Max Kühner macht zu Beginn des neuen Jahres im CSI5* in Doha dort weiter, wo er am Ende des Vorjahres aufgehört hat: auf der Erfolgsspur. Im Dezember feierte er den Sieg auf der Weltcup-Etappe und im Six Bar in London, nachdem er eine Woche vorher schon in Genf ein 5*-Springen gewonnen hatte, jetzt war es das Freitags-Hauptspringen in der Hauptstadt Katars. Auf EIC Quantum Robin V (v. Carambole) war der für Österreich startende Bayer der schnellste Doppelnuller und sicherte sich in 41,42 Sekunden den Sieg samt 26.500 Euro Preisgeld.
Janne Friederike Meyer-Zimmermann, die sich mit Cellagon Cascais (v. Colestus) ebenfalls für das Stechen der zehn Fehlerfreien des Umlaufs über 1,55m qualifiziert hatte, war dem Sieger zwar dicht auf den Fersen, aber galoppierte 11 Hundertstel nach ihm mit Doppelnull über die Ziellinie und wurde Zweite.
Der eindeutig Schnellste im Stechen war Christopher Kläsener auf Popeye Vd Bisschop (v. Lector Vd Bisschop): Nach 39,73 Sekunden stoppte die Uhr für ihn – aber die letzte Stange rollte aus den Auflagen. Statt des möglichen Sieges wurde es so Rang sieben, und seinen Kommentar zu diesem Pech-Fehler konnte man ihm im Ziel von den Lippen ablesen, fing mit „Sch“ an.
Vor dem CSI5* stand am Mittag ein CSI3* Weltranglisten-Springen über 1,45m auf dem Programm in Doha. Den Sieg holte sich Philipp Weishaupt auf Karaldo (v. Harley). Fehlerfrei, aber etwas langsamer sprang dort Christopher Kläsener mit High Class (v. Casall) auf Rang acht.
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