit den Pferden ausstrahlt. Er versucht nie, irgendetwas \u00fcber das Knie zu brechen. Da ist er wirklich ganz besonders\u201c, findet Max.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ruhe und Gelassenheit mit den Pferden \u2013 das hat sich auch Max zu Eigen gemacht. Das kommt ihm insbesondere bei der Ausbildung schwieriger Pferde zu Gute: \u201e\u201aDas mache ich ganz gerne. Wenn ich ein Pferd habe, was etwas komplizierter ist, etwas mehr Blut hat, etwas mehr Aufmerksamkeit braucht. Das ist mein Ding.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nat\u00fcrlich dreht sich auf einem gro\u00dfen Hof nicht immer alles nur ums Reiten: \u201eMorgens bringe ich zuerst meinen dreieinhalbj\u00e4hrigen Sohn Moritz in die Kita, dann fange ich gegen 8 Uhr im Stall an. Ich reite dann meist sechs bis sieben Pferde. Danach ist auf so einer eigenen Anlage dann auch noch immer etwas Anderes zu tun.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten drei Jahre standen vor allem Wiederaufbau-Arbeiten auf dem Tages-Programm der Familie Weishaupt: \u201eUnsere Anlage ist 2020 beinahe komplett abgebrannt, nur die Reithalle ist stehengeblieben. Die St\u00e4lle, Lagerhallen die F\u00fchrmaschine, alles brannte. Stroh hatte pl\u00f6tzlich angefangen zu brennen, wir haben nie so richtig herausgefunden, warum\u201c, erz\u00e4hlt Max, der im September zum zweiten Mal Vater eines Sohnes wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weishaupts standen von einer Minute zur anderen vor den Tr\u00fcmmern ihrer Existenz: \u201eWir waren uns eigentlich sofort einig, dass wir alles wiederaufbauen. Die letzten drei Jahre waren nat\u00fcrlich nicht unbedingt die beste Zeit, um zu bauen.\u201c Corona, Preissteigerungen, und der Handwerker-Mangel waren gro\u00dfe Hindernisse. \u201eDas war nicht das perfekte Timing. Jetzt sind wir fast fertig, zumindest mit den Geb\u00e4uden. Gott sei Dank, sind damals keine Menschen und Pferde zu Schaden gekommen. Es war \u201anur\u2018 Sachschaden, da hatten wir Gl\u00fcck, weil es mittags war\u201c, erinnert sich der Springreiter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Leben ohne Pferde, f\u00fcr Max undenkbar. Pferde sind in seiner DNA: \u201eDas habe ich mir nie versucht vorzustellen.\u201c Er hat gro\u00dfe Tr\u00e4ume, tolle Nachwuchs-Pferde im Stall. Sein Bruder hat ihm viel von Spruce Meadows vorgeschw\u00e4rmt, wo er 2017 mit dem Holsteiner LB Convall&nbsp;&nbsp;(v. Colman) den Grand Prix gewann:&nbsp;&nbsp;\u201eIn Calgary war ich noch nie. Das w\u00fcrde mich auch mal interessieren\u201c, schw\u00e4rmt Max.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn er wei\u00df, dass es Leute gibt, die den Reitsport am liebsten sofort abschaffen w\u00fcrden. Das derzeit angeschlagene Image des Pferdesports besch\u00e4ftigt auch Max Weishaupt: \u201eDas ist ein Riesenproblem. Wenn ich allerdings die letzten Turniere sehe, ich war in M\u00fcnchen, da gab es Zuschauer-Rekorde, gleichzeitig war das Hamburger Derby, das z\u00e4hlte Zuschauer-Rekorde. Auch in Wiesbaden und Balve waren noch nie so viele Menschen wie dieses Jahr. Auch Aachen war jeden Tag ausverkauft. Das spricht f\u00fcr den Sport. So schlimm kann das Problem noch nicht sein. Allerdings ist es wirklich ernst zu nehmen und wir m\u00fcssen uns da etwas einfallen lassen\u201c, res\u00fcmiert Max Weishaupt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn er findet, dass man sich nicht \u201eganz verr\u00fcckt machen lassen darf. Es gibt so viele Leute, die den Sport lieben, den Sport betreiben und genie\u00dfen, dass man sich nicht von den Ersten, die laut schreien, nerv\u00f6s lassen machen muss.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem sei die Situation sehr schwierig: \u201eWenn man einen Fehler sucht, findet man auch einen. Es gibt immer Momente, die vielleicht nicht so sch\u00f6n aussehen. Die ganzen anderen, sch\u00f6nen Momente die es dann gibt, kann man nat\u00fcrlich ausblenden, wenn man das m\u00f6chte. Und nur die falschen Momente filmen oder fotografieren. Da sind wir auch ein St\u00fcck machtlos. Ich finde hier Transparenz enorm wichtig. Es ist jeder jederzeit herzlich willkommen, zu uns in den Stall zu kommen und sich anzuschauen, wie wir mit unseren Pferden umgehen. Wir haben absolut nichts zu verbergen. Es geht wenigen Tieren auf der Welt so gut, wie unseren Sportpferden. Die von morgens bis abends bet\u00fctelt werden, die alles haben, was sie brauchen\u201c, fasst es der Profi-Reiter zusammen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Offener und ehrlicher kann man den Kritikern wohl kaum begegnen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Text und Interview: Corinna Philipps <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie k\u00f6nnten unterschiedlicher kaum sein: Die Br\u00fcder Max und Philipp Weishaupt. \u201eIch bin eher der vorsichtige Typ, mein Bruder war fr\u00fcher immer der Rowdy\u201c, schmunzelt Max Weishaupt im Gespr\u00e4ch mit spring-reiter.de. 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