{"id":64760,"date":"2023-07-11T17:18:31","date_gmt":"2023-07-11T15:18:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=64760"},"modified":"2025-01-11T12:42:00","modified_gmt":"2025-01-11T11:42:00","slug":"jens-baackmann-man-muss-die-staerken-und-schwaechen-der-pferde-erkennen-manche-wollen-lieber-ein-hunter-sein-andere-ein-sportpferd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2023\/07\/11\/jens-baackmann-man-muss-die-staerken-und-schwaechen-der-pferde-erkennen-manche-wollen-lieber-ein-hunter-sein-andere-ein-sportpferd\/","title":{"rendered":"Jens Baackmann: \u201eMan muss die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der Pferde erkennen &#8211; manche wollen lieber ein Hunter sein,  andere ein Sportpferd.&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Interviews gibt er nur sehr selten. Social Media ist \u201enicht mein Ding\u201c. Jens Baackmann konzentriert sich lieber auf \u201aandere Sachen\u2018. Das perfect match zwischen Pferd und Reiter zu finden und \u201anebenbei\u2018 selber im Spitzensport bei der Global Champions Tour oder in Aachen mitmischen \u2013 das fordert ihn heraus, macht ihm Spa\u00df. spring-reiter.de hat mit dem 38-j\u00e4hrigen \u00fcber den Spagat zwischen Pferdehandel und Spitzensport gesprochen. Im Interview verr\u00e4t der in M\u00fcnster beheimatete Springreiter au\u00dferdem, dass er in der Schule einmal fast links abgebogen w\u00e4re, warum er Cornet Obolensky-Nachkommen so liebt, was er von Franke Sloothaak lernt und was ihn auf die Palme bringt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es hat so oder so \u00e4hnlich kommen m\u00fcssen.&nbsp;\u201eTiere waren in meiner Familie schon immer ein Thema. Meine Eltern sind Tier\u00e4rzte und meine beiden Schwestern auch\u201c, listet Jens Baackmann auf.&nbsp;&nbsp;Die mittlere Schwester hat sich auf Pferde spezialisiert. Sein Vater war als Tierarzt fr\u00fcher haupts\u00e4chlich f\u00fcr Schweine und Rinder unterwegs. Die Mutter k\u00fcmmerte sich um Kleintiere, so wie die \u00e4lteste Schwester heute auch. \u201eMeine beiden Schwestern haben irgendwann angefangen zu reiten und da bin ich als Kind ein paarmal mitgegangen. Mit Neun oder Zehn habe ich dann auch angefangen zu reiten\u201c, erinnert sich Jens Baackmann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell sprang das Pferde-Virus auch auf ihn \u00fcber und infizierte ihn nachhaltig. Anfangs spielte er noch Handball und Fu\u00dfball parallel. Bis er als Junger Reiter in den Bundeskader kam, es ernst wurde mit Starts beim Preis der Besten und den Deutschen Meisterschaften.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann habe ich Abitur gemacht, das war so ein bisschen das Gesetz von meiner Mutter, dass wir das machen mussten\u201c, lacht Baackmann. Er hatte andere Pl\u00e4ne: \u201eIch wollte einmal nach der elften Klasse links abbiegen, aber das war gar keine Diskussion, das war auch gut so im Nachhinein\u201c, res\u00fcmiert er heute.&nbsp;&nbsp;Nach dem Abitur besuchte Baackmann f\u00fcr ein Jahr die Bundeswehr Sportschule. Im Anschluss sammelte er ein Jahr wertvolle Erfahrung bei Marcus Ehning.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Danach stand eine Entscheidung an. Wird er auch Tierarzt oder baut er sich eine Zukunft mit Pferden auf?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Vater und ich haben damals immer schon etwas gehandelt mit Pferden. Mal ein junges Pferd gekauft und verkauft. So bin ich da ein bisschen reingewachsen und das hat mir sehr viel Spa\u00df gemacht. Ich war mit dem Handel auch ziemlich schnell erfolgreich\u201c, erinnert sich der Springreiter und f\u00fcgt an: \u201eIch hatte gleich ein gutes Gef\u00fchl und meine Eltern auch. Wir legten das mal so auf zwei Jahre an, wollten gucken, wie es anl\u00e4uft. Sonst w\u00e4re ich wohl studieren gegangen.