Er bedankte sich bei seinem Sportpartner Genghis Khan mit einem dicken Kuss: Cian O’Connor war sichtlich stolz auf seinen 10-jährigen Kannan-Sohn. Gerade hatten der Ire und der Selle Francais Wallach das CSI5* Championat von Hamburg nach zwei tadellosen und schnellen Runden über 1,55m für sich entschieden. 16 Paare waren nach fehlerfreien und flotten Runden in Umlauf eins in die entscheidende zweite Runden zurückgekehrt. Drei Paare, darunter André Thieme und seine DSP Chakaria, verzichteten auf ein Stechen. Zur Schonung ihrer Pferde und auch im Hinblick auf den Großen Preis am Samstag.
“Eigentlich gehört Genghis Khan meinem Schüler Tom Wachman. Aber ich darf ihn den Sommer über reiten. Das Pferd wächst gerade in diese höheren Aufgaben hinein. Nächste Woche soll er in Aachen gehen”, verriet Cian O’Connor nach seinem Triumph und einer Bestzeit von 45.20 Sekunden. “Ich war schon lange nicht mehr in Hamburg und gewonnen habe ich hier auch noch nicht. Das ist also heute eine Premiere. Die Bedingungen und das Ambiente sind wirklich super.” Im Großen Preis setzt der Olympia-Reiter allerdings auf Kentucky TN.
Zweiter im Championat wurde Edouard Schmitz mit seinem Olympia-Partner von Paris, Garmin van’t Naastveldhof (v. Chacco Chacco), in einer Zeit von 45.47 Sekunden. “Es ist wirklich ein Vergnügen, hier zu reiten. Ich bin jetzt zum 2. Mal Zweiter in diesem Springen geworden, vielleicht reicht es ja irgendwann auch mal für Platz eins”, schmunzelte der Schweizer.
Das Podium komplett machten Arne von Heel und der zehnjährige Holsteiner Verbandshengst Keaton HV (v. Kannan). “Keaton ist noch ziemlich grün auf diesem Level. Aber er liebt diese großen Plätze, er ist dafür wie gemacht”, freute sich sein Reiter, der Niederländer Arne von Heel.
Platz vier ging an die amtierenden Deutschen Meister Mario Stevens und Starissa FRH (v. Stakkato Gold): “Cian O’Connor zu schlagen, war heute echt schwer. Ich habe den Parcourschef am Ende gefragt, ob ich auf den 28,5 Metern zum Gatter auch hätte vier Galppsrünge machen können… Er hat mit dem Kopf geschüttelt und ich will ja auch morgen noch reiten”, lachte Mario Stevens.
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