Piergiorgio Bucci gewinnt Rolex Grand Prix in Rom vor Jörne Sprehe und Richard Vogel

Als alle Konkurrenten durch waren und damit feststand, dass er kurz vor seinem 51. Geburtstag seinen ersten Rolex Grand Prix gewonnen hatte und das noch zu Hause, auf die Piazza die Siena in Rom, da kamen ihm erst einmal die Tränen: Als einziger Doppelnuller hat sich Piergiorgio Bucci mit Pallieter vd N.Ranch (v. Cornet Obolensky) am Sonntagnachmittag vor seinen jubelnden Landsleuten den Sieg geholt.

Die zwölf besten Reiter des ersten Umlaufs hatten sich für die zweite Runde qualifiziert, darunter nur sieben mit weißer Weste, fehlerfrei – und drei von ihnen kamen aus Deutschland. Als Erste der Sieben Fehlerfreien kam Jörne Sprehe mit Toys (v. Toulon) auf den großen Rasenplatz. Sie war schnell, flog über die ersten sieben Hindernisse fehlerfrei, aber am Rolex-Zieloxer fiel eine Stange. Bei 39,01 Sekunden blieb die Uhr stehen. Das bedeutete am Ende Platz zwei.

Der übernächste Starter war der Lokalmatador aus L’Aquila, Piergiorgio Bucci. Er war langsamer, nach 42,01 im Ziel. Aber er blieb fehlerfrei. Wie sich herausstellte, als Einziger.

Gleich nach ihm kam Richard Vogel, der Rolex Grand Prix Sieger von Aachen vor einer Woche, diesmal auf Cloudio (v. Casall). Er nahm gleich richtig Tempo auf – und dann fiel ausgerechnet eine Stange am ersten Sprung. Also ging es nun vor allem darum, dass nicht noch eine fiel, das Tempo wurde dafür minimal reduziert und am Ende sprang er mit 41,67 Sekunden aufs Podium, als Dritter.

Die schnellste Nullerin im ersten Umlauf war Sophie Hinners mit Iron Dames Combella (v. Cornet du Lys) gewesen. Sie hatte sich dadurch den Vorteil gesichert, als Letzte in die zweite Runde starten zu dürfen. Sie entschied sich nicht für Höchstgeschwindigkeit, sondern für die Priorität Sicherheit. Aber auch bei ihr fiel eine Stange ins Gras, mit 45,26 Sekunden wurde sie Sechste.

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