Der Run auf die DSP-Hengsttage ist ungebrochen groß: Knapp 300 Junghengste waren für die Auswahltermine angemeldet worden – ein neues Rekordergebnis! Erneut mehr als 90 der vielversprechendsten Kandidaten wurden für den großen Auftritt vom 21. – 24. Januar auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem zugelassen. Schon der Blick in die Pedigrees der Körkandidaten lässt die Herzen von Hengsthaltern und ambitionierten Turnierreitern gleichermaßen höherschlagen: International gefragte Vatertiere und hocherfolgreiche Mutterstämme – die Genetik des Lots ist ebenso breit gefächert wie vielversprechend.
Zur Springkollektion beispielsweise gehören gleich vier Söhne des Conthargos, zu dessen Nachkommen Olympia-Teilnehmer ebenso zählen wie zahlreiche, rund um den Globus in 1,60 Meter-Parcours erfolgreiche Pferde und hochdekorierte Stuten. Je zwei Söhne schicken der Nationenpreis-Sieger Million Dollar, der ebenfalls in Großen Preisen erfolgreiche Jasper und der aus einer der weltbesten Mutterlinien stammende Denzel van het Meulenhof ins Rennen um die Gunst der Körkommission. Auch Hengstlegenden wie Cornet Obolensky, die aktuelle Nummer eins der Springpferde-Vererber weltweit und sein Sohn Cornet’s Balou, einst Bundescham pion und lange auf internationalem Parkett erfolgreich, zeichnen sich als Vatertiere von Talenten verantwortlich. Söhne des Linienbegründers Diamant de Semilly und von dessen Söhnen Diro, Emerald van het Ruytershof, und Diarado, der nicht nur mehr als 60 über 1,60 m erfolgreiche Nachkommen im Parcours aufzuweisen hat, sondern auch Platz eins in der Vielseitigkeits-Vererberliste des Weltzuchtverbandes innehat, bereichern die Kollektion genauso wie die des Chacco-Blue und dessen Sohn Chacoon Blue, der 2024 gleich zwei Springpferde-Bundeschampions stellen konnte. Nicht zu vergessen Zirocco Blue, bei der EM 2015 in Aachen Teil des niederländischen Gold-Teams, oder der auf Fünf-Sterne-Niveau siegreiche DSP-Masters-Hengst Vingino – die Liste ließe sich fortsetzen, 35 vielversprechende Körkandidaten umfasst das Lot der Springpferde.
Auch die Stutenstämme lesen sich wie ein Who’s Who der Springpferdezucht: So ist beispielsweise die vierte Mutter des Körkandidaten von Darry-Lou/Casall, Usha van’t Roosakker, die selbst international erfolgreich war und zu deren Nachkommen gleich neun bis 1,60 m-Niveau erfolgreiche gekörte Hengste und Sportpferde gehören. Ein weiterer Junghengst des Lots von Diamant de Semilly/Cornet Obolensky hat die Mutter von DSP-Elitehengst Colestus in seiner Ahnentafel stehen und auch der in Bayern im Hause Schrötzlmair gepflegte Mutterstamm, der bereits fünf gekörte Hengste, darunter den über 1,60 Meter erfolgreichen Van de Vivaldi, hervorgebracht hat, ist mit einem Sprössling von Vigaro/Quidams Rubin vertreten.
Am Samstag, dem 24. Januar, folgt auf die Körung die Auktion gekörter und nicht gekörter Hengste.
Die komplette Kollektion hier
