Als achtes Paar legten sie die Messlatte gleich einmal extra hoch: Max Kühner und die Holsteiner Stute Greece gaben im CSI5* Weltranglistenspringen über 1,50m das Tempo vor. Fehlerfreie 65.91 Sekunden waren das Maß der Dinge und die Konkurrenz biss sich an dieser Vorgabe die Zähne aus. Lediglich Scott Brash wurde Kühner und der Mylord Carthago Tochter zum Schluss noch gefährlich. Mit Hello Jefferson (v. Cooper vd Heffinck) griff der Schotte die Bestzeit mit einer flotten Runde an – kam mit 66.56 Sekunden aber nicht ganz heran und wurde Zweiter.
Für Kühner und die 11-jährige Greece war es ein weiteres gemeinsames Top-Ergebnis nach einem Sieg in Genf und Platz drei im Grand Prix in London. Kühner hatte die Stute im Herbst von Teike Friedrichsen übernommen, die mit der Schimmelstute u.a. den CSI4* Großen Preis in Hohen Wieschendorf gewonnen hatte.
Auf eine lange Partnerschaft stellt sich Kühner mit der Stute allerdings nicht sein. “Sie soll leider verkauft werden”, erzählte Kühner kürzlich gegenüber spring-reiter.de.
Beste Deutsche war Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit einer weiteren Mylord Carthago Tochter, My Lady Lavista. Das Paar sprang nach zwei fehlerfreien Runden auf Platz acht. Ebenfalls platzieren konnten sich Torben Köhlbrandt mit Mastermind RL, noch einem Mylord Carthago Nachkommen. Die beiden wurden Zehnte.
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