{"id":91859,"date":"2025-10-05T17:10:02","date_gmt":"2025-10-05T15:10:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/?p=91859"},"modified":"2025-10-05T19:02:21","modified_gmt":"2025-10-05T17:02:21","slug":"krimi-in-barcelona-briten-gewinnen-hauchduenn-nationenpreis-finale-vor-iren-deutschland-auf-rang-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spring-reiter.de\/index.php\/2025\/10\/05\/krimi-in-barcelona-briten-gewinnen-hauchduenn-nationenpreis-finale-vor-iren-deutschland-auf-rang-3\/","title":{"rendered":"Krimi in Barcelona: Briten gewinnen hauchd\u00fcnn Nationenpreis-Finale vor Iren &#8211; Deutschland auf Rang 3!"},"content":{"rendered":"\n<p>Mehr Hochspannung geht nicht: Zwei punktgleiche Mannschaften musste im Stechen den Sieg beim Finale der Longines League of Nations in Barcelona unter sich ausmachen. F\u00fcr das irische Team legte Billy Twomey auf Jumping Jack van de Kalevallei (v. Kannan) mit einer schnellen Nullrunde vor und war nach 38,42 Sekunden im Ziel. Doch f\u00fcr das britische Team legte Scott Brash mit Hello Jefferson (v. Cooper van de Heffinck) noch einen drauf: Fehlerfrei ins 38,19 Sekunden. Auf Platz drei des Siegertreppchens stieg der Titelverteidiger Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein ungew\u00f6hnliches Finale der Longines League of Nations in Barcelona: Parcourschef Santiago Varela hatte einen Kurs aufgebaut, der Nullrunden zur absoluten Ausnahme machte: Mit dem Belgier Nicola Philippaerts auf Katanga v\/h Dingeshof (v. Cardento) und dem Iren Bertram Allen auf Qonquest de Rigo (v. Fantomas de Muze) schafften nur zwei Reiter die Doppelnull \u2013 und keine Mannschaft kam nach Abzug der Streichergebnisse mit wei\u00dfer Weste in die zweite Runde. H\u00e4ufig war es der letzte Sprung, der 1,62m hohe Steilsprung mit einer Planke, der nach bis dahin fehlerfreier Runde doch noch fiel. Die beiden Teams, die im Stechen um den Sieg k\u00e4mpften, hatten jeweils 16 Strafpunkte auf dem Konto.<\/p>\n\n\n\n<p>Otto Beckers Team Deutschland war als zweitplatzierte Mannschaft in die zweite Runde gegangen, hinter den Niederlanden, und mit acht z\u00e4hlenden Fehlerpunkten. Christian Kukuk hatte als Startreiter auf Just Be Gentle (v. Tyson) er\u00f6ffnet. Es fiel gleich die obere Stange an Sprung zwei und dann noch eine an dem schmalen Steilsprung sieben hinter dem vier Meter breiten Wassergraben. Seine acht Punkte wurden zum Streichergebnis. Ersagte hinterher: &#8222;Ich hatte schon heute beim Abreiten das Gef\u00fchl, dass sie den Extra-Gang, den sie normalerweise hat, heute nicht hat. Sie hat alles lieb und brav gemacht, aber sie hat sich ein bisschen schlapp angef\u00fchlt. Das war drau\u00dfen beim Abspringen schon so ein wenig so, das haben wir, glaube ich, alle gemerkt. Aber normalerweise bekommt sie dann im Parcours noch mal so einen Extra Gang. Der war heute leider nicht da. Normalerweise kommt dann auch von ihr nach einem Fehler so eine richtige Reaktion, aber das war auch nicht so. Deshalb ist das heute nat\u00fcrlich erst mal richtig entt\u00e4uschend. So ist am Ende der Sport, so ist das Leben. Aus irgendeinem Grund hat sie sich heute nicht so gut gef\u00fchlt. Deshalb muss ich der Sache jetzt einmal auf den Grund gehen. Und dann schauen wir weiter.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Sophie Hinners hatte mit Iron Dames Singclair (v. Singular LS La Silla) Pech an Oxer Nummer neun, der aus einer Linkswendung anzureiten war und nicht nur bei ihr zum Fehler f\u00fchrte. &#8222;Grunds\u00e4tzlich hatte ich ein gutes Gef\u00fchl, vielleicht war ich einmal etwas zu dicht zu dem Oxer aus der Ecke. Da hatte ich einen leichten Fehler vorne, den ich selber gar nicht mal bemerkt habe, sondern ich erst auf der Anzeigetafel sah.