\u201c&nbsp;&nbsp;Es lief und die Uni war abgeschrieben. \u201eIch bekam schon in jungen Jahren sehr viele Beritt-Pferde, habe mich dann so langsam hochgearbeitet, gute Kontakte gekn\u00fcpft\u201c, sagt Jens Baackmann. Er ging fr\u00fch nach Amerika, baute sich auch hier einen Kundenstamm auf. Mit nur 21 Jahren machte er sich dann selbstst\u00e4ndig. \u201eDas war nat\u00fcrlich nicht immer einfach\u201c, gibt er zu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist er l\u00e4ngst ein Strippenzieher, betreibt\u00a0im\u00a0m\u00fcnsterl\u00e4ndischen Havixbeck\u00a0einen f\u00fchrenden Ausbildungs- und Verkaufsstall im Springpferde- und Hunterbereich und\u00a0ist mit Partnern wie Laurenz Buhl, Jeremy Sweetnam, Yann Chartier und Felix Klaphake an weiteren Firmen\u00a0rund um den Sportpferde-Handel beteiligt. Rund 85 Pferde geh\u00f6ren dazu.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Anlage geh\u00f6rt meinem Schwager und meiner Schwester. Da sind wir alle. Es ist ein gro\u00dfer Stall mit 110 Boxen. Meine mittlere Schwester reitet da auch, hat ihre vier, f\u00fcnf Pferde dort stehen\u201c, erz\u00e4hlt Baackmann. Alles sei sehr famili\u00e4r. Das passt f\u00fcr ihn, der privat gerne mit Gerrit Nieberg pokert und auch sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen ist: \u201eEs sei denn, ich m\u00f6chte in Ruhe reiten und es kommen f\u00fcnf Leute mit 20 Sachen. Dann bin ich schnell mal genervt. Oder wenn es zu laut ist, ich habe es gerne ruhig, ohne Ger\u00e4uschkulisse und Radio.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zw\u00f6lf Angestellte halten ihm den R\u00fccken frei. \u201eDie Pfleger fangen um 7 Uhr morgens an, die Reiter legen so um acht Uhr mit dem Reiten los. Ich probiere schon immer, mir den Tag etwas einzuteilen, eine Struktur zu behalten. So dass ich von 8-12 Uhr reite und ich mich danach nur noch um den Handel, den Ein- und Verkauf von Pferden sowie Kundengespr\u00e4che k\u00fcmmern kann\u201c, fasst der Unternehmer seinen Tag zusammen. Wenn er nicht gerade auf internationalen Turnieren unterwegs ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Spagat, der auch dank seiner Mitarbeiterinnen, der Stablemanagerin Jasmin Schniggendiller und Friederike Hess, die sich um Beritt, Training und Vermarktung k\u00fcmmert, gut klappt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Sichten junger vierbeiniger Talente arbeitet er viel mit Claas Gr\u00f6pper zusammen, f\u00e4hrt viel nach Holstein. \u201eDa gibt es noch so viele Z\u00fcchterfamilien. Alles kommt noch so ein bisschen aus erster Hand. Da kann man schon einen \u201akleinen Diamanten\u2018 finden\u201c, erz\u00e4hlt Baackmann.\u00a0\u00a0\u201eMan kauft am Ende nat\u00fcrlich auch immer die Hoffnung mit. Ob das Pferd mal \u00fcber einen Parcours wie in Aachen springt, wei\u00df man erst dann, wenn man es dort versucht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach guten Platzierungen u.a. bei der Deutschen Meisterschaft in Balve, war Baackmann in diesem Jahr das erste Mal beim CHIO Aachen dabei, ging mit seinem derzeit besten Pferd, der Stute Caja (v. Clarimo), an den Start. \u201eDas war immer mein Traum, mein Ziel, mal in Aachen zu reiten. Wir waren jetzt noch nicht ganz so erfolgreich. Trotzdem habe ich viel Positives mitgenommen, habe ich unheimlich viel gelernt \u00fcber diesen Platz. Auch wenn man ein Pferd mit viel Qualit\u00e4t hat, spielt der Kopf doch eine gro\u00dfe Rolle. Der Platz hat seine ganz eigenen Gesetze\u201c, fasst Baackmann seine Aachen-Erfahrung zusammen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr wollen es die beiden wieder versuchen: \u201eDie Stute habe ich vor einem Jahr von einem guten Freund von mir gekauft. Maximilian Bremicker hat sie mir gegeben, damit wir sie zusammen verkaufen. Die ersten Wochen waren sehr durchwachsen. Da hatte ich viel Hilfe von meinem Trainer Franke Sloothaak. Die Stute und ich \u2013 wir hatten am Anfang einfach keine gleichm\u00e4\u00dfige Verbindung. Franke sagte, wir versuchen es jetzt mal vier Wochen ganz locker und wenn es nicht klappt, dann m\u00fcssen wir etwas anderes \u00fcberlegen. Wir sind nur ganz in Ruhe Dressur geritten, haben probiert, Gleichm\u00e4\u00dfigkeit ins Reiten zu bekommen. Eine Verbindung herzustellen. Das hatte ich anfangs nicht, alles war so schwabbelig. Dann hat Franke sie auch mal geritten, mit ganz viel Ruhe. Nach f\u00fcnf, sechs Wochen habe ich sie einmal gesprungen und da war ich mir sofort sicher, dass ich sie kaufen m\u00f6chte. Da hat es dann einmal Klick gemacht, sie ist ein tolles Pferd geworden\u201c, freut sich ihr Reiter, der sich nach Aachen wieder auf seine Starts bei der Longines Global