Katharina Rhomberg triumphiert in Ascona
Colestus Cambridge und Katharina Rhomberg siegen in Ascona. Foto: sportfot

Katharina Rhomberg triumphiert in Ascona

Die österreichische Springreiterin Katharina Rhomberg hat sich im Sattel von Colestus Cambridge (v. Colestus) den CSI4* Grand Prix Sieg in Ascona gesichert. Rhomberg und ihr Schimmel setzten sich gegen den Italiener Emanuele Gaudiano und Max Kühner durch.

Als drittletzte Starterin in einem Stechen mit immerhing fünfzehn Teilnehmern wusste Katharina Rhomberg, dass sie
jedes Risiko eingehen musste, um die von dem Italiener Emanuele Gaudiano auf Esteban de Hus gesetzte Zeit zu unterbieten. Am Ende konnte sie sich auf die Partnerschaft verlassen, die sie mit Colestus Cambridge aufgebaut hat und mit dem sie schon mehrere Grand Prix Siege gewonnen hat.

„Ich komme jedes Jahr mit großer Freude nach Ascona, schon seit ich eine junge Reiterin war. Es ist ein großartiges Turnier, und ich bin mit meinem besten Pferd hier. Ich bin Colestus Cambridge zunächst in Jungpferdeprüfungen geritten, bevor ich ihn nach und nach auf die größeren Turniere vorbereitet habe. Das ist sein dritter Grand-Prix-Sieg in dieser Saison. Er ist sehr lebhaft, aber auch sehr klug, was mir das Leben wirklich erleichtert“, erklärte die lächelnde österreichische Reiterin.

Das Publikum kam in den Genuss eines besonders hart umkämpften Stechens. „Der ursprüngliche Parcours war anspruchsvoll“,
räumte Katharina Rhomberg ein. „Vielleicht war die erlaubte Zeit etwas großzügig bemessen, aber für das Publikum war es
meiner Meinung nach gut, ein großartiges Stechen zu erleben!“

Zu den Reitern, die dem Sieg nahe kamen, gehörte auch der Schweizer Edouard Schmitz mit der schnellste Zeit. Er hätte
mit Gamin van’t Naastveldhof den Grand Prix von Ascona gewinnen können, doch ein Abwurf zerstörte seine Hoffnungen und verwies ihn auf den neunten Platz. Der Leistungssport kann manchmal grausam sein.
Als erste Schweizerin hielten auch Barbara Schnieper und ihr treuer Licolle die Hoffnungen auf einen weiteren
Triumph lange Zeit am Leben. Obwohl sie fehlerfrei über die Hindernisse kamen, konnten sie dennoch nicht mit den
Zeiten der vier Bestplatzierten mithalten und belegten den fünften Platz.

In Ascona wäre es beinahe zu einem österreichischen Doppelsieg gekommen, mit Max Kühner und EIC Cornets Lady. Doch die schnelle Runde des erfahrenen Italieners Emanuele Gaudiano und Esteban de Hus machte diesen Hoffnungen einen Strich durch die Rechnung. Als Fünfte im Stechen lagen die Britin Holly Smith und ihre Stute Fruselli lange Zeit in Führung, bevor sie schlussendlich den vierten Platz im Grand Prix von Ascona belegten.

Das ganze Ergebnis: HIER