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Marcus Ehning rollte mit Coolio (v. Casalito) gleich die obere Stange an Spring eins in den spanischen Sand, ehe er den Rest des Parcours ohne weitere Fehler absolvierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussreiter Richard Vogel hielt mit einer souver\u00e4nen Nullrunde auf United Touch S (v. Untouched) sein Team in Schlagdistanz zur m\u00f6glichen Titelverteidigung: &#8222;Wir hatten nicht so den gl\u00fccklichsten Start, daher war die erste Null-Runde sehr wichtig, hoffentlich ist der Knoten jetzt geplatzt. Der Parcours lie\u00df sich eigentlich gut reiten. Ich habe mit United an vielen Stellen einen Galoppsprung weniger gemacht als die anderen, aber das kennt er schon.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>In die zweite Runde starteten dann f\u00fcr jedes Team nur noch drei Reiter, es gab kein Streichergebnis mehr, jeder Fehler z\u00e4hlte. Und das wirbelte die Platzierungen noch einmal richtig durcheinander. Denn kaum ein Reiter-Pferd-Paar kam ohne mindestens einen Abwurf aus dem Parcours.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Team Deutschland, jetzt ohne Christian Kukuk, legte Sophie Hinners vor. Sie hatte das gleiche Pech wie vorher Marcus Ehning schon an Sprung eins, am Einsprung der Zweifachen kamen noch vier weitere Fehlerpunkte hinzu Marcus Ehnings Coolio ber\u00fchrte diesmal keine Stange, aber die konzentrierte Fehlervermeidung kostete Zeit, eine Zehntelsekunde mehr, als erlaubt. Und Richard Vogel lie\u00df dann, wie so viele an diesem Tag, am Schlusssprung die Planke von der Auflage rollen. Insgesamt sammelten sich 21 Punkte auf dem deutschen Konto. Jetzt hie\u00df es abwarten, wie viele Fehler die Konkurrenten machten, damit es dennoch f\u00fcr das Podest reichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Marcus Ehning kommentiert dabei seine 2. Runde: &#8222;Mit meinem Pferd bin ich deutlich zufriedener als mit mir selber. Ich \u00e4rgere mich gerade sehr \u00fcber meinen Zeitfehler, das ist normalerweise nicht so meine Art. Ein Zeitfehler im Nationenpreis kann schon mal t\u00f6dlich sein, daher \u00e4rgere ich mich schon sehr dar\u00fcber, zumal ich in Runde eins so gut in der Zeit war. Das habe ich jetzt einfach ein wenig verpennt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die am Ende siegreichen Briten hatte Ben Maher auf Enjeu de Grisien (v. Toulon) aus dem ersten Umlauf vier Punkte mitgebracht und im zweiten die erwartete Null abgeliefert. Harry Charles hatte mit Sherlock (v. isquet Balou C) jeweils vier Fehlerpunkte aus bei den Runden eingesammelt. Bei Scott Brash, der im Stechen den Sieg sicherte, waren es nach der Null in Runde eins vier Punkte in Runde zwei gewesen. Donald Whitaker war nach acht Punkten mit Millfield Colette (v. Cornet Obolensky) nicht mehr am Start in Runde zwei.<\/p>\n\n\n\n<p>Hauptverantwortlicher f\u00fcr den zweiten Platz der Iren war Bertram Allen mit seiner Doppelnull auf Qonquest de Rigo. Sean Monaghan kam mit Toyger (v. Catwalk IV) zweimal mit einem Abwurf ins Ziel. Der Reiter im Stechen, Billy Twomey hatte ebenfalls zweimal vier Punkte nach Haus gebracht, w\u00e4hrend Michael Pender nach vier Punkten mit HHS Los Angeles (v. Le Roi) in Runde eins dem weiteren Geschehen nur noch als Zuschauer folgte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Es war der erwartete und spannende Wettkampf. Wir h\u00e4tten den Sieg vorm vergangenen Jahr sehr gerne wiederholt, doch uns fehlten ein zwei Nullrunden. So sind wir nun Dritter&#8220;, res\u00fcmierte am Ende Bundestrainer Otto Becker, der das auftreten seines Teams \u00fcber die ganze Saison lobte. <\/p>\n\n\n\n<p>Das komplette Ergebnis <a href=\"https:\/\/www.longinestiming.com\/equestrian\/2025\/longines-league-of-nations-final-barcelona\/resultlist_09.html\">hier<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Hochspannung geht nicht: Zwei punktgleiche Mannschaften musste im Stechen den Sieg beim Finale der Longines League of Nations in Barcelona unter sich ausmachen. F\u00fcr das irische Team legte Billy Twomey auf Jumping Jack van de Kalevallei (v. 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