Champions Tour konzentriert, wo er f\u00fcr das Team der Monaco Aces reitet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe das Gl\u00fcck, dass Familie Auer mir die letzten zwei Jahre Startpl\u00e4tze f\u00fcr die Global Tour gekauft hat. Es gibt in Deutschland sonst nicht so viele M\u00f6glichkeiten, auf 5-Sterne-Niveau zu reiten. Da sind viele, die wollen und auch k\u00f6nnen. Wenn ich zum Beispiel f\u00fcr D\u00e4nemark reiten w\u00fcrde, w\u00e4re die Global Tour vielleicht gar nicht so interessant f\u00fcr mich, weil es genug M\u00f6glichkeiten g\u00e4be. Aber als deutscher Reiter mit dem Handel und dem Background passt es ganz gut. Wenn Pferde hier konstant gut springen, \u00f6ffnen sich \u00fcber die Global Tour auch ein paar T\u00fcren\u201c, fasst es der Gesch\u00e4ftsmann zusammen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Familie Auer hat Baackmann auch die Pferde Numanee und Caprice. \u201eDas waren letztes Jahr meine besten Pferde f\u00fcr die Global Tour. Die sind nach leichten Verletzungen gerade wieder im Aufbau und kommen wieder\u201c, hofft Baackmann, der auch noch zwei vielversprechende Neunj\u00e4hrige im Stall hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr die Global Tour brauchst du schon vier oder f\u00fcnf Pferde. Ab und zu wird ja auch mal wieder eines verkauft. Das macht auch Spa\u00df. Wenn ich ein Pferd gut ausgebildet habe und es anschlie\u00dfend erfolgreich mit einer neuen Reiterin l\u00e4uft, wie zum Beispiel Aventador. Den bin ich letztes Jahr noch Deutsche Meisterschaften geritten, habe ihn dann in die USA verkauft. Jetzt l\u00e4uft er super mit einem amerikanischen M\u00e4dchen. Es freut mich, wenn ich das perfect match gefunden habe\u201c, bringt es Baackmann auf den Punkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan muss die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der Pferde erkennen und dies auch im Hinterkopf behalten. Manchmal ist es vielleicht kein super 1,50m Pferd, daf\u00fcr aber ein super 1,35m Pferd. Damit kann man vielleicht einen Amateur sehr gl\u00fccklich machen. Manche Pferde wollen lieber ein Hunter sein. Weil sie einfach etwas gem\u00fctlicher und langsamer unterwegs sind, manche dagegen wollen eben lieber Sportpferd sein. Da habe ich jetzt schon viel Erfahrung und denke auch, dass ich ein gutes Auge daf\u00fcr habe, in welche Richtung es gehen kann\u201c, sagt der Unternehmer, f\u00fcr den der Handel das \u201aHauptstandbein\u2018 ist. \u201eDer Sport ist f\u00fcr mich eine super Sache. Aber der Handel ist schon das Kerngesch\u00e4ft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Zucht interessiert Baackmann: \u201eIch bin ein gro\u00dfer Cornet Obolensky-Fan. Mein bisher bestes Pferd Carmen, sie ist schon in Rente und bekommt ein Fohlen, stammt von ihm ab. Wir z\u00fcchten viel mit Cornet, klar k\u00f6nnten die Nachkommen etwas rittiger sein, manchmal sind sie etwas speziell aber haben meist gro\u00dfe Qualit\u00e4t. Ich hatte bisher viel Erfolg mit ihnen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Image-Problem des Reitsports sorgt auch Jens Baackmann: \u201eIch probiere meinen Teil dazu beizutragen, dass wir auch zu Hause den Pferden ein sch\u00f6nes Leben erm\u00f6glichen. Wir stellen sie raus, wir machen alles, damit sie sich top-wohl f\u00fchlen. Vielleicht sollte man den Kritikern auch einfach mal einen Einblick in die Profist\u00e4lle gew\u00e4hren. Wir betreiben schon viel Aufwand um unsere Pferde. Sie bekommen viel Bewegung, kommen auf die Weide, wir bauen teure Winterpaddocks, geben ihnen die beste Pflege und gutes Futter. Ich hoffe, dass sich in unserem Sport bald wieder die positiven Aspekte durchsetzen und nicht die negativen Sachen Schlagzeilen machen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ihn und seine Pferde geht es demn\u00e4chst ins nahe gelegene Riesenbeck zur Global Tour \u2013 auf zu neuen Herausforderungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Text &amp; Interview: Corinna Philipps<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interviews gibt er nur sehr selten. Social Media ist \u201enicht mein Ding\u201c. Jens Baackmann konzentriert sich lieber auf \u201aandere Sachen\u2018. 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