Mit Albfuehren’s Iashin Sitte (v. Bamako de Muze) war Steve Guerdat der Erste, der beim Weltcup-Springen in Leipzig den 1,60m Parcours fehlerfrei bewältigte, den Frank Rothenberger in die Halle gebaut hatte – und damit musste er auch als Erster das Stechen um den Sieg und den Löwenanteil der 205.000 Euro Preisgeld eröffnen. Der Stilist aus der Schweiz fand die optimale Linie, galoppierte nach 42,21 Sekunden fehlerfrei über die Ziellinie, und die folgenden zehn Konkurrenten bissen sich an dieser Vorgabe die Zähne aus. Als Letzter versuchte es Simon Delestre auf Gatsby du Tillard (v. President), kam ebenfalls schnell und fehlerfrei ins Ziel, aber brauchte dafür 43,25 Sekunden. Das war für den Franzosen Platz zwei, der Erste blieb der Erste, was Steve Guerdat für das Weltcup-Ranking 20 Punkte einbrachte und ihn in der Zwischenwertung auf Platz 10 empor schob. Nummer 1 ist unverändert in der Westeuropa Liga Richard Vogel.
STEVE GUERDAT:
“Ich habe mich als erster Starter im Stechen gar nicht unter Druck setzen lassen. Ich kenne mein Pferd, weiß, wie schnell er ist. Er ist sehr rittig, hat nicht den größten Galopp, deshalb gucke ich gar nicht erst, was meine Kollegen machen. Wir haben auch keine wilden Sachen gemacht, es war eine gleichmäßige Runde, trotzdem hat es am Ende gereicht und darüber freue ich mich natürlich sehr”, sagte der Sieger Steve Guerdat im Anschluss.
VIER DEUTSCHE IM STECHEN
Zur lautstarken Freude des Leipziger Publikums auf den vollbesetzten Rängen hatten es auch vier Deutsche in das Elfer-Stechen geschafft. Der Beste von ihnen war Gerrit Nieberg als Dritter auf seinem Ping Pong van de Lentamel (v. Emerald). Er kam nach 44,54 Sekunden ins Ziel, genauso fehlerfrei wie Mario Stevens als Fünfter mit Starissa FRH (v. Stakkato Gold). Dazwischen hatte sich noch Johan-Sebastian Gulliksen mit Colonello (v. Colestus) geschoben.
Sechster wurde Michael Jung, der mit Fischerheros Z (v. Hotspot) zwar nur drei Hundertstel langsamer als der Sieger war, aber unterwegs eine Stange aus den Auflagen rollen ließ. Das gleiche Pech hatte Philipp Schulze Topphoff, der mit Carla NRW (v. Comme il Faut) als Siebter nach 44,06 Sekunden im Ziel war.
Es folgten Eiken Sato auf Chadellano JRA (v. Chacco-Blue), Giacomo Casadei auf Marbella du Chabli (v. Elvis ter Putte), Tamás Mráz auf Viva Cent (v. Vivant) und Max Kühner auf Count on me (v. Cascadello).
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