Sie hat sich so gefreut und ließ ihren Emotionen freien Lauf: Katharina Rhomberg rollte mit dem 11-jährigen Westfalen Colestus Cambridge (v. Colestus) im Stechen um den Sieg im CSI5* Grand Prix das Feld buchstäblich von hinten auf. Als letzte Starterin von sieben Paaren im Stechen ging die Österreicherin, angespornt vom begeisterten Publikum, volles Risiko und ließ ihren Schimmel nur so über die Hindernisse fliegen. Nach fehlerfreien 36.54 Sekunden war die Mannschafts-Bronze-Europameisterin von 2023 in Mailand im Ziel und der Grand Prix Sieg inklusive 77.2500 Euro gehörten der 33-Jährigen.
Das Nachsehen hatte der für Saudi Arabien startende Abdulrahman Alrajhai mit seinem Ventago (v. Van Helsing). Die beiden hatten mit einer Zeit von 38.06 Sekunden bis kurz vor Schluss in Pole-Position gelegen und mussten am Ende mit Platz zwei vorlieb nehmen. Über Platz drei freute sich der Belgier Jerome Guery mit Qartouche de la Pomme d’Or (v. Vigo).
“Ich habe gerade meinen ersten Fünf-Sterne-Grand Prix gewonnen. Ich bin ehrlich gesagt noch etwas sprachlos. Es war ein spannendes Stechen mit sehr schnellen Reitern vor mir. Ich dachte nicht, dass ich sie schlagen könnte, aber ich habe es geschafft. Das ist einfach unglaublich, ich bin gerade sehr, sehr glücklich”, freute sich Katharina Rhomberg hinterher.
Beste Deutsche mit der schnellsten 4-Fehler-Runde waren Sophie Hinners und Iron Dames Combella (v. Cornet de Lys) auf Platz acht. Auch Richard Vogel und der Holsteiner Cloudio (v. Casall) kassierten am Einsprung einer Zweifachen-Kombination einen Netzroller und platzierten sich auf Rang zehn.
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