{"id":66825,"date":"2023-10-01T10:39:05","date_gmt":"2023-10-01T08:39:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=66825"},"modified":"2023-10-01T10:39:10","modified_gmt":"2023-10-01T08:39:10","slug":"viermal-ueber-100-000-euro-bei-der-westfaelischen-herbst-auktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2023\/10\/01\/viermal-ueber-100-000-euro-bei-der-westfaelischen-herbst-auktion\/","title":{"rendered":"Viermal \u00fcber 100.000 Euro bei der Westf\u00e4lischen Herbst-Auktion"},"content":{"rendered":"\n<p>Bei der Westf\u00e4lischen Herbst-Auktion standen 50 Reitpferde und -ponys zum Verkauf. Im Rahmen der OnLive-Auktion fanden am Samstagabend 41 Auktionskandidaten zum Durchschnittspreis von 33.195 Euro einen neuen Besitzer. Vier der angebotenen Pferde kosteten \u00fcber 100.000 Euro. Zur Preisspitze avancierte Eleven HW. Der Sohn des Escamillo\/Den Haag war seinen neuen Besitzern 155.000 Euro wert.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem qualit\u00e4tvollen Auktionslot folgte ein Highlight dem anderen. Besondere Begehrlichkeiten weckte vor allem die Kopfnummer 8. Der gek\u00f6rte Hengst Eleven HW (Z.: Roukaz Soufiah, Ostbevern; Ausst.: Horse Sales LLC, Florida, USA) stand besonders hoch im Kurs der Kundschaft vor Ort und an den Bildschirmen zu Hause. Unter dem Sattel von Stefanie Ahlert war der bildsch\u00f6ne Hengst bereits siegreich in Reitpferde- und Dressurpferdepr\u00fcfungen der Klasse A. Auch seinen 50-Tage-Test in Adelheidsdorf im vergangenen Jahr verlies der Sohn des gefragten Vererbers Escamillo als strahlender Sieger. H\u00f6chstnoten von 9,0 erhielt er f\u00fcr Interieur, Charakter, Leistungsbereitschaft sowie Trab und Galopp. Lange k\u00e4mpften Kunden aus Belgien und Schweden online um den Zuschlag f\u00fcr den bildsch\u00f6nen Hengst. Der aus einer Mutter v. Den Haag\/Prinz Segelhorst gezogene Elven HW wurde mit dem 70. Gebot f\u00fcr 155.000 Euro zugeschlagen. Es freuen sich Kunden aus Belgien \u00fcber den neuen Star in ihrem Stall.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Kopfnummer 4 weckte hohes Interesse bei der internationalen Kundschaft. Verano Gold (Z.: Bernhard Schrapper, Gr\u00f6nheim; Ausst.: Eckhard Witthake, Recke) \u00fcberzeugte w\u00e4hrend der gesamten Auktionszeit mit enormer Bewegungsqualit\u00e4t und Leistungsbereitschaft. Der dreij\u00e4hrige Hengst ist ein Sohn des Viva Gold, der im vergangenen Jahr den Siegerhengst auf der Westf\u00e4lischen Hauptk\u00f6rung stellte. Zum Sensationspreis von 1,2 Millionen Euro wurde V-Power, der wie Verano Gold aus einer Mutter von Fidertanz gezogen wurde, im vergangenen Jahr auf dem Westf\u00e4lischen Hengstmarkt versteigert. Mit diesem bereits turniersportlich erprobten Verano Gold pr\u00e4sentiert sich nun der erste Jahrgang des Viva Gold unter dem Sattel. Und das mit gro\u00dfem Erfolg! Ausgestattet mit besten Reiteigenschaften lie\u00df dieser Braune die Herzen der Kunden h\u00f6her schlagen. Nach einem spannenden Bieterduell schlug Auktionator Thomas M\u00fcnch seinen Auktionshammer bei 112.000 Euro auf das Pult. Kunden aus Deutschland, die online ihr Gebot abgegeben hatten, d\u00fcrfen diesen Ausnahmehengst nun weiter ausbilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres dressurbetontes Reitpferd wurde im sechsstelligen Bereich zugeschlagen. Gleich mit der Kopfnummer 2 betrat die bewegungsstarke Staatspr\u00e4mienstute Diadora die Auktionshalle. Die Tochter des Diamond Deluxe\/Ehrenstolz entspringt der Erfolgszucht der Familie Ulmker. Sie gl\u00e4nzen auf dem Westf\u00e4lischen Auktionsplatz schon seit vielen Jahren mit den qualit\u00e4tvollen Nachkommen ihrer Pferdezucht. So auch in diesem Herbst. Bereits auf der diesj\u00e4hrigen Elite-Schau \u00fcberzeugte die vierj\u00e4hrige Stute mit ihrer Qualit\u00e4t. Die Endringstute von 2023 beendete ihre Stutenleistungspr\u00fcfung mit einer Endnote von 8,27. F\u00fcr Schritt und Rittigkeit z\u00fcckte die Richtergruppe damals die 9,0. Turniersportlich bereits von ihrer Besitzerin Christiane Ulmker siegreich in Reitpferdepr\u00fcfungen vorgestellt, weckte die Braune das Interesse zahlreicher Kaufinteressenten. Am Ende schlug Thomas M\u00fcnch bei einem Gebot von Kunden vor Ort seinen Auktionshammer bei 105.000 Euro auf das Pult.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Auftakt des Lots springbetonter Auktionskandidaten machte mit der Kopfnummer 3 Coletta (Z.: Franz Becker, Metelen; Ausst.: Ludger Kuhn, Gronau-Epe). Die typsch\u00f6ne Schimmelstute \u00fcberzeugte bereits im Sommer auf der Westfalen-Woche in M\u00fcnster-Handorf. Mit Top-Noten wurde die Tochter des Checkter\/Lordanos hier Westfalen-Championesse der vierj\u00e4hrigen Springpferde. Bereits 2022 zeigte sie ihre Quali\u00e4ten, als sie auf dem Endring der Westf\u00e4lischen Elite-Schau zu bewundern war. In ihrer Zuchtstutenpr\u00fcfung erhielt sie die Traumnote von 9,0 im Freispringen. Nach einem spannenden Bieterduell wurde Coletta f\u00fcr 105.000 Euro zugeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem Gesamtumsatz von 1.361.000 Euro wechselten am Abend 82 Prozent der angebotenen Auktionskandidaten den Besitzer. Vier der verkauften Pferde knackten die magische Marke von 100.000 Euro. Die dressurbetonten Reitpferde kosteten durchschnittlich 37.423 Euro, die springbetonten Reitpferde 26.708 Euro. In ihr neues Reitpony investierte die Kundschaft durchschnittlich 22.500 Euro. Zehn der verkauften Offerten werden zuk\u00fcnftig au\u00dferhalb von Deutschland beheimatet sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Westf\u00e4lischen Herbst-Auktion standen 50 Reitpferde und -ponys zum Verkauf. Im Rahmen der OnLive-Auktion fanden am Samstagabend 41 Auktionskandidaten zum Durchschnittspreis von 33.195 Euro einen neuen Besitzer. 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