{"id":79435,"date":"2024-10-06T18:53:25","date_gmt":"2024-10-06T16:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=79435"},"modified":"2024-10-06T20:08:43","modified_gmt":"2024-10-06T18:08:43","slug":"titelverteidigung-geglueckt-deutschland-gewinnt-nationenpreisfinale-in-barcelona-vor-den-niederlanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2024\/10\/06\/titelverteidigung-geglueckt-deutschland-gewinnt-nationenpreisfinale-in-barcelona-vor-den-niederlanden\/","title":{"rendered":"Titelverteidigung gegl\u00fcckt: Deutschland gewinnt Nationenpreisfinale in Barcelona vor den Niederlanden!"},"content":{"rendered":"\n<p>Als Harrie Smolders und Uricas v\/d Kattevennen (v. Uriko) die goldene Planke von Sprung neun vor die F\u00fc\u00dfe fiel, ging ein Aufschrei durch das Stadion von Barcelona \u2013 und bei Team Deutschland breitete sich das Strahlen in den Gesichtern aus. Denn der Fehler des niederl\u00e4ndischen Schlussreiters bedeutete zugleich, dass Otto Beckers Mannschaft das Nationenpreisfinale 2024 in der katalanischen Hauptstadt gewonnen hatte, die Titelverteidigung gegl\u00fcckt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Umlauf des Finales der Longines League of Nations hatten zwei Teams mit der Idealnote Null beendet: die Niederlande und Deutschland. Beide hatten dabei vier Punkte als Streichergebnis abbuchen k\u00f6nnen. Bei Jana Wargers und Dorette OLD (v. Dollar du Murier) war ebenfalls die goldene Planke im ersten Umlauf gefallen, Harrie Smolders h\u00e4tte nach den drei Nullrunden seiner Kollegen in der ersten Runde gar nicht starten m\u00fcssen, wollte aber offenbar seinen Uricas schon mal eingew\u00f6hnen und kam ebenfalls mit vier plus einem Zeitfehler Punkten ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die drei Fehlerfreien aus Runde eins schickte Bundestrainer Otto Becker dann auch in den zweiten Umlauf, in dem nach dem neuen Reglement nur noch drei Reiter f\u00fcr jedes Land an den Start gehen, wo es also kein Streichergebnis mehr gibt und jeder Fehler z\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Andr\u00e9 Thieme er\u00f6ffnete wieder mit DSP Chakaria (v. Chap) und brachte im zweiten, entscheidenden Umlauf einen Hindernisfehler mit ins Ziel, w\u00e4hrend Maikel van der Vleuten mit Beauville Z N.O.P. (v. Bustique) mit der Doppelnull gl\u00e4nzte. Als dann Olympiasieger Christian Kukuk mit Checker (v. Comme il Faut) den vier Punkten noch einmal acht Punkten hinzuf\u00fcgte, schien sich das Thema Titelverteidigung erledigt zu haben. Aber nach ihm sammelte v\u00f6llig \u00fcberraschend f\u00fcr die Niederl\u00e4nder Kim Emmen auf Imagine (v. Cassini Gold) nach ihrer Null in der ersten Runde pl\u00f6tzlich 12 Fehlerpunkte ein \u2013 und die T\u00fcr war wieder offen. Deutschlands Schlussreiter Richard Vogel drehte auf United Touch S (v. Untouched) souver\u00e4n, fast schien es mit dem Finger in der Nase, seine zweite Nullrunde, die vierte Doppelnull aller Teilnehmer, und setzte damit den Schlussreiter der Niederl\u00e4nder entsprechend unter Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Deren Teamchef Jos Lansink hatte f\u00fcr den zweiten Umlauf nicht den in der ersten Runde fehlerfreien Lars Kersten mit Funky Fred Marienhofs Z (v. Fantomas de Muze) nominiert, sondern auf Routinier Harrie Smolders gesetzt. Durch dessen Fehler wurde es f\u00fcrs Oranje Team dann mit insgesamt 16 Fehlerpunkten endg\u00fcltig \u201enur\u201c Silber vor den mitfavorisierten Schweden, die insgesamt 20 Fehlerpunkte einsammelten: Henrik von Eckermann auf King Edward 0 und 4, Marlin Baryard-Johnsson &nbsp;auf Indiana 0 und 8, Peder Fredricson auf Catch me Not S 4 und 4, Rolf-G\u00f6ran Bengtsson auf Zuccero HV 4 in der ersten Runde, der zweiten musste er von drau\u00dfen zusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die als in der Saison-Tabelle F\u00fchrenden nach Barcelona gekommenen Iren hatten am Ende 20 Punkte auf dem Konto, rutschten aber wegen der schlechteren Zeit auf Platz vier. Die bis zum Schlussreiter gleichauf liegenden Franzosen schieden am Ende aus, weil Beau de Laubry Z seinen Reiter unterwegs absetzte. Und Streichergebnisse gibt es eben im zweiten Umlauf nicht mehr, mit denen man so ein Ungl\u00fcck in der ersten Runde h\u00e4tte ausgleichen k\u00f6nnen. Allerdings ging alles glimpflich aus, Reiter und Pferd verlie\u00dfen gemeinsam zu Fu\u00df die Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberraschend war das Ergebnis der hoch gehandelten Schweizer: Martin Fuchs, Steve Guerdat, Pius Schwizer und Alain Jufer wurden mit insgesamt 40 Punkten Vorletzte vor den eliminierten Franzosen. <\/p>\n\n\n\n<p>Otto Becker war mit seinem Team dann auch mehr als zufrieden. Sein Olympia-Sieger Christian Kukuk, haderte nach seiner zweiten Runde und den acht Strafpunkten mit sich: &#8222;Ich bin heute einfach nicht akkurat genug geritten, aber das muss man hier.&#8220; F\u00fcr den Sieg und eine ordentliche Champagner-Dusche hat es trotzdem gereicht. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch Team Germany.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ganze Ergebnis: <a href=\"https:\/\/results.hippodata.de\/2024\/2443\/docs\/r_09_r2_logo.pdf\">HIER <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Harrie Smolders und Uricas v\/d Kattevennen (v. 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