Showdown bei den Hampton Classics: Kent Farrington & Greya sichern sich überlegen den 400.000 Dollar Grand Prix – Christian Kukuk Dritter

Das war schon eine harte Nuss, die der Parcours-Designer Nick Granat den Reitern zu knacken gab: Im mit 400.000 dotierten Grand Prix bei den Hampton Classics blieben alleine Kent Farrington mit seiner Wunderstute Greya (v. Colestus) sowie McLain Ward mit Lestro vd Valckenborg (v. Stakkato Gold) im Umlauf ohne Fehler. Immerhin sechs der 31 Paare strichen vorzeitig die Segel und gaben auf.

Nur mit einem Netzroller unterwegs waren dagegen die Deutschen Meister, Christian Kukuk & Akarad Tivoli Z (v. Akarad Hero Z). Sie lieferten die mit Abstand schnellste vier Fehler-Runde und konnten sich somit auf Platz drei behaupten.

Der Sieg wurde im Showdown zwischen dem Weltranglistenersten und McLain Ward ausgetragen: Naturgemäß ließ die Schimmelstute auch im Stechen keine Sekunde im Sand liegen und galoppierte nach 41.82 Sekunden ein zweites Mal fehlerfrei ins Ziel. Bei McLain Ward und dem 10-jährigen KWPN Wallach, die beiden sind noch nicht so lange ein Paar, stoppte die Uhr nach 42.56 Sekunden und es wurde Platz zwei für die beiden.

“Greya ist einfach eine außergewöhnliche Athletin, das hat sie heute wieder bewiesen. Und auch die Statistiken lügen nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass das Stechen für mich heute schon unbequem war. Ich musste genau abwägen, wie viel Risiko ich gehe, mit dem Wissen McLain Ward sitzt mir im Nacken. Hätte ich zu viel riskiert und eine Stange unten gehabt, wären für McLain alle Türen offen gewesen. Wäre ich nur einen Müh zu langsam geritten, hätte er mich zum Schluss vielleicht überholt. Damit muss man bei McLain rechnen. Zum Glück hat dieses Abwägen heute für mich geklappt” erklärte der Sieger im Anschluss.